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Spanien: Haftbefehl gegen US-Soldaten wegen Tötung eines Journalisten erneuert

Der spanische Richter Santiago Pedraz hat, wie Justizkreise in Madrid verkündeten, den internationalen Haftbefehl gegen drei US-Soldaten erneuert. Diese sollen für den Tod eines spanischen Kameramanns im Jahr 2003 verantwortlich sein.

Die Soldaten hatten am 8. April 2003 mit einem Panzer eine Granate in das von Journalisten bewohnte Hotel "Palestine" in Bagdad abgefeuert.

Durch den Beschuss wurde unter anderem der Spanier José Couso, der für den Fernsehsender Telecinco tätig war, getötet. Außerdem starb bei dem Angriff der ukrainische Kameramann Taras Protsyuk.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Spanien, Soldat, Journalist, Tötung, Haftbefehl
Quelle: de.news.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.01.2007 09:34 Uhr von Deniz1008
 
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Spanine ist das einzige Land das konsequent gegen die GIs rechtllich vorgeht im vergleich zu anderen ländern, oder?

mfg

Deniz1008
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17.01.2007 09:45 Uhr von ferrari2k
 
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Und? Ist das schlimm?
Ich mein, es war bekannt, dass in dem Hotel Journalisten wohnen, warum man dann als vernünftig denkender Mensch da rein ballert werde ich nie verstehen.
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17.01.2007 09:49 Uhr von borgir
 
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@ferrari2k: ohne jemandem zu nahe treten zu wollen...glaubst du dass es viele us-soldaten mit menschenverstand gibt?? wenn du ehrlich bist nicht, oder?
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17.01.2007 09:59 Uhr von Whitechariot
 
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Bei allem... Respekt für Reporter in Krisengebieten frage ich mich dennoch, auf welcher Grundlage man gegen Soldaten vorgehen will, die während eines Krieges ein Gebäude im Einsatzgebiet beschossen haben.
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17.01.2007 10:02 Uhr von borgir
 
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@whitechariot: es spricht dagegen, dass die us-armee wusste, dass in dem hotel fast nur journalisten wohnten....keine terroristen...
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17.01.2007 10:07 Uhr von ferrari2k
 
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@borgir: Gut, so direkt wollte ich das jetzt nicht schreiben, aber.... ja, du hast Recht ;)
@Whitechariot:
Wie ich schon geschrieben habe, es war denen bekannt, dass dort Journalisten drin wohnen.
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17.01.2007 10:15 Uhr von cefirus
 
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wem war es bekannt? der armeeführung, aber auch jedem einzelnen soldaten in den hunderten von panzern und anderen fahrzeugen? waren an jeder seite des gebäudes, wo der name des hotels in grossen roten lettern draufstand und evtl. noch der schriftzug "Bitte nicht schiessen! Keine feindlichen Kräfte an Bord" ?
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17.01.2007 10:19 Uhr von sacratti
 
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auf Grundlage der internationalen: Menschenrechtskonvention und der Genfer Konvention!
Wenn auch dieses Abkommen schon die Perversion der Internationalen deutlich macht, so ist doch schon auf diesem niedrigen Level eine Verletzung in besonderem Masse strafwürdig. Deutlicher gesagt, wer die eh schon tief gelegte Messlatte auch noch unterbieten kann, begeht ein ganz scheussliches Verbrechen.
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17.01.2007 10:53 Uhr von borgir
 
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@cefirus: selbst wenn das den soldaten nicht direk tbekannt war, so schieße ich doch nciht erst bevor ich frage. es gab keine direkte bedrohung also auch keinen ersichtlichen grund auf das hotel zu feuern.
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17.01.2007 11:38 Uhr von Jorka
 
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Vollkommen richtig so: hoffentlich wandern diese Mörder hinter Gittern....
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17.01.2007 12:54 Uhr von King_Uli
 
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Das ist der Krieg ! Es steht sicher außer Zweifel das in so einem Fall (im Straßenkrieg) niemand sagen kann wo jemand ist, wo der Heckenschütze steht, liegt oder sich sonstwo verbuddelt hat;

Das Soldaten da den "nervösen "Finger haben ist für mich völlig verständlich - im Panzer mag es anders sein aber wenn zb die Meldung kommt Heckenschütze im Hotel ( da hat man meistens einen sehr guten Überblick) dann reagiert der Panzer darauf und wird den Kameraden helfen. Da wird niemand nachschauen ob es so ist - da zählen Sekunden um die eigenen Leute zu schützen.

So tragisch das ist aber das Krieg ist wußten die Kameraleute und sie waren auf jeden Fall zu nahe am geschehen. Den Soldaten jetzt direkt den Vorwurf zu machen ist sinnlos. Wer hat denn den Kameraleuten gesagt dass sie dort sicher sein ?
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17.01.2007 13:00 Uhr von vst
 
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borgir: altes wildwestgesetz
erst schießen, dann fragen
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17.01.2007 13:08 Uhr von Whitechariot
 
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@ ferrari2k: Selbst wenn das während eines Gefechtes jedem eindeutig klar wäre - wer garantiert denn, dass außer Journalisten niemand anderes in / auf dem Gebäude ist. Ein Krieg ist doch kein Laborexperiment wo alles unter genau definierten Bedingungen abläuft.
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17.01.2007 13:25 Uhr von JCR
 
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Erinnert mich an die Blauhelme die nach mehrstündigem Funkkontakt weiterhin unter Beschuss der israelischen Armee standen und getötet wurden.


So läuft das im Krieg. Aber der Fall ist offenbar auch recht schnell im Sande verlaufen, nachdem das Medieninteresse abflaute.
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17.01.2007 18:36 Uhr von fhummel
 
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@borgir: "glaubst du dass es viele us-soldaten mit menschenverstand gibt??"

Es wird sicher viele GIs mit Menschenverstand geben. Die Frage ist nur ob der gesund ist...
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17.01.2007 20:39 Uhr von christi244
 
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Na mal sehen wie Angie damit umgeht als "Vertraute" von Bushibaby ... . Immerhin starben die Leute durch "friendly" Fire. Ich fürchte aber, die ist gerade so gebauchpinselt über Condis Ansage, dass sie sogar die Nägelkauerei vergisst vor Ergriffenheit und sich auf dem Zenit ihres Daseins fühlt, so dass diese Geschichte als unmassgeblicher Kollateralschaden gelten wird ... immerhin waren die Journis nicht gezwungen, vor Ort zu sein.

Ich wage aber zu bezweifeln, dass dies Folgen haben wird, es sei denn, die Spanier klagen die Soldaten in den USA an, und zwar über US-Anwälte.
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18.01.2007 10:44 Uhr von sacratti
 
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Ekelhaft: jede Frage
- "wer garantiert denn, dass in dem Hotel nur Journalisten sind"-
u.Ä.
sind ausserhalb jedes Zivilisationsstrebens. Mit derartiger Polemik rechtfertigt man jede Perversion des Krieges. Damit kann man auch ANgriffe auf Krankenhäuser, wie sie die isr. Armee immer wieder vorgenommen hat, rechtfertigen.Die Tötung von Zivilisten, sogar Kindern und Babys , rechtfertigt man dann dahingehend, es könne ja ein Selbstmordattentäter werden.
Dass sich die kriegsgeilen weissen Fundamentalisten und Rassisten, nicht schämen. Na, das wäre wohl zu schändlich, diesen Leuten so etwas wie Moral und Gewissen zu unterstellen.

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