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Finanzbehörde der Schweiz will Ausländer höher besteuern

Die Führungsspitzen der Schweizer Finanzbehörden wollen wohlhabende Wahl-Schweizer, die wie Michael Schumacher oder der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad in der Schweiz kein Einkommen haben, höher besteuern. Geplant ist eine Verdoppelung der Besteuerung.

Die Schweizer Wirtschaftsministerin Doris Leuthard ist nicht damit einverstanden, dass reiche Schweizer in der Schweiz schärfer besteuert werden als reiche Ausländer.

Ins Rollen brachte diese Diskussion der Sprecher der französischen sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Segolène Royal, weil der mit dem konservativen Präsidentschaftskandidaten befreundete Musiker Johnny Hallyday ein Chalet beziehen will.


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WebReporter: Gunny007
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Finanz, Ausländer
Quelle: magazine.web.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2007 23:39 Uhr von Gunny007
 
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Es ist eh schon eine Schande dass ein Fastmilliardär als Steuerflüchtling sein Dasein in der Schweiz fristet, aber in Deutschland wählen will.
Diesen Herrschaften gehört allesamt die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.
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17.01.2007 08:41 Uhr von Ereinon
 
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Hui eine "verdoppelung" der Steuern, dass tut sicher auch einem Michael Schumacher weh... wenn sich die Schweiz damit mal nicht ins eigene Bein schießt. Gibt schließlich noch andere Steuer-Paradiese, die auch nen besseres Wetter haben ^^
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17.01.2007 08:55 Uhr von ToSar
 
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@Autor: Na da kommt mal wieder der typisch deutsche Neid durch. Wenn die Leute in Deutschland nicht ewig neidisch wären und ihre Stars lieber ordentliche behandeln würden, würden sicher auch nicht soviele abhauen.

Man muss ja nur Porsche fahren und wird bespuckt und es wird einem das Auto zerkratzt.

Die deutsche Staatsbürgerschaft kann man sich sonstwo hinstecken. Da legt kaum einer Wert drauf.
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17.01.2007 09:01 Uhr von lucky strike
 
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Dann ziehen die halt um: auch wenn es die millionäre nicht stört, wenn 50000€ mehr zahlen müssen, aber gerade die, welche Geld haben sind am geizigsten
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17.01.2007 12:18 Uhr von Tasko
 
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Richtig so Es geht dabei nicht darum, daß Reiche prinzipiell mehr besteuert werden sollen. Aber Wahl-Schweizer sollten schon die gleichen Steuern zahlen wie vergleichbare Einheimische.
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17.01.2007 12:45 Uhr von ToSar
 
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Grossverdiener in der Schweiz: können immer mit der Gemeinde verhandeln wenn es um die Steuern geht. Ob es Einheimische oder Einwanderer sind, spielt keine Rolle.

@wok: das mit den Scheinwohnsitzen ist Quark. Man muss keinen Wohnsitz haben um deutscher Staatsbürger zu bleiben. Im Gegenteil, es ist ziemlich schwierig eine Staatsbürgerschaft los zu werden.
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17.01.2007 12:45 Uhr von l4rry
 
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Meine Güte: Vielleicht geht es ja nicht jedem um die Steuern? Michael Schumacher hat zum Besipiel Jahre lang in Italien gearbeitet, wo kann man dann die deutschsprachige Familie besser unterbringen als in der Schweiz?

Ansonsten sind die deutschen Fans selber Schuld, wenn sie aus ihrem übertriebenen Nationalgefühl unbedingt den deutschen Fahrer unterstützen wollen, anstatt einfach über die Nationalitäten hinweg zu sehen. Warum sollte in Mensch, der die Möglichkeit hat in der Schweiz zu leben, denn in diesem Land hier bleiben wollen?
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17.01.2007 13:11 Uhr von Alfadhir
 
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nazis... rassisten auch ne war ja in der schweiz dann ist es ok :)
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17.01.2007 13:52 Uhr von isern
 
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@l4rry: "Ansonsten sind die deutschen Fans selber Schuld, wenn sie aus ihrem übertriebenen Nationalgefühl unbedingt den deutschen Fahrer unterstützen wollen, anstatt einfach über die Nationalitäten hinweg zu sehen."

Genau! Wenn Deutsche Sympathie für deutsche Fahrer hegen haben sie dessen Steuern nicht verdient!

Was ist das denn für eine seltsame Logik?
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17.01.2007 14:02 Uhr von Salisanra
 
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immer titel man: es ist überhaupt nicht schwierig die deutsche staatsbürgerschaft loszuwerden ich bin in die schweiz gezogen und könnte schon die schweizer staatsbürgerschaft beantragen. müsste dann aber die deutsche abgeben. die kann man nur behalten wenn man verwande ersten grades oder ein haus oder grundstück besitzt.

und wählen kann ich auch von hier aus muss nur rechtzeitig die unterlagen anfordern. und ich bin in deutschland nicht mehr gemeldet
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17.01.2007 16:34 Uhr von Johnny Cash
 
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Wieso: ist doch eine gute Idee. Dann ziehen alle wieder nach Monaco und Ruhe haben sie.
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17.01.2007 16:56 Uhr von Mi-KA
 
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Johnny Cash: Ah, so einfach ist das nicht.
Nehmen wir mal den Herrn Schuhmacher.
Er hat eine Frau und Kinder.
Seine Frau hält sich auch ein paar Pferde.
Da denke ich nicht, dass man das in einer Vierraumwohnung in Monaco alles unterbringen kann.
Du darfst nicht vergessen, dass man bei Promis schon genau hinschaut, ob er auch wirlich die 183 Tage in Monaco verbracht hat.
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17.01.2007 17:24 Uhr von asmodai
 
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Schlaue Schweizer: Aber es findet sich sicher noch eine Südsee-Insel, auf die sich die armen verfolgten Reichen zurückziehen können.
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17.01.2007 17:37 Uhr von maglion
 
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Zu Schumacher: Die Hauptgründe für seine Flucht in die Schweiz liegen wohl eher im privaten Bereich. Dort kann er seinen Hobby öffentlich nachgehen, ohne dass er ständig von Fotografen und Fans verfolgt wird. Seine Kinder können dort ungestört auf eine normale Schuöe gehen und brauchen keine Bodyguards oder ähnliches. Seine Frau baute sich dort ihre eigene Existenz auf und betreibt sehr erfolgreich einen hochmodernen Reiterhof mit allem drum und dran. Familie Schumacher lebt dort richtig, mit allem drum und dran und sie zahlen dort auch ihre Steuern und ich denke, dass es kein Problem für Schumi ist, etwas mehr steuern zu zahlen - er wird deshalb garantiert nicht umziehen, wie es vielleicht andere Steuerflüchtlinge machen würden/werden.

Wenn man sieht, wieviel Geld Schumi gezielt für wohltätige Zwecke ausgibt, dann ist mir das lieber, als wenn er Steuern bezahlt und der Staat auch sein Geld verschwendet. Ich erinnere an die 10 Mio. Euro Spende bei der Oderflut - er hat 10x so viel gespendet wie z.B. der Milliarden schwere Daimler-Konzern.

Man sollte bei Schumi auch nicht vergessen, dass er sein meistes Geld nicht in Deutschland verdeint bzw. aus Deutschland bekommt, weshalb sollte er es dann hier versteuern. Die Italiener würden es bestimmt auch gerne sehen, wenn er das Geld, dass er aus Italien bekommt, auch dort versteuert. ;-)

Mich ärgern Leute, wie z.B. Herr Müller (Müller-Milch), die in Deutschland arbeiten, ihren Firma in D haben und nur zum Steuersparen ins Ausland flüchten. Wobei es ja einen Grund gibt, den ich in seinem Fall akzeptieren kann => er will in seinem Todesfall verhindern, dass der Familienbetrieb wegen der anfallenden Erbschaftssteuer zerschlagen werden muss.

Eins sollte klar sein, unser Steuerrecht treibt mehr Geld aus Deutschland raus, als es rein bringt - ich denke an dieser Stelle sollte man ansetzen.
Wer in D Multimillionär ist, ist schon mit einem Bein im Gefängnis - auch mit Steuerberater.
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17.01.2007 17:50 Uhr von Julizka84
 
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mal abwarten soviel Geld wie die Schweizer mit Steuerflüchtlingen machen ... da ist es fraglich ob sie sich diese Quelle wirklich mies machen wollen.

@Autor

Unsere Politik ist so schlecht, und es wird soviel Geld sinnlos zum Fenster herausgeworfen wer kann es da einem reichen Menschen verübeln wenn er sein Geld in Sicherheit bringen will? Fast 50% Steuern sind ja auch ehrlich gesagt ein Witz ... wenn man die Steuern wie MwSt, Spritsteuer etc. etc. dazu zählt kommt man auf 60-70% STEUERBELASTUNG!!!

Und das für diesen Staat. Wenn ich viel Geld hätte würde ich es auch sofort in Sicherheit bringen ^^
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17.01.2007 20:36 Uhr von intruder1400
 
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Dann ist die Schweiz: eben auch bald pleite
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17.01.2007 21:28 Uhr von DER WEISER
 
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Die Schwitzer scheinen doch nicht blöd zu sein: Wie fängt man Ratten, ein blöder vergleich, Ratten sind schlauer. Hauptsache sie haben den Köder geschluckt. Es kann kein guter Deutscher sein,
der flüchtet aus diesem schönen Land, um niedrige Steuern zu zahlen in der SCHWITZ, büäh.

Puuh, spuk auf Boden.
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18.01.2007 00:38 Uhr von Gunny007
 
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@Julizka84: steuersätze von über 50 %?? wo lebst du denn. deitschland hat mittlerweilen fast die niedrigsten steuern in europa.
skandinavien 70 - 80 %, mehrwertsteuersätze um die 25 %.
und wenn dann diese lallbacke bei maischberger, damals noch auf ntv, meint er will bei der bundestagswahl seine stimme abgeben, frage ich mich mit welcher berechtigung er so eine forderung stellt. hier keine steuern bezahlen aber die politik "mitbestimmen" wollen - er ist, war, ein exelenter sportler, mit ein bißchen betrug hier und da, aber vor mich ein ganz großer arsch.
und das hat nichts mit neid zu tun. der allerorts gehaßte oliver kahn könnte auch in österreich leben und seine steuern bezahlen. er fühlt sich aber seinem vaterland verpflichtet. "ich bekomme viel von diesem land und auf diesem wege gebe ich wieder eine kleinigkeit zurück" (dsf).
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18.01.2007 22:52 Uhr von Nessy
 
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Die: reichen Ausländer würden dann ins nächste Land weiterziehen. Da wo sie noch weniger Steuern bezahlen.

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