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USA: Geplante Transplantation einer Gebärmutter sorgt für Streit

Ein Team unter Leitung des US-Mediziners Giuseppe Del Priore will einer Frau zum zweiten Mal in der Geschichte der Medizin eine Gebärmutter verpflanzen. Die neue Operationsmethode soll Frauen ohne eigenen Uterus ihren Kinderwunsch ermöglichen.

Wie die "Washington Post" am Montag berichtete, äußerten sich Fachleute skeptisch, ob die Verpflanzung einer Gebärmutter auch wirklich ausreichend getestet sei. Zudem gebe es in den USA das Recht, Kinder zu adoptieren.

Bereits im Jahr 2002 wurde in Saudi-Arabien einer damals 26-jährigen Frau eine Gebärmutter eingesetzt. Das Spenderorgan, das von einer 46-jährigen Frau stammte, musste jedoch nach Komplikationen wieder entnommen werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Streit, Transplantation, Gebärmutter
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2007 17:34 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Die Verpflanzung einer Gebärmutter scheint ein anderes medizinisches Kaliber zu sein, wie die inzwischen gängige Verpflanzung von anderen Organen wie Leber, Niere oder Herz. Offenbar müssen die Operateure mit Nebenwirkungen bis hin zum Abstoßen des fremden Gewebes rechnen, wie der erste Fall zeigt. Ich bin gespannt, ob ihnen das gelingen wird.
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15.01.2007 19:51 Uhr von ciaoextra
 
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Sogar: wenn die OP diesmal glücken sollte - die Frau wird nie Kinder bekommen dürfen, da sie ihr ganzes Leben Medikamente gegen Abstoßung nehmen muß und die schädigen ALLE jede ungeborene Frucht. Also, wozu dann überhaupt eine Gebärmutter transplantieren, wenn man sie danach eh nicht "benutzen" kann?
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15.01.2007 22:19 Uhr von seehoppel
 
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so so "Wie die "Washington Post" am Montag berichtete, äußerten sich Fachleute skeptisch, ob die Verpflanzung einer Gebärmutter auch wirklich ausreichend getestet sei."
Und wie will man das ohne Transplantation bitte schön testen? ^^
Man transplantiert nicht weils nicht getestet ist und testen kann man es auch nicht, denn dafür muss man ja transplantieren... Komische Welt
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16.01.2007 09:12 Uhr von Artemis500
 
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Wenn sie wirklich Medikamente nehmen muss ist das wirklich reichlich blöde. Überhaupt sollte man sich nicht unnötig operieren lassen.
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16.01.2007 10:06 Uhr von Garviel
 
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@Urinstein: Transplantationen sind das Schlimmste, was es gibt?

Sprich bitte mal mit Empfängern von Spendernieren und preise ihnen gegenüber ihre gute alte Zeit, als sie noch jeden dritten Tag ins zwei Stunden entfernte Krankenhaus zur Blutwäsche fahren mussten und trotzdem alle paar Wochen zusätzlich mit dem Sanka geholt werden mussten, weil sie kollabiert sind.

Oder erzähl den Empfängern von Hornhäuten was von der Farbenpracht und dem easy going des Blindseins.

Oder den Empfängern von Lebern, wie nett es für sie doch wäre, tot zu sein.

@ciaoextra: Guter Gedanke. Dazu findet sich in der Quelle leider nichts; wäre interessant, ob man da irgend einen Plan hat, wie man dem entgegenwirken könnte.
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16.01.2007 11:45 Uhr von Alfadhir
 
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wernicht wagt der nicht gewinnt. so einfach seh ich das.
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16.01.2007 12:27 Uhr von vmaxxer
 
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ist die frage und dann ist die frage ob es "funktioniert"....
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17.01.2007 22:01 Uhr von ron11
 
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Ein Thema das auchNachteile haben kann.....wenn es klappt....dann koennen sich die Reichen diese OP kaufen um Kinder zu bekommen........
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17.01.2007 22:24 Uhr von vectra73
 
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Man: oh man.

Was sich alles verpflanzen läßt.
Aber jedem das Seine.

Man kann nur hoffen das sich der Arzt nicht nur profilieren will und vorschnell die OP durchführt.
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18.01.2007 07:49 Uhr von zenon
 
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Das muß: für eine Frau ähnlich sein wie für einen Mann ein fremdes Glied anoperiert zu bekommen!?!

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