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Keine Zeit für Reflektion - Studie fordert längere Schulstunden

Eine Studie der Universität Duisburg-Essen, in dessen Verlauf über Monate hinweg der Physikunterricht an acht Gymnasien und drei Gesamtschulen untersucht wurde, hat ergeben, dass die Schulstunden zu kurz sind.

Laut der Studie seien zum Lernen drei Phasen wichtig: Begonnen wird mit der einführenden Phase, ehe eine erarbeitende Phase folgt und am Ende die verallgemeinernde oder reflektierende Phase stattfindet.

Aus Zeitmangel fällt jedoch häufig die letzte, wichtige Phase weg. Laut der Studie sollten die Unterrichtsstunden länger werden. Dafür soll es täglich weniger Stunden geben.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Zeit
Quelle: de.news.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2007 17:18 Uhr von SunSailor
 
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Das würde nur was bringen, wenn die Lehrer: das in ihrer Stundenplanung auch berücksichtigen würden. Da aber viele einfach unkoordinierten Frontalunterricht machen, wäre das ganze eher Kontraproduktiv. Man sieht das ja bei den (An der Uni auch ganz normalen) "Doppelstunden". Egal ob 45, 60 oder 90 Minuten, der Vortragsstil bleibt der gleiche, zum Luftholen kaum Zeit.
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15.01.2007 17:35 Uhr von eros007
 
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@SunSailor: Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Von der Grundschule bis in die Uni bleibt der Vortragsstil unverändert, egal ob 45, 60 oder 90 Minuten. Volle Zustimmung.
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15.01.2007 17:37 Uhr von H3Nn355Y
 
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gabs nich: vor einigen jahren eine studie, dass schulstunden zu lang sind und etwa halbiert werden sollte, da sonst die aufmerksamkeitsspanne schwindet?
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15.01.2007 18:48 Uhr von Whitechariot
 
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@ H3Nn355Y: Ist doch prima :-).
Dann einigt man sich demnächst auf einen Kompromiss und kommt zu der Schlußfolgerung, die Stunden genauso lange zu lassen, wie sie bereits sind und hält darüber eine Pressekonferenz ab um die Allgemeinheit über diese Neuerung zu informieren.
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15.01.2007 20:16 Uhr von coolzero.v65
 
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würde schon reichen wenn nicht ständig Stunden (ob nun kurz oder lang), wegen Lehrermangels ausfallen würden. Vllt könnten die Lehrer ja auch dann die Stunden anders gestalten.
mfg
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15.01.2007 23:49 Uhr von Earendil45
 
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Qualifiziertere Lehrer: Man sollte vielleicht lieber darauf wertlegen nur Lehrer einzustellen die dem Job auch gewachsen sind. Auf meinem Gymnasium gabs genug die mit dem Unterricht und den Schülern einfach nicht klar kamen. Anstatt denen bis ans Lebensende ein Beamtengehalt zu zahlen, egal was passiert sollte man auch die Lehrer regelmäßigen Tests unterziehen. Lehrer ist sicherlich ein sehr anstrengender und auch von vielen unterschätzen Beruf, da der psychische Druck sehr hoch ist. Daher lieber dort anpacken als Stunden zu verlängern die für manche Lehrer eh schon ein Spießrutenlauf sind.
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16.01.2007 06:46 Uhr von Hino-Ken
 
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Jeder Pädagoge weis dass das vollkommener Quatsch ist, da irgendwann die Konzentration nachlässt.
Sowohl bei Schülern als auch beim Lehrer.
Die Schulstunden sollten eher noch kürzer sein
(die Pausen dann natürlich auch,
so dass man dann auf die gleiche Insgesamtzeit kommt).

Zu solchen Ergebnissen kann es nur kommen wenn der Lehrer den Unterricht nicht unter Kontrolle hat.
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16.01.2007 09:01 Uhr von king1
 
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aber geht nicht die hälfte der zeit des unterrichts wegen der erziehungsversuche der lehrer flöten?

Wenn ich mich an meine Schulzeit erinner kann ich nur sagen, dass die Lehrer viel zu sehr mit der Erziehung beschäftigt sind. Das liegt aber daran, dass die Eltern das die Lehrer übernehmen lassen....

Allein die Hausaufgabenkontrolle nimmt Zeit in Anspruch...
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16.01.2007 11:12 Uhr von surrender
 
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Und jetzt? Mir persönlich ist aufgefallen, dass an der Uni mein interesse an Bildung erheblich zugenommen hat und ich mich auch besser konzentrieren kann, als füher. Woran mag das nun liegen? Einerseits natürlich am uinteresse, schließlich hat man sich sein Thema selbst ausgesucht.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es schlicht daran liegt, dass man sich auf ein Thema auch mal einlassen muss, z.B. in Referatsgruppen. Dazu kommt, dass die 90 Minuten eines Seminars meines Erachtens eine recht gute Zeit bieten... ein Kompromiß zwischen Kapazitäten, Konzentrationsdauer und Lernnotwendigkeit.

Für die Schule würde das für mich heißen, dass es vielleicht viel mehr Doppel-und Dreifachstunden geben sollte. Die müssten dann aber auch entsprechend gut vorbereitet und natürlich durch pausen unterbrochen werden. Ich kann mich erinnern, in den damaligen Mathestunden wesentlich mehr gelernt zu haben, wenn nicht nur alles häppchenweise kam, sondern ich wirklich mal eine Zeit konzentriert daran gearbeitet habe.
Bei Einzelstunden hat man das Meiste doch schnell wieder vergessen, weil man sich nie richtig eingearbeitet hat. Insofern kann ich die Studie gut nachvollziehen. Ich plädiere aber - wie gesagt - eher für Doppelstunden in den übungsintensiven Fächern wie Mathe, Chemie, Physik etc. Auch in Sport kann man Einzelstunden eigentlich vergessen.
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16.01.2007 11:26 Uhr von gen2
 
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Damit ist es auch nicht getan: Die Schule muss nicht zwangsweise länger sein, die Art Disziplin beizubringen muss überdacht werden. Das ist das große Problem.
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16.01.2007 11:52 Uhr von Alfadhir
 
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mehr lehrer und kleinere klassen dürften: mehr bringen
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16.01.2007 13:25 Uhr von Garviel
 
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Gute 45 Minuten: bringen mehr als schlechte 90 Minuten, soviel zumindest steht fest. Was ich allerdings nicht schlecht fand, war die Regelung bei mir in der Oberstufe, wo fast alle Fächer so gut als möglich "gedoppelt" wurden, so dass man im Idealfall am Vormittag nur drei Fächer, davon aber jeweils eine Doppelstunde hatte. Das fand ich eigentlich gar nicht schlecht. Selbst bei den uninteressanteren Fächern konnte man sich auf die Art trösten, dass man mit einmal sitzen gleich einen Großteil des Wochendeputats "weg" hatte...
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17.01.2007 15:00 Uhr von brainbug1983
 
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längere stunden!!! Also ich hab in der Berufsschule meistens nur 3er blöcke mit kurzen pausen zwischendrin, kann daher also vergleichen. und ich muss sagen das die 3er stunden um einiges mehr bringen als 3 einzelstunden die in einer woche verteilt sind. wobei ich denke für grund/realschule würden auch doppelstunden schommal eine besserung bringen.
andererseits stimmts natürlich das das ganze nix bringt wenn die lehrer keine lust haben bzw sich nur durch den schultag quälen..........
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17.01.2007 17:07 Uhr von lucky strike
 
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Schulstunden können auch 120min lang sein: sofern die Lehrkräfte fehlen, um den Unterrricht zu führen, sollte man ne Diskussion über die länge des Unterrichts etwas nach hinten schieben. Das deutsche Schulsystem, hat einige wichtiger Probleme als die Schulstundenlänge
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18.01.2007 11:21 Uhr von Bjoern68
 
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Pflichten der Schüler schärfen ! Ich glaube auch nicht das eine Verlängerung der Unterrichtsstunden etwas hilft.
Ich denke viel mehr das den Schülern ihre Pflichten mehr klar gemacht werden müssen. Mehr Disziplin im Unterricht, dann hat dieser auch mehr Erfolg. Wenn ich sehe was sich die Schüler heutzutage leisten dürfen, was Lehre aus Schiss die Noten anheben, beim fuschen hinwegsehen, nur um besser da zu stehen, dann kann das auf Dauer nicht gut gehen.
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18.01.2007 23:57 Uhr von DorianArcher
 
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Längst Zeit: Man kann eine Schulstunde auch ohne Probleme auf 50 Minuten ausdehnen, aber die Pausen dazwischen sind der Faktor.

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