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Bayern: Kopftuchverbot ist verfassungskonform

In Bayern ist Lehrerinnen das Tragen eines Kopftuches im Schulunterricht auch weiterhin untersagt. Die Islamische Religionsgemeinschaft scheiterte mit ihrer Klage vor dem Verfassungsgerichtshof von Bayern in München.

Die Verfassungskonformität des 2005 erlassenen Kopftuchverbotes wurde festgestellt. Die Kläger strebten eine Aufhebung des Gesetzes an, da dies in ihren Augen eine extreme Behinderung der Religionsfreiheit der Muslime darstellte.

Eine überzeugende Vermittlung gewisser Erziehungsziele wie die Gleichberechtigung sei durch Lehrerinnen, die ein Kopftuch tragen nicht möglich, argumentierten die Vertreter des bayerischen Staates.


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WebReporter: legionaer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Bayer, Kopftuch
Quelle: www.focus.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2007 14:30 Uhr von legionaer
 
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Das ewige Thema Kopftuchverbot - Beruhigend aber zu wissen, dass in Bayern die Uhren noch richtig ticken.
Da fällt mir ein, was macht eigentich Frau Ludin?
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15.01.2007 14:55 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: kann das Urteil auch nur begrüßen. Und das Kreuz soll auch gleich mit raus aus den Schulgebäuden.

Jede Art von Religion hat in Schulen bzw öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen.
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15.01.2007 14:56 Uhr von tobo81
 
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Ist das Kopftuch eigentlich ein wesentlicher Bestandteil des Islam? Meines Wissens schreibt der Islam nämlich gar keine Kopftücher vor...?! lasse mich aber gerne eines Besseren belehren!
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15.01.2007 15:23 Uhr von asmodai
 
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@tobo: Ich konnte noch niemanden finden, der mir eine Stelle im Koran zeigen konnte, die auf ein Kopftuch-Gebot des Propheten hinweisen würde. Aber vielleicht gibt es ja hier jemanden...?!
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15.01.2007 15:25 Uhr von lucky strike
 
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Ich mag Bayern: irgendwie das einzige Bundesland, welches sich noch was traut, egal wie die Resonanz ist.
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15.01.2007 15:41 Uhr von JayAge
 
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wie war das: mit der toleranz?
ich verstehe nicht warum die kein kopftuch tragenen dürfen sollten.
und wenn sie es als einen teil ihrer religion ansehen kann man es ihnen doch nicht verbieten.

für alle religionsfeinde: ohne religionen sähe die welt schlimmer aus.
und hier kann ich nur fürs christentumsprechen, da ich von den anderen beiden rligionen nicht so viel weiß: wenn die leute nach der bibel leben würden, gäb es keine kriege, keine gewalt auf der straße und keinen betrug
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15.01.2007 16:02 Uhr von legionaer
 
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sh0rtnewser: [...]

@JayAge
"wie war das mit der toleranz?"

Ganz einfach - keine Toleranz der Intoleranz.

"ich verstehe nicht warum die kein kopftuch tragenen dürfen sollten."

Gockel nach "Kopftuchverbot" und Du wirst Hunderte von Artikel finden, in denen das erklärt wird.

"und wenn sie es als einen teil ihrer religion ansehen kann man es ihnen doch nicht verbieten."

Wie Du siehst anscheinend - und IMHO richtigerweise - schon.
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15.01.2007 16:03 Uhr von Garviel
 
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Was Frau Ludin macht, weiß ich auch nicht - unterrichten vermutlich, denn das BaWü-Antikopftuch-Gesetz ist meines Wissens vom Verfassungsgericht kassiert worden, weil es den Gleichberechtigungsgrundsatz verletzt.

Die Bayern haben dagegen einen ganz eigenen "Dreh" entdeckt: Das Wort "Kopftuch" taucht in deren Kopftuchgesetz eigentlich gar nicht auf... es besagt lediglich, dass es Lehrenden untersagt ist, ein Kleidungsstück zu tragen, das von Schülern oder Eltern so verstanden werden könnte, als drücke es die Haltung einer Gemeinschaft aus, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung des STaates einschließlich seiner christlich-abendländischen Überlieferung gerichtet ist.

Heißt: Kopftuch = könnte Islam sein = könnte so verstanden werden = untersagt

Nonnenhabit = Christentum = gut = erlaubt.
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15.01.2007 16:05 Uhr von Garviel
 
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Nochmal, dieses Mal mit dem originalen Text:

"Äußere Symbole und Kleidungsstücke, die eine religiöse oder weltanschauliche Überzeugung ausdrücken, dürfen von Lehrkräften im Unterricht nicht getragen werden, sofern die Symbole oder Kleidungsstücke bei den Schülerinnen und Schülern oder den Eltern auch als Ausdruck einer Haltung verstanden werden können, die mit den verfassungsrechtlichen Grundwerten und Bildungszielen der Verfassung einschließlich den christlich-abendländischen Bildungs- und Kulturwerten nicht vereinbar ist."

Irgendwie bewundere ich den Drechsler dieses Satzes...
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15.01.2007 16:06 Uhr von vst
 
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ich versteh es immer noch nicht: warum darf ein jüdischer lehrer seine kippa tragen, eine nonne ihre tracht, ein inder seinen turban, aber eine moslemin ihr kopftuch nicht.
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15.01.2007 16:07 Uhr von vst
 
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intruder: wieso tragen frauen kopftücher, weil die männer der kopftücher fanatische ansichten haben?
*sfg*
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15.01.2007 16:10 Uhr von vst
 
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mikebison: mit der dummen antwort das ist halt so habe ich mich das letzte mal im kindergarten abspeisen lassen
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15.01.2007 16:20 Uhr von schnahacken
 
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@ JayAge: also wenn sich selbst die christen gegenseitig abschlachten da kannst du doch nicht erzählen das die welt ohne religion schlimmer aus sähe, eher das gegenteil, in namen gott und des papstes würde schon viele getötet und nur wenn man sagt:"Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt" werden gleich komplette landschriche(christliche) im namen des papstes verbrand aber naja wir glauben an denn selben gott und haben aber im 2.weltkrieg mal versucht alle juden zu töten, schon eine komische welt......
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15.01.2007 16:25 Uhr von muhaha
 
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Klar las mal die juden in ruhe: hauptsache is das Die Nonen ihren kopftuch in ner Schule tragen dürfen und die Muslime nicht das ist wohl auch der Hauptgrund warum die Musilische Lehrerin sich so gegen die Verfassung Stellt!
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15.01.2007 16:41 Uhr von JCR
 
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Kopftuchverbot in der Türkei. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.

Und wem es in der Trükei deswegen nicht mehr gefällt, der möge bitte nicht nach Deutschland kommen, sondern nach Saudi-Arabien gehen.

Dort gibt´s Gratis-Internet, damit die armen, missverstandenen sich hier ausheulen können (über die bösen Nazis) und Gratis-Enthauptungen für Ungläubige.


Was will ein Stammtisch-Muslim mehr?
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15.01.2007 16:44 Uhr von Xenon9
 
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he leute das hat hier nichts mit religion im Unterricht zu tun!!

In schulen darf nichts Religöses getragen werden asu den selben gründen wie bei Ärzten und anderen Job die Kinder und Leute als Vorbild nehmen, icht wette wenn eine Volksschullehrerin ein Kopftuch trägt wollen das die Schüler auch. Das ist so die Kinder in der Volksschule sehen zu ihren LehrerInen auf und da darf man sowas nicht tragen, wenn man Medezin studiert muss man das sogar in Österreich unterschreiben, dass man keine sichtbaren Piercings Tatoos oder Religöses tragen darf.
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15.01.2007 16:48 Uhr von Bonn67
 
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Vernünftige Entscheidung: Ausnahmweise mal eine Gerichtsentscheidung, die der schleichenden Islamsierung Einhalt gebietet. Wir leben hier nun einmal im christlichen Abendland und darüber können wir froh sein. Ich frage mich sowieso, was diese Leute hier zu suchen haben.
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15.01.2007 17:19 Uhr von Noquest
 
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Bonn67: Treffender kann man es nicht ausdrücken!
Sehe es genau so wie Du.
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15.01.2007 17:26 Uhr von sacratti
 
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mike bison: [...]
Zur Sache, das bayr. Verfassungsgericht ist nicht das BRD VErfassungsgericht. In Bayern wurde auch Franz Josef Strauss unbehelligt gelassen, Vera Brühne hingegen verurteilt, und auch sonst laufen dort einige Uhren falsch.
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15.01.2007 21:12 Uhr von Yuno
 
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ah jaaa Viele glauben, dass die muslimischen Frauen keinen Kopftuch tragen wollen, doch wieso kämpfen sie immer wieder gegen diese Verbote in den Schulen oder sonst wo?

Ist doch klar oder? Das hat mit Zwang einfach nichts zutun. Jeder der treue zu seiner Religion zeigt, befolgt auch das was in den heiligen Büchern drinne steht.

Im Quran lautet es:

"O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. (QS. 33:59)

Wer diesen Befehl folgt, bekommt sicherlich das was Gott denen versprochen hat.

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15.01.2007 21:55 Uhr von sacratti
 
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Es geht nicht um Zwang: sondern um die Gleichberechtigung. Wenn Nonnen und Patres in ihren Gewändern unterrichten dürfen, muss das Kopftuch, das kein explizites religiöses Uniformteil ist, wie Mönchskutte und Nonnentalar, eben auch gestattet sein.
Wenn die bayr. Verfassungsrichter mit gleichem Urteil die Kruzifixe aus allen öffentlichen Gebäuden verbannen würden, wäre das konform, so nicht.
Kopftücher sind bspw. im gesamten Balkan weitest verbreitet, auch russ. Aussiedlerinnen sieht man vorwiegend mit Kopftuch, erzkatholisch versteht sich.

Und Yuno, lern mal die deustche SPrache, bevor Du Dich an Verfassungsthemen ranwagst.
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15.01.2007 22:22 Uhr von Yuno
 
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@sacratti: Hauptsache ihr versteht was ich meine oder versuche zu erklären :)

Aber wenn du meinst ........
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16.01.2007 00:53 Uhr von legionaer
 
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sacratti: Erzkatholische Russinnen? Wo soll es denn die geben?

Und warum ein Unterschied zwischen Nonnentracht, Mönchskutte, Kippa und dem herausragenden Symbol der Stellung der Frau im Islam, nämlich dem Kopftuch, besteht, muss einem Kulturbereicher doch nicht erklärt werden. Der weiß worum es geht. Außerdem wurde das die letzten Jahre schon hundertmal auf SSN durchgekaut. Nur das da einige doch besseren Wissens, nicht nur integrationsresistent scheinen, sondern auch argumentationsresistent.
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16.01.2007 09:42 Uhr von Pattern
 
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@legionaer: Erzkatholische Russinnen? Wo soll es denn die geben?

Die meisten Russen gehören der russisch-orthodoxen Kirche an, welche zusammen mit allen anderen orthodoxen Kirchen, die "Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche" bildet. In diesem Sinne ist jede russisch-orthodoxe Frau Katholikin.



Nur das da einige doch besseren Wissens, ... auch argumentationsresistent (scheinen).

Nachdem dir jemand erklärt hat, was eine (eigene) Meinung, ein Vorurteil und ein Klischee ist ... kann dir dann ja mal jemand erklären was ein Argument ist.
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16.01.2007 10:18 Uhr von Garviel
 
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@sacratti: Dummes Geschwätz: "Wenn die bayr. Verfassungsrichter mit gleichem Urteil die Kruzifixe aus allen öffentlichen Gebäuden verbannen würden, wäre das konform, so nicht."

Zunächst hat keiner gefordert, die kruzifixe aus allen öffentlichen Gebäuden zu verbannen, also dürfen die Verfassungsrichter darüber in diesem Fall gar nicht entscheiden.

Zweitens gibt es seit dem Kruzifix-Urteil vor ein paar JAhren das Gebot, etwaig vorhandene Kruzifixe in Schulen (!) abzunehmen, falls sich jemand davon unangenehm berührt fühlt.

Und schließlich: Du schreibst von "konform". Was meinst du damit? Konform zu wem oder mit wem? Wer legt das fest?
In Bayern beschließt die Volksvertretung, der Landtag, Gesetze. Eines dieser Gesetze besagt, dass aus bestimmten Gründen bestimmte Kleidungsstücke nicht getragen werden dürfen. Das Bundesverfassungsgericht hat bestätigt, dass die Länder derartige GEsetze erlassen dürfen. Der bayerische Verfassungsgerichtshof hat bestätigt, dass die bayerische Gesetzesvariante im Einklang mit der Bayerischen Verfassung und dem Grundgesetz steht. Und wenn der Kläger selbiges jetzt auch in Karlsruhe vor dem BVerfG überprüfen lassen will, so steht ihm dieses frei. ABgesehen davon, dass er sein Begehr dort bei weitem nicht so leicht anbringen kann wie in Bayern, da das BVerfG anders als der BVGH an eine Popularklage wesentlich höhere Anforderungen stellt.

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