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Genetisch veränderte Hühnereier enthalten Anti-Krebs-Mittel

Britische Wissenschaftler des Roslin Institutes haben nun in einer Fachzeitschrift ihre jüngsten Forschungsberichte vorgelegt. Demnach ist es ihnen gelungen, mithilfe von genetisch veränderten Hühnereiern ein Krebsmittel zu produzieren.

So bilden die gentechnisch veränderten Hühner u.a. den Antikörper miR24 aus, der bei der Therapie gegen Hautkrebs zur Anwendung kommt. Zudem produzieren die "Gen-Hühner" in ihren Eiern eine besondere Form des Interferons.

Zwar wurden die Substanzen bereits im Labor produziert, doch der Aufwand war dort ungleich größer. Inzwischen haben die Wissenschaftler mehrere hundert gentechnisch veränderter Hühner gezüchtet.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, Mittel, Huhn, Hühnerei
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2007 12:24 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Schon wieder ein Experiment, dessen Folgen weder verstanden noch kalkuliert werden können. Der Mensch zeigt sich hier schon ordentlich ignorant gegenüber der Großartigkeit der Natur, auch wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung für den Mensch auf den ersten Blick durchaus positiv wirkt. Zu den Nebenwirkungen kann man die Wissenschaftler noch nicht fragen und wenn könnte es schon zu spät sein.
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15.01.2007 13:27 Uhr von mutanto
 
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@ralph: wenn du hautkrebs mal in der familie oder bei dir selbst "erlebt" hättest, würdest du diese entwicklung nicht in frage stellen, sondern dich an jedem kleinen strohhalm klammern - in der hoffnung auf heilung oder besserung.
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15.01.2007 15:32 Uhr von Ammy
 
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@ Vorredner: kann dir da nur zustimmen. Ich bin sowieso gegen diese ganzen Einschränkungen der Forschung, was Gen Manipulation betrifft. So wär es vllt. in 100 Jahren möglich augestorbene Tierarten wieder zu züchten oder ähnliches. Damit würden wir der Natur wieder ein bisschen etwas zurückgeben :)
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15.01.2007 15:46 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@Vorredner: Liebe Vorredner,

ich wollte mit meinem Kommentar weder den Hoffnungen entgegen wirken, die bei der Therapie von Hautkrebs herauskommen, noch grundsätzlich sämtliche Gentechnik als pauschal Böses abtun.
Doch: Wer sich in den vergangenen Monaten ein wenig intensiver mit Gentherapie und ihren Gefahren auseinander gesetzt hat, darf die Risiken nicht komplett ignorieren. Wer weiß schon, was wir mit der Veränderung von Genen in Pflanzen, Tieren und letztlich damit auch dem Menschen anstellen.

Möglicherweise war der Kommentar etwas harsch geschrieben, aber mir geht es ebenfalls auf den "Keks", wenn ein geradezu "blinder Fortschrittswahn" jegliche Risiken und Gefahren außer Acht lassen will. Die Folgen solcher Experimente am Erbgut lassen sich erst dann erkennen und abschätzen, wenn es möglicherweise zu spät ist. Die Menschheit setzt damit einen fatalen Kreislauf in Gang, den sie - ähnlich der Büchse der Pandora - nicht mehr rückgängig machen kann, wenn die möglichen negativen Folgen eintreten werden.

Bei aller Hoffnung sollte dies nicht unter den Teppich gekehrt werden, auch wenn Euch Dank dafür gebietet, den etwas fundamentalen Kommentar durch Eure Einlassungen relativiert zu haben.

;-))
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17.01.2007 16:56 Uhr von marshaus
 
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ob das: eine gute idee ist...da habe ich meine zweifel...nald weiss man schon gar nicht mehr was man essen oder trinken........da ja immer mehr genetische sache auf den tisch kommen
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17.01.2007 18:55 Uhr von bine78
 
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@Ralph: Da hast Du was nicht ganz recht verstanden. Hier handelt es sich nicht um eine Gentherapie, sondern um die Produktion eines rekombinanten Medikaments in Hühnereiern, wie das zum Beispiel auch mit Grippemedikamenten schon gemacht wird. Und rekombinante Medikamente ist auch nix neues, denk nur mal an das Insulin.

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