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NRW: Autofahrer stoppte alkoholisierten LKW-Fahrer auf der Autobahn

Auf der A 42, in der Nähe von Castrop-Rauxel, war gestern ein alkoholisierter 46 Jahre alter Mann mit einem LKW unterwegs. Das Fahrzeug fuhr kreuz und quer über die Fahrspuren und auch über den Grünstreifen.

Einem 36-Jährigen, der ebenfalls auf dieser Autobahn unterwegs war, fiel der schlingernde Lastwagen auf. Der Autofahrer überholte dann den Lastwagen und senkte seine Geschwindigkeit.

Diese Maßnahme führte er so lange durch, bis beide Fahrzeuge standen. Anschließend begab er sich zum LKW und nahm den Zündschlüssel an sich.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Autofahrer, Fahrer, Autobahn, LKW
Quelle: www.wdr.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2007 18:37 Uhr von jauer
 
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guter Mann! Ob das jetzt die richtige Mehtode war ihn aus dem Verkehr zu
ziehen weiss ich nicht....
selber hätt ich aber vermutlich nicht die Courage gehabt selbst
etwas zu unternehmen...max. noch 110 anrufen
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14.01.2007 18:50 Uhr von torschtl
 
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aehm: das ist selbstjustiz und hier genauso wenig zu befürworten wie in einem schwereren fall... irgendwo muss eine grenze sein
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14.01.2007 19:03 Uhr von Striker_rebirth012
 
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@torschtl: das würde ich eher Zivilcourage als alles andere nennen.
Aber es muss nunmal auch pessimisten wie dich geben.
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14.01.2007 19:04 Uhr von Schafschen
 
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das ist keine selbstjustiz: hier waren andere in direkter gefahr, da ist es nötig und gerechtfertigt einzugreifen... wenn jemand einen anderen mit einer waffe bedroht, ich den niederschlage kommst du mir auch mit selbstjustiz? das ist dann eher notwehr...
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14.01.2007 19:04 Uhr von CarbonBird
 
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Die Grenze wäre überschritten, wenn er den LKW-Fahrer zum Nasenblutspender gemacht hätte. Steht aber nicht in der or. Quelle.

Ist ok , der Mann. Kann in Deutschland freilich jetzt belangt werden wegen Eingriff in die persönliche Freiheit oder so.
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14.01.2007 19:08 Uhr von Kermit2
 
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Oder doch Notwehr ? Das ist doch eine akute Bedrohung Anderer, oder nicht?

Der wollte nicht später noch fahren, sondern der war mittendrin...
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14.01.2007 19:17 Uhr von Gabberhimmel
 
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Hut ab! Hut ab, der Mann hat genau richtig gehandelt. Es sollten mehr Leute mit so einer Zivilkorrage geben. Jeder weiß, wie gefährlich Unfälle mit LKW´s sein können.
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14.01.2007 19:19 Uhr von Gurke 2000
 
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Jeder Bürger: hat das Recht einen anderen Bürger zu verhaften, wenn er ihn bei einer Straftat erwischt.
Insofern war das eine Verhaftung der besonderen Art. ;)

Eine Alkoholfahrt ist eine Straftat und der Mann hat aus meiner Sicht völlig korrekt gehandelt.

Ob ich die Courage gehabt hätte, den LKW-Faher auf die Art und Weise zu stoppen weiß ich nicht.
Wenn der hackevoll ist, dann bleibt ja ein nicht unerhebliches Restrisiko, daß der einfach über den ´Bremser´ drüberfährt.
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14.01.2007 19:33 Uhr von sacratti
 
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Zivilcourage und keine Selbstjustiz: nur leider ist Zivilcourage kein juristischer Begriff, es kann sein, dass hier ein Nothilferecht geltend gemacht werden kann.
Es besteht aber - leider- die Möglichkeit dass der Kfz. Führer wegen Nötigung angezeigt wird, unabhängig davon, ob der LKW Lenker tatsächlich betrunken war. Dann wird abzuwarten sein, ob und ggfs. welchen Richter er findet und wie das beurteilt wird.
Hut ab
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14.01.2007 19:47 Uhr von peppie2k
 
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@Gurke 2000: Jeder Bürger hat das Recht einen anderen Bürger zu verhaften, wenn er ihn bei einer Straftat erwischt. <--

So nicht ganz richtig.

§127 StPO (sogenannter Jedermannsparagraph)

(1) Wird jemand auf frischer Tat betroffen oder verfolgt, so ist, wenn er der Flucht verdächtig ist oder seine Identität nicht sofort festgestellt werden kann, jedermann befugt, ihn auch ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen. Die Feststellung der Identität einer Person durch die Staatsanwaltschaft oder die Beamten des Polizeidienstes bestimmt sich nach § 163b Abs. 1.
-----------
Heißt also, das ein zivilist einen anderen zivilisten nur vorläufig festnehmen darf, wenn man jemanden auf Frischer Tat erwischt und dabei
1.) flüchten will
oder
2.) die Identität nicht sofort feststellbar ist.

Das heisst, du kannst nicht mal eben den Nachbarn festnehmen, weil er auf deine Blumen gepinkelt hat (überspitzt ausgedrückt). Da ist nicht keine Fluchtgefahr und die identität ist nicht unbekannt ;)
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14.01.2007 19:55 Uhr von CarbonBird
 
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"Welchen Richter er findet und wie das beurteilt wird."

Jawohl, man kanns garnicht oft genug sagen. Denn genau das ist das Übel. Freilich nicht nur in Deutschland. Aber nirgends wird so übelerregend getönt bezügl. Rechtsstaat usw. wie hier. Deshalb u.a. auch auch immer die "hübschen" Umfrageergebnisse diesbezüglich. Und die Krokodilstränen des Unverständnisses ...
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14.01.2007 20:05 Uhr von HollaDiBolla
 
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Also @torschtl... hab ich doch noch was zu lachen heute. Wie kann man so einen Stuss loslassen... Eingriff ins Persönlichkeitsrecht, meine Fresse... Der Mann hat völlig richtig gehandelt, wer weiss vielleicht hätte an Stelle dieser News auch die Nachricht stehen können "Stark alkoholisierter LKW Fahrer tötet fahrlässig vierköpfige Familie"

Daumen hoch für den Mann, wenn man ihn dafür tatsächlich belangen kann, ist für mich dieses Rechtssystem endgültig am Ar...
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14.01.2007 20:22 Uhr von torschtl
 
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@holladibolla: ich habs ja nur mal neutral betrachtet. persönlich bin ich auch der meinung, dass er richtig gehandelt hat...
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14.01.2007 20:38 Uhr von sacratti
 
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Zur Nötigung: Wer einen anderen derart behindert, dass er an der freien Weiterfahrt gehindert ist, begeht Nötigung.
Also, wenn einen jemand mit der Lichthupe bspw. bedrängt
- ist u.U. auch Nötigung- udn man verlangsamt seine Fahrt derart, dass man den Hintermann damit zum Stehen zwingt, an einer Stelle, an der Dieser nicht überholen kann, kann dies als Nötigung geahndet werden.
Muss nicht, wie ich selbst in einem Falle erfahren musste, wo mich ein LKW Fahrer auf der Autobahn hinderte, im Stau links an den Idioten vorbeizufahren, die sich km vorher schon einreihten.
Damals war es noch nicht gesetzlich geregelt, bis zum Hindernis zu fahren und dann per Reisverschluss am Hindernis vorbeizufahren. Und noch heute gibt es genug Idioten, die das nicht kapieren.
Die STA Stuttgart stellte das Verfahren ein, obwohl der LKW unbestritten - neutrale Zeugen, einer Ingenieur bei der Dekra-
derart ausscherte, dass ich auf den Grünstreifen kam und trotzdem nicht vorbeifahren konnte. Dazu wurden sogar noch Akten gefälscht und die Daten des Dekragutachters unter Verschluss gehalten.
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14.01.2007 20:48 Uhr von Deniz1008
 
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Hätte ein türkischer Autofahrer den LKW gestoppt würde die deutsche polizei im den vogel zeigen und ne anzeige wegen gefährlichen eingriffs in den straßenverkehr oder ähnliches, aufgebrummen.


mfg

Deniz1008
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14.01.2007 20:50 Uhr von Deniz1008
 
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...aufbrummen.... unterjubeln die deutsche grammatik ist auch ein fall für die strafverfolgungsbehörde.

so ein mist aber auch.

mfg

Deniz1008
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14.01.2007 20:58 Uhr von milestone
 
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Alkohol am Steuer @sacratti: Nur nicht hinten anstellen, gell. DEINE Zeit ist ja auch viel wichtiger als die aller anderen. Deine rechtliche Auffassungen und Kenntnisse sind, gelinde gesagt, sehr bescheiden und egoistisch gefärbt. Pfui. Du kannst nur froh sein, dass du nicht mich erwischt hast wenn du einen Stau mit lauter Idioten überholen wolltest.

Nötigung ist in diesem Fall ein nicht zu ahndendes Delikt, das begangen wurde um größeren Schaden zu vermeiden. Das rechtfertigt die Aktion allemal. Vermutlich wird der Lenker, der den LKW gestoppt hat nochmal von einem Polizeijuristen über die Umstände befragt und das war es auch schon.
Da kommt es noch nicht mal zu einer Verhandlung, also lasst doch das blöde Gequatsche und vor allem "Dont drink and drive".
Alle die sich immer noch besoffen hinters Volant setzen, kann ich nur die Hoffnung auf den Weg geben, dass sie nur selbst dabei drauf gehen und keine Unbeteiligten mit ins Grab nehmen.
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14.01.2007 22:13 Uhr von machisma
 
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halbgute idee: aber was wenn nachfolgende autos den lkw der da so rumstand nicht sehen und auffahren?

schwierige situation, aber ich finde es trotzdem gut, weiss ja nicht wie das ganze abgelaufen ist.
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14.01.2007 22:34 Uhr von pandach
 
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richtig gehandelt: ich weiß garned wieso sich hier mache so aufführen von wegen bla der pkw-fahre hätte falsch gehandelt etc...

euch wäre sicher lieber gewesen das der lkw ein paar kilometer weiter einen van (inkl. Familie) angefahren und sich dieser überschlagen hätte gell ?

also echt.... stfu
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15.01.2007 00:20 Uhr von Deathclaw
 
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zwar ist selbstjustiz: nicht richtig aber die courage von den mann ist wirklich gut gewesen!

Stellt euch ma vor der besoffene hätte ein auto mit frau und Kind plattgemacht!

ich hätts auch niocht gemacht aber trozdem finde ich der mann hat echt gut gehandelt!!!
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15.01.2007 06:16 Uhr von naivo
 
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@Sir.Locke: Endlich einmal einer mit Sachverstand hier.

Es ist vollkommen wurscht ob hier manch ein(e) Kindergartenanhänger(in) der Shortnewsfraktion dies für gut
bekundet oder net. Fakt ist, er hat falsch gehandelt. Fakt ist auch das er den LKW Fahrer grob fahrlässig zum Anhalten gezwungen hat. Minderschwer mag wiegen das eventuell nicht allzuviel Verkehr auf der Straße war. Einzig richtiges Verhalten wäre gewesen die Polizei in Kenntnis zu setzen so dass diese geeignete Maßnahmen die dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
entsprechen einleiten können. Er kann verdammt froh sein dass nichts wieter passiert ist. Wäre es zu einem Unfall gekommen....... Dann wäre es für ihn verdammt teuer geworden und wenn ich Richter wäre würde ich zwar das gutgemeinte hier als minderschwer anerkennen, jedoch ihm dennoch einen Dämpfer in finanzieller hinsicht verpassen so dass er das nächste mal sich nicht wieder als Volksscherrif aufspielt.
So und jetzt könnt ihr mich mit eurer Sandkastenpampe bewerfen. Wann führt Shortnews endlich einer Altersbeschränkung ein.......
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15.01.2007 09:46 Uhr von sacratti
 
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Naivo: Nomen est omen
Wann führt shortnews endlich eine Altersbeschränkung ein????
Das gilt dann wohl in erster Linie für Dich, und Rechtschreibprüfung und gutes Deutsch sind auf jeden Fall Vorraussetzungen, andere in irgend einer Form belehren zu wollen.
Wer im Sandkasten sitzt, sollte sich nicht wundern, wenn er Sand im Getriebe hat.
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15.01.2007 09:55 Uhr von sacratti
 
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milestone: Erzähl doch mal mit Deinen Rechtskenntnissen. Selbstverständlich wurde der Fahrer durch die Polizei und Staatsanwaltschaft angezeigt. Das Verfahren wurde eingestellt und der Fahrer darauf hingewiesen,im Wiederholungsfall bestraft zu werden.
Und heute ist es Gesetz, beide Spuren zu benutzen und erst an der Hindernisstelle im Reisverschlussverfahren einzuscheren, das habe ich bereits erwähnt.
Und mir als Antialkoholiker zu unterstellen, ich würde betrunken Auto fahren, nun denn vielleicht erwische ich Dich mal, wie Du hier androhst, dann sehen wir, wer Recht hat.

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