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Russische Öl- und Gaslieferungen nach Deutschland weiterhin problematisch

Kaum ist der Pipeline-Streit zwischen Russland und Weißrussland beigelegt, sorgt der Kompromiss beider Staaten bei den Zöllen auf Ölprodukte für Beunruhigung. Pro Tonne sieht die Vereinbarung einen Zoll in Höhe von 53 Cent Rohöl vor.

Zukünftig wollen sich beide Staaten die anfallenden Gewinne bei der Weiterverarbeitung des russischen Rohöls in weißrussischen Raffinerien teilen, hieß es dazu weiter. Zudem sollen die Exportzölle in Zukunft schrittweise ansteigen.

Schwierigkeiten gibt es auch bei der geplanten Ostsee-Pipeline. Die Europäische Investitionsbank (EIB) kündigte an, erst dann das Projekt finanziell zu unterstützen, wenn es politisch unumstritten ist.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Öl, Russisch
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.01.2007 18:23 Uhr von Luigi_Dick
 
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Viel Wind um nichts - Quelle falsch wiedergegeben: 1. Steht in der Quelle nichts davon, daß der Kompromiss zwischen Russland und Weißrussland für Beunruhigung.
Dieser hat auch auf die Versorgung Westeuropas keine Bedeutung, sondern ist eine interne Regelung zwischen den beiden Staaten.

(Bitte Bericht korrigieren)

2. Sind am Bau der Ostseepipeline Konzerne beteiligt, die auch ohne Aufnahme von Fremdkapital das Projekt stemmen können und auch werden.
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14.01.2007 18:46 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@Luigi: Folgende Passage aus der Originalnews:

[Nach der neuen Regelung wird für hochwertigen Kraftstoff aus weißrussischen Raffinerien bei einem Weiterkauf eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 180 Dollar je Tonne fällig. Die Einnahmen sollen zwischen Weißrussland und Russland aufgeteilt werden. Vereinbart wurde auch, dass der Exportzoll zwischen Russland und Weißrussland in den kommenden Jahren schrittweise ansteigt.]

Das hört sich für mich nach einer ordentlichen Preiserhöhung an, oder habe ich da was missverstanden? Ich denke, die 180 Dollar pro Tonne sind von den Abnehmern, in diesem Fall u.a. Deutschland zu zahlen. Ich finde das schon sehr beunruhigend. Ein Fall von einem "Kompromiss" zu Lasten Dritter, in diesem Fall der deutschen Verbraucher solcher Ölprodukte.
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14.01.2007 18:49 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@Luigi2: Zu Deinem zweiten Vorwand.
Ich habe dabei das Wort "Probleme" mit dem Wort "Schwierigkeiten" umschrieben. Das Wort "Problem" im Zusammenhang mit der geplanten Gas-Pipeline taucht aber im Originalartikel auch auf.
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14.01.2007 19:35 Uhr von Luigi_Dick
 
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Rohöl nicht mit Benzin verwechseln: Diese 180 $ resultieren aus den ab 2007 durch Russland erhobenen Exportzöllen. Diese schmälern den Gewinn der Weißrussen.

Für Benzin wird üblicherweise ein Marktpreis bezahlt. D.h. wenn weißrussisches Benzin zu teuer wird, kauft man halt woanders. Auch wüßte ich nicht, daß Deutschland Benzin aus Weißrussland importiert. Wir haben hier genügend Raffinerien, die Rohöl zu Benzin u. Diesel verarbeiten.

Deutschland ist in der Hinsicht nur von Rohöl abhängig und wir seit der Klärung des Konflikts, reibungslos versorgt.
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14.01.2007 20:11 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@Luigi: Nochmals:

Der Originalartikel redet von 180 Dollar pro Tonne beim Weiterverkauf.
Deine Vermutung, wer dieses Geld zu zahlen hat, magst ja möglicherweise richtig sein, nur steht das nicht in der Quelle.

Also bleibt die Frage, an wen die raffinierten Ölprodukte verkauft werden. Da es in Weißrussland keine Marktwirtschaft gibt, sondern die meisten Unternehmen der Staatskontrolle unterliegen, bin ich davon ausgegangen, dass die Empfänger am westlichen Ende der Pipeline die Zeche dieses Kompromisses zu zahlen haben. Etwas anderes habe ich bis jetzt nicht feststellen können.....

Also bleibt es dabei: Beide russischen Staaten einigen sich auf einen Kompromiss, erhöhen die Gebühren und teilen sich die Einnahmen. Von einer Schmälerung der weißrussischen Gewinnspanne steht nix im Text, insofern ist es Deine Vermutung.
Auch Dein zweites Argument kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wer kauft welches Benzin oder Öl? In der Originalquelle ist lediglich vom Weiterverkauf die Rede. Was dort weiterverkauft wird, ist nicht genannt. Also auch hier scheint Deine Argumentation auf Vermutungen zu beruhen.

Deine dritte Aussage unterschreibe ich. Aber nichtsdestotrotz bleibt es bei der Überschrift. Durch die Erhöhung der Gebühren verteuert sich auch der Import von Öl bzw. Ölprodukten aus Weißrussland. Das ist beunruhigend und die Probleme beim Bau der Ostsee-Gaspipeline bleibt ebenfalls.

Trotzdem bleibt auch der Dank für Deine Ausführungen. Wie Du daraus erkennen magst, bleiben bei genauer Durchsicht ein paar Fragen übrig, die aus dem Artikel nicht geklärt werden konnten. Möglicherweise bezieht ja Polen einen Teil seines Benzins aus Weißrussland (eigene Vermutung), aber auch das wäre in jedem Fall beunruhigend.

Fazit: Der Kompromiss zwischen beiden russischen Staaten scheint zu einer Verteuerung der Leitungsgebühren zu führen, damit die Gewinnspanne der beteiligten Akteure tatsächlich erhalten. Zumindest in diesem Punkt muss ich Deiner Darstellung widersprechen, denn von einer Margenminimierung ist an keiner Stelle die Rede.
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15.01.2007 13:03 Uhr von opppa
 
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Provision für Schröder? Der weiß doch aus seiner Zeit als Bundeskanzler, wie man den kleinen Leuten das Geld aus der Tasche zieht, um eine Gegenfinanzierung für die Steuergeschenke an die Wirtschaft zu haben!

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