14.01.07 09:56 Uhr
 4.439
 

Italien: 60 Jahre danach - Zehn Deutsche erhalten lebenslang wegen SS-Massaker

In Abwesenheit wurden zehn ehemalige SS-Männer von einem Militärgericht im italienischen La Spezia zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, während sieben weitere Beschuldigte einen Freispruch erhielten.

Den Männern wurde zur Last gelegt, dass sie als Soldaten der SS im Herbst 1944, als Vergeltung nach einem Angriff der Partisanen, ein Massaker in dem Bergdorf Marzabotto bei Bologna in der Emilia Romagna begangen haben.

Dabei starben mehr als 800 Menschen, unter ihnen auch Frauen und Kinder. Ein Haftantritt der wohl in Deutschland lebenden Verurteilten ist unwahrscheinlich. Den Zivilklägern wurde die Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe von 100 Mio. Euro zugesprochen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: legionaer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Jahr, Italien, Massaker, SS, Felipe Massa
Quelle: www.spiegel.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.01.2007 02:55 Uhr von legionaer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dem geneigten Leser sei die Lektüre der umfangreicheren Quelle empfohlen. Wer mehr zu dem Massaker wissen will hier der Link zu Wikipedia ohne Gewähr der Korrektheit des Inhalts:
http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
14.01.2007 11:24 Uhr von sacratti
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Deutsche, insbesondere diue Stuttgarter Staats-: anwaltschaften hintertreiben die notwendigen Strafverfahren illegal, bspw. durch eigenmächtige Beurteilung von BEweisstücken, ausserdem eigenwillige GEsetzeslaulegungen. Im GEgenzug hält die STuttgárter Staatsanwaltschaft ebenfalls eigenwillige GEsetzesauslegungen zur Kriminalisierung und BEstrafung von antifaschistischen Symbolen parat und betreibt vehement eine in der ganzen BRD als illegal und lächerlich angesehene Strafverfolgungsaktion mit der Vernichtung ganzer Familienexistenzen.
Fuck justice
Kommentar ansehen
14.01.2007 11:30 Uhr von news_freak
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was haben sie 60 Jahre lang gemacht? Was haben sie 60 Jahre nach dem Massaker lang gemacht? Waren sie auf freiem Fuß oder wie?
Kommentar ansehen
14.01.2007 12:40 Uhr von chiyo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Diese Vergeltung hat sicher nicht aus Eigeniniziative stattgefunden. Das war ein Befehl. Wer sich im zweiten Weltkrieg einem Befehl wiedersetzt hat, wurde selbst erschossen.
Die Qual der Wahl - Selber sterben oder andere Menschen sterben lassen.
Als ausgebildeter Soldat, den Rassenhass tief in sich eingeprügelt, war diese Entscheidung der Soldaten sicher nachzuvollziehen (was es noch lange nicht rechtfertigt).
Gibt es in Italien keine Regelung welche Strafttaten ungültig macht, wenn sie mehrere Jahrzehnte zurückligen?
Kommentar ansehen
14.01.2007 12:44 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hier geht es doch nicht um diese 10 SS´ler.
Was will man denn mit ca. 90-jährigen noch machen? Die können doch gar nicht mehr inhaftiert werden.
Hier geht es um die 100 Millionen, die der deutsche Steuerzahler zahlen soll. Damit will sich ein marodes Dorf sanieren.
Außerdem sind Prozesse ohne Beteiligung der Angeklagten und deren Verteidigung sowieso eine sehr fragliche Prozessführung.
[...nicht?...] Dazu bedarf es eines Befehls von weiter oben. Wer die Ausbildung und den codex der SS kennt, der weiß, dass ein Widerspruch gegen einen Befehl absolut undenkbar war.
Was natürlich nicht heißt, dass diese Tat gut zu heißen war. Mord bleibt Mord.
Grüße
Bibip
Kommentar ansehen
14.01.2007 12:56 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mit: dem Geld will sich doch nur das Dorf sanieren. 100 Millionen Euro sind schonm ein schönes Sümmchen. Falls es nicht reicht findet man eben noch ein vergessenes Massaker.
Kommentar ansehen
14.01.2007 13:11 Uhr von sacratti
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ekelhaft, wie ihr hier um Geld das Reht in Frage: stellen wollt.
Chiyo
Eigeninitiative oder nicht, darum geht es nicht.
Die Erschiessung kann natürlich kein einfacher Soldat verhindern, die Befehlsstruktur war nicht gegeben, weder nach internationalem noch nach deutschem Kriegsrecht.
Wer allerdings Partisanen, wie ein deutscher Staatsanwalt, als Terroristen bezeichnet, verkennt völlig, dass es sich um eine Verteidigungssituation handelt, die legitim ist, im Kriegsrecht als Kombatantenstatus definiert.Wer, wie Italien, überfallen wird, muss sich mit allen Mitteln wehren dürfen, die kriegerische Handlung beinhaltet ja auch alle Mittel, auch wenn dies von den Kriegsherren gern anders dargestellt wird.
bibip
Rechtfertigungsgründe für diese Taten, es sind ja nicht wenige, zu suchen, ist pervers. Ganze Dörfer wurden ausgerottet, der Befehl hiess verbrannte Erde hinterlassen. Frauen und Kinder geschändet, ermordet, in Arbeitslagern gefoltert und getötet.Wer sein Gewissen, sofern man davon sprechen kann, an die SS verkaufte, wusste sicher, was er tat und dafür hat er, auch mit 90 Jahren noch, gerade zu stehen. Gerade, wenn man von Kodex redet, sollte man dies mit einbeziehen. Aber heute waren alle unschuldige Befehlsempfänger, schöne, hehre SS Lichtgestalten? Miese Feiglinge, die nur mit Síegen identifiziert werden wollen, und nur einfachste Mörderbuben waren und nicht den Schneid, sich die Kugel zu geben.
Kommentar ansehen
14.01.2007 13:12 Uhr von beisser1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Oh man hört das denn niemals auf ? Irgendwann muß doch mal Schluß sein. Ändern kann man doch sowiso nichts mehr.
Kommentar ansehen
14.01.2007 13:27 Uhr von chiyo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
An sacratti Sehr gute Argumentation. Von deinem Standpunkt aus habe ich die Thematik noch garnicht betrachtet.
Ich stimme deiner Meinung zu der damaligen Situation vollkommen zu.
Kommentar ansehen
14.01.2007 13:31 Uhr von miraculi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nun news_freak: "Was haben sie 60 Jahre nach dem Massaker lang gemacht?"

Eine andere Frage stellt sich doch wohl ebenfalls - in manch Augen sogar zwangsläufig - was hat man über 60 Jahre versäumt bzw. "absichtlich" eigentlich NICHT gemacht ?

Wie viele der ca. 800 Opfer gehen eigentlich auf das Konto der Partisanen und alliierter Bombenangriffe in jener umkämpften Gegend, wo mit Sicherheit KEINER der Beteiligten auch nur im Ansatz etwa Rücksicht auf unbewaffnete und unschuldige Zivilisten genommen hat ... und wann wird oder wurde auch nur einer von dieser Seite einmal angeklagt ?


Es klingt sicher nicht nur in meinen Augen "etwas" unglaubwürdig, wenn sämtliche Massaker (v.a. an Zivilisten) die im Zweiten Weltkrieg stattfanden, allein von deutscher Seite - i.d.R. von der SS - verübt wurden, während die alliierte / Partisanen-Seite jeweils nur Friedfertigkeit, Freundschaft und Kaffeeklatsch wollten, die unmenschlichen Deutschen nicht nur darauf aber stets mit Massakern geantwortet haben.

Sind wir eine "möglichst" objektive Geschichtsschreibung nicht den Nachfolgegenerationen gegenüber verpflichtet ?
Offenbar nicht, da solche Prozesse i.d.R. weniger auf Fakten, als sich - mehr oder weniger - hauptsächlich auf "Augenzeugenberichte" stützen, welche sich auch nach über 60 Jahren noch an Details erinnern wollen, welche z.T. im völlig Widerspruch nicht nur zur bekannten Faktenlage aus alliierten / deutschen Militärberichten stehen, sondern oftmals auch jeglicher Logik widersprechen.

Aber ... wer hat heutzutage überhaupt ein Interesse daran solche Widersprüche aufzuklären, oder Legende von Wahrheit zu trennen, wenn solche "absichtlichen" Falschaussagen doch in keinem Fall strafrechtlich verfolgt werden ?

Wann gab es eigentlich in den letzten 60 Jahren AUCH NUR EINE Anklage oder ein Gerichtsverfahren gegen einen der WKII-Alliierten oder gegen einen oder eine Gruppe von Partisanen .. und welches Urteil - wenn es überhaupt so weit kam - wurde dort gefällt ?
Ich glaube ich kann die Antwort vorweg nehmen: Es gab bisher NOCH NIE auch nur eine einzige offizielle Anklage ... und es wird auch wohl nie mehr eine gegen diese Seite mehr geben.

Es muss sich deshalb auch zukünftig keiner Sorgen zu machen, dass auch nur eine Zeile eines Geschichtsbuchs umgeschrieben oder auch nur korrigiert werden müsste - d.h. es bleibt wie bisher bei der bekannten schwarz-weiß-Malerei.
Jede andere Sichtweise würde offensichtlich nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrkräfte und die politisch (dafür!) Verantwortlichen in Sachen Graustufen wohl völlig überfordern ... und manch (Militär-)Historiker hat es mittlerweile wohl auch aufgegeben, etwas dahingehend zu dementieren, oder wird auch erst gar nicht dazu herangezogen bzw. zitiert.

So etwas bezeichnet man in Fachkreisen schlichtweg als Geschichtsklitterung ... und eine einseitige Gerichtsfarce bestätigt nur wie weit diese schon fortgeschritten ist.
Kommentar ansehen
14.01.2007 13:33 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
hallo sacrati: viele, viele Fehler in Deinem Schreiben.
1. sind Partisanen Verbrecher. Auch nach internationalem Recht. Ein Partisan handelt aus dem hinterhalt, verkleidet usw. Wenn Du Partisanen als Soldaten, Verteidiger bezeichnest, dann musst Du diesen ehrenhaften Titel auch Al Kaida geben und alle deren Handlungen als gerscht bezeichnen. Ebenso allen anderen Terrorgruppen. Denn sie wollen nur eines: den Feind (in diesem Fall dann die USA, GB, ....) aus ihrem Land haben.
2. Zur SS: wer alle SS´ler in einen Topf wirft, zeigt, dass er einer hervorragenden Gehirnwäsche unterlag. Klar gab es darunter Verbrecher. So wie bei den Marines der USA und anderen Staaten auch. Im großen und Ganzen waren es Soldaten. Und mehr nicht! Ich weiß, dass die Zeit noch nicht reif ist, dies zu erkennen. Zur Zeit wälzt sich Deutschland noch im kollektiven Masochismus. Wer da nicht mitspielt ist automatisch des Nazitums, des Antisemitismus´ und ähnlichem verdächtig. dies ist gewollt und wird so lange es geht aufrecht erhalten. Warum wohl? Drei mal darfst Du raten.
3. Die Befehlsstruktur beim damaligem deutschen Heer und ganz besonders bei der SS waren genau vorgegeben. Ein eigenmächtiges Handeln hätte empfindliche Strafen bewirkt.
4. Nein, Lichtgestalten waren die SS´ler nicht. Genausowenig wie die oben schon erwähnten Marines. alle extrem hart ausgebildeten Soldaten sind auch in der Handlung nicht gerade zimperlich. Es sind genauso ehrenwerte wie nicht ehrenwerte Menschen, wie andere auch.
Grüße
Bibip
Kommentar ansehen
14.01.2007 14:02 Uhr von Zwiebeljack
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sacratti: Frage: Ich meine in der Schule gelernt zu haben Italien war Verbündeter der Achsenmächte mit eigenem Diktator. Wer hat denn Italien überfallen?
Belehre mich bitte eines besseren.
Kommentar ansehen
14.01.2007 14:03 Uhr von miraculi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sacratti: Zitat:
"Wer allerdings Partisanen, wie ein deutscher Staatsanwalt, als Terroristen bezeichnet, verkennt völlig, dass es sich um eine Verteidigungssituation handelt, die legitim ist, im Kriegsrecht als Kombatantenstatus definiert.Wer, wie Italien, überfallen wird, muss sich mit allen Mitteln wehren dürfen, die kriegerische Handlung beinhaltet ja auch alle Mittel, auch wenn dies von den Kriegsherren gern anders dargestellt wird."


Verteidigungstatus ??
Wer oder was verteidigt denn genau ein Partisan ?
Etwa SEIN Land, wenn er nicht selten Menschen foltert und diese massakriert ... und sich anschließend unter Zivilisten mischt um seiner gerechten Strafe zu entgehen und Unschuldige dafür büßen lässt ?


Eines dürfte klar sein:
Wenn das Land, für das Partisanen Massaker an fremden (auch Besatzungs-)Truppen verüben, NICHT oder nicht mehr im Krieg gegen ein anderes steht (= z.B. ein offiziell gültiger Waffenstillstand, wie im Fall von Frankreich, oder ein NEUTRALER Status wie damals bei Italien) stehen jene Freischärler - AUCH HEUTE NOCH - sicher NICHT unter dem Schutz des Kombatantenstatus ... und jene werden auch entsprechend wie der Staatsanwalt jene nannte, als Terroristen behandelt - im Krieg gab es auch von alliierter Seite i.d.R. nur einen kurzen Prozess für solch einen Abschaum.

Nur damit das klar ist: Dies war und ist in Kriegszeiten nicht anders wie heute - in Friedenszeiten führt man deshalb u.U. jahrelange Prozesse.

---

Im Übrigen kann es wohl nicht schaden, wenn du dir einmal die Geschichte des WKII in Sachen Italien das nächste mal "etwas" genauer durchlesen - oder noch besser, deine Quellen zukünftig etwas sorgfältiger auswählen würdest - da Italien keineswegs vom Deutschen Reich "überfallen" wurde, sondern als ehemaliger Verbündeter auf die alliierte Seite "übergelaufen" ist, weil jene glaubten, sie kämen nach dem Krieg ohne jeglichen Schaden oder Kriegsschuld davon.

Gut, größtenteils ging die "italienische" Rechnung sogar auf - jedoch nicht ganz so wie sie es sich vorgestellt hatten, dass jene sich danach noch als Sieger feiern lassen konnten.
Dies war selbst für die Alliierten nach dem Krieg dann wohl doch eine Spur zu heftig - als Renegad während des Krieges war Italien aber natürlich trotzdem willkommen - logo.
Kommentar ansehen
14.01.2007 14:06 Uhr von intruder1400
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bibip: Wenn Deutschland von gewaltätigen Moslems angegriffen
wird und sich dann Bürgerwehren bilden;Frage,was sind
die dann.
a.Ausländerfeindlich
b.Partisanen
oder
c.Terroristen.
Bei richtiger Antwort erhält der Kandidat 100 Punkte
Kommentar ansehen
14.01.2007 14:15 Uhr von lsdangel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@intruder @Zwiebeljack: Weder a, noch b, noch c.

@Zwiebeljack
Dein Geschichtsunterricht war offensichtlich nicht umfassend genug. Italien hatte sich vom Deutschen Reich losgesagt und wurde daraufhin von der Wehrmacht in Besitz genommen. Mehr dazu: Geschichtsbuch/wikipedia.
Kommentar ansehen
14.01.2007 14:19 Uhr von jesse_james
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@bibip: Deine Ausführungen kannst du dir sparen und die Zeit anderweitig sinnvoller nutzen, denn deinen Beitrag werden deine Kritiker in nur sehr geringer Stückzahl auch wirklich verstehen, der Rest aber nicht einmal in weiteren 60 Jahren !



Und zum Thema sei eines gesagt.
Wenn die Gerichtsbarkeit im schönen Italien schon seit damals wussten das die SS dort ein Massaker angerichtet hatte, warum haben sie dann in den letzten 60 Jahren nicht die BRD (rechtmäßiger Nachfolger) verklagt ?
Warum warten sie 60 Jahre und verurteilen dann in Abwesendheit der Beschuldigten dieselben, während diese schon fast beim ins Gras beißen sind ?!


Nein, ihr Schuld ist mit 60 Jahren fortlaufender Zeit nicht getilgt oder verjährt, aber das Verhalten der Behörden in Italien lässt starke Zweifel zu ob es denen wirklich um Gerechtigkeit ging oder bloss um das Geld, das sie schon längst (innerhalb der letzten 60 Jahre) hätten einklagen können !!!
Kommentar ansehen
14.01.2007 15:00 Uhr von intruder1400
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lsdangel: Wenn du so gut in Geschichte bescheid weißt,hättest du
eine bessere Antwort geben können,als weder a,b, oder c.
Terroristen üben Gewalt in fremden Ländern aus.Partisanen
oder auch Widerständler wehren sich gegen einen inneren
Feind.Nichts anderes haben die Widerständler im 2 WK
getan.Denn die Nazis waren damals ein Staat im Staat.
Kommentar ansehen
14.01.2007 15:38 Uhr von miraculi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@intruder1400: Deine Definition von Terroristen, Partisanen und Widerständler kann man mMn auch noch einfacher und verständlicher zusammenfassen:

Terroristen versuchen "ihre" Feinde im In- und Ausland, und Partisanen und Widerständler "ihre" Feinde i.d.R. im eigenen Land und bei jeder Gelegenheit zu ermorden, zumindest aber den größtmöglichen Schaden zuzufügen.

Da sich jene dabei aber an keine (z.B. Genfer) Konvention oder Landkriegsordnung halten, sondern diese sogar mit Verachtung strafen, stellen sie sich damit auch - un- oder absichtlich sei dahingestellt - außerhalb jeglichen Recht und Schutz durch die selbe.


Wer auch immer glaubt, seine ideologischen Feinde nur mit Mord und Totschlag "vernichten" zu können und dies NICHT als Teil von offiziellen Streitkräften bzw. unter dem Befehl und den Vorgaben der allgemein anerkannten Kriegsführung umsetzt, sollte sich besser bereits im Vorfeld über die Konsequenzen die sich daraus zwangsläufig ergeben im klaren sein.


Und ...
Nicht jeder Partisan / Widerständler findet heutzutage und im jedem Land als Held und Vorbild in die Geschichtsbücher einen persönlichen Eintrag.

Ein wenn auch geringer Teil davon entging zumindest nicht seiner mehr als gerechten Bestrafung für seine Untaten.
Die Mehrzahl dieser Verbrecher war aber wohl bis zum eigenen Ende davon überzeugt, keinen einzigen "Unschuldigen" jemals in Gefahr gebracht, verwundet oder getötet zu haben.


Wenn schon ein irdisches Gericht nicht willig oder fähig war jene sühnen zu lassen, so gibt es hoffentlich ein anderes, welches einmal ein gerechtes Urteil auch über jene fällt.
Kommentar ansehen
14.01.2007 15:41 Uhr von gm030
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lustig Das mit der "leichten" Verzögerung von nur ca.60 Jahren finde ich mehr als merkwürdig, aber naja es wurde ja schon alles dazu gesagt.

Ich wollte noch etwas zum Thema Partizanen sagen. Hier werden Partizanen auf einer Stufe mit der SS gestellt, ich finde das lächerlich.
Die Partizanen haben in IHREM Heimatland für die Unabhängigkeit von den Besatzern gekämpft, die SS waren die Besatzer/Agressoren und hatten nichts im fremden Land zu suchen. Das sollte man unterscheiden. Ausserdem war es nicht Ziel der Partizanen die eigene Bevölkerung zu vernichten wie es hier teilweise behaubtet wurde.
Das die Partizanen meist aus dem Hinterhalt operiert haben wie es ein Vorrdener so schön beschrieben hat ist doch selbstverständlich.
Wenn ein Land besetzt wird, die eigene Armee des Lades geschlagen /zerschlagen ist gibt es nur eine Möglichkeit die Besatzer zu vertreiben, im Partizanen Krieg.

Das heißt die Partizanen sind was die militärische Ausrüstung und die Anzahl der Soldaten dem Eindringling unterlegen, also muß man in kleinen Gruppen im Hinterhalt agieren, Fallen vorbereiten etc. man kann z.b. nicht mit 50 partizanen im offenen Kampf eine Übermacht der Wehrmacht oder SS angreifen, sowas nennt man Selbstmord oder Kamikaze (ohne Flugzeug :D ) und bringen würde es auch nichts, das hat also nichts mit Feigheit oder ähnlichem zu tun.
Kommentar ansehen
14.01.2007 16:13 Uhr von puschel1969
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
also ich frage mich natürlich auch warum es 60 jahre lang gedauert hat bis man die täter gefunden hat....
das ist doch lachhaft. sicher war das alles grausam was damals passiert ist. keine frage....

aber wenn die täter im hohen rentenalter sind und dann noch zu lebenslanger haft verurteilt werden während gleichzeitig millionen euro fließen..... was soll man sich da denken?.....
Kommentar ansehen
14.01.2007 16:26 Uhr von miraculi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@gm030: Vorab.
Kein einziger Kommentar stellt stellt Partisanen auf die selbe Stufe von SS oder sonstiger "regulärer" Truppen - das wäre aber auch völlig absurd, in jeglichem Sinne.

Vielleicht liest du dir dazu aber auch (noch?) einmal meinen Beitrag von heute 14.01.2007 um 14:03 Uhr zum Thema Partisanen etwas genauer durch.
Vor allem ab dem Absatz: "Eines dürfte klar sein: "


Und ... das Partisanen auch nicht vor Morde an der Zivilbevölkerung / Gesinnungsfeinden zurückschreckten, dürfte wohl nicht nur dir völlig entgangen sein.
Da dieser Punkt ist aber nicht (mehr) zu verheimlichen ist, kann man jenen auch auf einer für die italienischen Partisanen glorifizierenden Seiten im Netz nachlesen. Allein aus diesem Artikel "Die verratene Resistenza" http://www.partigiani.de/... fliesen Ströme von Blut an den eigenen Landsleuten - auch und vor allem NACH dem Krieg.

Also hör bitte auf, jene Mordbanden hier eine Gesinnung als Befreiungshelden zu unterstellen, wenn jene einfach nur Verbrecher auf der primitivsten Stufe waren und damit nur völlig unschuldige Zivilisten in Gefahr bringen wollten oder gebracht haben - vor allem in Kriegs- oder Besatzungszeiten, noch deutlich erkennbarer in Friedenszeiten.

Stell dir einfach vor, es hätte in Deutschland nach dem Krieg noch Partisanenbanden gegeben, wie wohl die Alliierten darauf regiert hätten - sicher nicht anders, wie die deutsche Besatzungstruppen im Ausland.
Würden jene deutschen "Freiheitskämpfer" dann deshalb heute als Helden gefeiert - ganz bestimmt nicht.
Kommentar ansehen
14.01.2007 16:55 Uhr von legionaer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Italien und Titos Partisanen: Unrecht ist auf allen Seiten passiert. Es war Krieg und wer heute glaubt, dass es einen gerechten ja sogar einen sauberen Krieg gibt, der hat noch nie einen erlebt oder sich schlichtweg in eine Utopie geflüchtet.

Wie man Partisanen persönlich einschätzt - als Kombattanten oder irreguläre Kämpfer - bleibt ja einem völlig selbst überlassen. Völkerrechtlich zählen sie aber nun einmal zu den letztgenannten.

Und wenn hier schon so schön die Rede ist von den italienischen Partisanen der Resistenzia, so darf doch nicht vergessen werden, dass die Italiener selbst Opfer von Partisanen waren, nämlich von Titos Befreiungsarmee, die auch nichts anderes als Partisanen waren. Der Exodus der Italiener aus Istrien, Fiume und Dalmatien forciert durch Titos Partisanen, die Besetzung von Triest. Da redet auch kaum ein Italiener davon, dass die Jugo-Partisanen Kombattanten waren. :)
Kommentar ansehen
14.01.2007 16:56 Uhr von miraculi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Massaker und ein Augenzeuge: über die Ereignisse in bzw. um Marzabotto: http://www.partigiani.de/...
Der "Augenzeuge": http://www.partigiani.de/...


Jener "Augenzeuge" berichtet über sämtliche Schweinereien (Mord, Vergewaltigung usw.) die man keinem menschlichen Wesen zutrauen würde - ausser natürlich der W-SS.
Von irgend-einer "Aktion" der Partisanen findet man dort aber ebenso wenig etwas, wie über die, welche auch nur eine der Represalien darauf ausgelöst haben könnte.

Ob diese Darstellung reiner Zufall oder beabsichtigt ... und manch Massaker einfach so geschehen ist - wer mag dies heute aufgrund dieser "Informationen" objektiv beurteilen können ?
Kommentar ansehen
14.01.2007 17:00 Uhr von jesse_james
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@miraculi und intruder: Nach eurer Definition eines Widerstandskämpfers wären die Taliban Partisanen und keine Terroristen.

Die bomben nur die Amis in Afghanistan ins Jenseits.

So ganz kommt eure Definition dann doch wohl nicht hin oder ?!
Kommentar ansehen
14.01.2007 17:00 Uhr von intruder1400
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
miraculi: teils hast du ja recht.Aus vielen Partisan oder Widerständ-
lern sind oft größere Diktatoren hervorgegangen.Aber im
eignen Land sollte man eigentlich nicht als Terrorist
bezeichnet werden,aber das genau will unsere Regierung
zur Zeit erreichen,damit auch jede noch so kleine Demo
z.B. gegen Hartz IV,ein terroristischer Angriff ist.Und
irgendwann lassen sich unsere Politiker von der Bundes-
wehr vor friedlichen Demonstranten schützen

Refresh |<-- <-   1-25/31   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?