13.01.07 19:26 Uhr
 1.503
 

NRW: Wuppertal, Solingen und Remscheid sollen eine Stadt werden - Wolf dagegen

Jürgen Büssow (SPD), Regierungspräsident in Düsseldorf, hat vorgeschlagen, dass Wuppertal, Solingen und Remscheid eine Stadt werden sollen.

Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ingo Wolf (FDP), wies dieses Ansinnen jedoch zurück. Wolf meinte weiter, dass man die Bevölkerung der drei Städte mit solchen Fusionsplänen nicht verängstigen dürfte.

Wolf führte weiter aus: "Kooperationen von Nachbarstädten sind sinnvoll, um Schulden abzubauen und Steuergelder sinnvoll einzusetzen."


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Nordrhein-Westfalen, Wuppertal, Solingen, Remscheid
Quelle: www.wdr.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Viele AfD-Politiker, die in den Bundestag kämen, sind rechts
VG München: Wahlplakate der NPD müssen hängen bleiben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.01.2007 19:25 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich halte auch nichts von derartigen Fusionen! Die Menschen identifizieren sich doch mit ihren Heimatstädten! Das gleiche gilt auch für die Bundesländer! Auch hier gibt es ständig die Forderung nach weniger Bundesländern... Ich bin der Meinung das lediglich die Stadtstaaten (Hamburg, Bremen, Berlin) im angrenzenden Bundesland aufgehen sollten.
Kommentar ansehen
13.01.2007 19:47 Uhr von shampoochan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn: ich meine verwandten besuche, fahre ich also dann nicht mehr nach Remscheid, sondern nach Wuppersolingscheid oder nach Solingremtal?

ich finde die Idee auch blödsinnig!
Kommentar ansehen
13.01.2007 20:18 Uhr von furbe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ahh: die können unser schönes wuppertal mit der einmaligen schwebebahn usw. doch nicht mit so weniger wichtigen kleinstädten wie solingen und remscheid zusammenlegen...jede stadt hat seine eigene geschichte und wir wollen doch alle kein neues buch schreiben müssen...so leute gehören gefeuert die so ideen haben ;)
Kommentar ansehen
13.01.2007 20:25 Uhr von Spaßbürger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde die Idee super! Ich will einfach nur ein bissel Provozieren! ;-)
Kommentar ansehen
13.01.2007 21:04 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vielleicht: versuchen die drei Städte sich erstmal mit interkommunaler Zusammenarbeit, bevor sie sich vereinen.
Sollte das nicht der Fall sein, ist der Vorschlag eine nette Story allerdings ohne Gehalt. Das darf aber dem Autor nicht zur Last gelegt werden;-))
Kommentar ansehen
13.01.2007 22:41 Uhr von Obergrot1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
toller plan: prinzipiell ist es sinnvoll diese ausgaben zu reduzieren.
bei städten ist das die frage, ich würde eher zu einer fusion der ämter vorschlagen, d.h. ein bürgermeister für alle 3 städte, öhnlich wie landkreisrat, etc.
und bundesländer gibt es definitiv zu viele, mir fällt nach den stadtstaaten direkt noch das saarland ein, was weniger einwohner als Berlin hat.
5 bundesländer wären auch ne alternative, aber da würde ich die grenzen net ziehen wollen.

preußen war ja auch mal größer (so mit NRW, Niedersachsen und dann ab nach osten ungefähr) und war ein "bundesland"
Kommentar ansehen
13.01.2007 23:25 Uhr von engineer0815
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Blödsinn! Viel zu weit auseinander.
Kommentar ansehen
13.01.2007 23:47 Uhr von stellung69
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Könnte man mit Bonn und Köln auch machen Das Endprodukt würde dann Groß-Bonn oder einfach nur Bonn heißen; Gute Idee!
Kommentar ansehen
14.01.2007 00:32 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@stellung69: Naja, ich wohne in Köln und würde nicht unbedingt Bonner werden wollen. Es ist auch nicht üblich, dass bei einer Fusion der Größere den Namen des kleineren annimmt.

Mal davon abgesehen gehen schon heute sämtliche Anrufe an die Bonner Stadtverwaltung (Zentrale Nummer) im Kölner Call-Center. Das ist ein Beispiel für eine sinnvolle Zusammenarbeit, die sogar ein wenig Geld sparen kann. Die drei Städte sollten über genau diese Kooperationsformen mal nachdenken, bevor eine Zusammenlegung auch nur im Entferntesten in Betracht gezogen werden soll.
Kommentar ansehen
14.01.2007 01:11 Uhr von exodus86
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hehe, ich komm aus remscheid: Ich komme selbst aus Remscheid und finde die Idee ganz nett. Hier in Remscheid wird ein neuer Bahnhof gebaut und alle klagen immer, dass kein Geld da ist um Sonderausstattungen wie zum Beispiel einen Aufzug für Menschen mit behinderung zu bauen. Da könnten sich die Städte zusammenschließen um eine Finanzierung zu planen. Dafür kann sich Remscheid dann andeweitig revanchieren. Was weiß ich, was sich da anbietet. Ein anderer Vorteil würde sich schon für meine Freundin lohnen: Die Busfahrt von hier nach Wuppertal wäre günstiger, da man nicht städteübergreifend fährt und ein höheres Ticket kaufen muss. Natürlich sind das Überlegungen für den einzelbedarf. Ich bin kein Politiker und weiß nicht, welche Nachteile sich aber auch dadurch bilden ..
Kommentar ansehen
14.01.2007 02:03 Uhr von l4rry
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kommt auf die Städte an: Ich weiss nicht, in wie weit die drei Städte verwachsen sind, aber wenn die sowieso direkt ineinander übergehen, halte ich den Plan für sinnvoll. Dann wird der Name der größten Stadt übernommen und die anderen Stadtteile.

Ziemlich dämlich finde ich es allerdings Städte zusammenzulegen, die weit auseinander liegen und somit kein gemeinsames Zentrum bilden können. Auch endet das dann nur in Mehrkosten für die Bevölkerung, wenn sie Amtsangelegenheiten erledigen muss.
Kommentar ansehen
14.01.2007 07:48 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
So ein Quatsch: das müsste man dann ja mit Mannheim-Ludwigshafen, Mainz-Wiesbaden usw auch machen.
Kommentar ansehen
14.01.2007 10:36 Uhr von nw051653
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ borgir: Über Landesgrenzen hinweis macht das ja nicht richtig Sinn... (Mainz/Wiesbaden) Da sind ja die Landesgesetze (z.B. Verwaltungsgesetzgebung) viel zu verschieden. Aber ich finde schon, dass z.B. Düsseldorf/Neuss, Dortmund/Lünen/Hamm, Essen/Mülheim sinnvolle Fusionen wären. Durch die Bündelung zentraler Aufgaben (z.B. eine Leitstelle für den ÖPNV) könnte viel Geld engespart werden,und durch Bürgerbüros mit full service in den neuen "Ortsteilen" (mit z.B. Einwohnermeldeangelegenheiten, KFZ-Zulassung etc.) müsste Opa Koslowski auch nicht 20km weiter fahren. Es gibt nur echt keinen Grund, warum es da -zig Bürgermeister, Stadträte, Ortsvorsteher etc. geben sollte. Und was die lokale Historie angeht - welches Dorf aus dem 15. Jahrhundert existiert denn heute noch als Dorf? Stadtteilgeschichte gibt es ja auch (z.B: die Veedel in Köln)

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Colorado Springs: Joggerin hinterlässt ihre Exkremente in der ganzen Stadt
Viele AfD-Politiker, die in den Bundestag kämen, sind rechts


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?