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EU-Mitgliedsstaaten: Beträchtliche Steigerung der Mindestlöhne

Laut dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung konnten letztes Jahr die gesetzlichen Mindestlöhne in den meisten EU-Mitgliedsstaaten eine erhebliche Steigerung verzeichnen.

Außerdem kam es Anfang 2007 in zahlreichen Staaten zu einer nochmaligen Erhöhung der Mindestlöhne, die in Ländern wie etwa den Niederlande, Frankreich und Großbritannien eine Größenordnung von mittlerweile acht bis neun Euro haben.

Das bedeute eine Zunahme, abhängig von dem jeweiligen Land, von drei bis acht Prozent. Mit einer nahezu 50-prozentigen Steigerung seien die mittel- und osteuropäischen Länder die Spitzenreiter.


WebReporter: legionaer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Mitglied, Steigerung, Mitgliedsstaat
Quelle: www.solms-braunfelser.de

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13.01.2007 15:38 Uhr von legionaer
 
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In Frankreich gibt es den gesetzlich festgelegten Mindestlohn, abgekürzt SMIC (Salaire Minimum Interprofessionel de Croissance): 8,27 € brutto pro Stunde (das entspricht 1254,28 € brutto bei einer 35-Stundenwoche), der jährlich an die Wirtschaftsentwicklung angepasst wird. Es wird ein Stundenlohnsatz ermittelt, unter dem niemand angestellt werden darf, was ich auch richtig finde. Aber Deutschland und seine Politiker... *lol*
Entwicklung des SMIC:
http://www.insee.fr/...
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13.01.2007 16:09 Uhr von Sipo M
 
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i will weg hieaaa: *griml >:(

Deutschland mutier also augenscheinlich zum billiglohn land.
Denn wenn man denn an Arbeit kommt,
hat man zu 70% nen Gehalt von max. 900euro
zu erwarten.

Ich hab mich gleich nach meiner Lehre für 6€ brutto
verschenkt, und da waren noch genug
andere die um 5- 5,50€ die h bekommen haben.

Wundert mich nicht wirklich, das so viel
rumgeheult wird bzw. lieber auf arbeitslos gemacht wird.
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13.01.2007 16:35 Uhr von intruder1400
 
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Stimmt völlig: Aber wenn hier 8 € und mehr Mindestlohn hätten,müßte die A-Agentur zugeben das wir dann 7 millionen und mehr Arbeitslose haben.Denn die Jobs die die Agentur vermittelt liegen bei 40-45 Stunden die Woche und max. 5€ brutto die Stunde.Somit könnte man jeden Job mit Dumpinglohn ganz legal ablehnen.Hauptsache die A-Agentur hat letztes Jahr 11,4 milliarden plus gemacht.
Wo bleibt da ein EU-Erlaß der dem Staat auferlegt das die Agentur mehr zahlen soll.Einerseits sagt die ja, die Leute wären in Jobs vermittelt,aber in wirklichkeit sind es nur Maßnahmen mit ein Jahr Laufzeit.Und die Maß- nahme träger stecken mit der Agentur unter einer Decke.
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13.01.2007 17:46 Uhr von Malik2000
 
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Bedenklich: Wohin soll ich als Industrieboss, denn noch meine Firmen verlegen, wenn überall die Löhne steigen? Ich will sofort CHina in der EU sehen!
/zyn off
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13.01.2007 20:57 Uhr von freddy111
 
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Mich wunderts nicht: Solange Arbeitgeber und Parteibonzen in Deutschland gemeinsame Sache machen wirds keinen Minndestlohn in dieser höhe geben.
Alles was gut fürs Volk wäre wird in Deutschland "NICHT" eingeführt.
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14.01.2007 00:46 Uhr von Cpt.Proton
 
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Über die: Reichweite der Mindestlöhne wird in der äußerst dürftigen Quelle nichts gesagt. Reine Meinungsmache diese News...
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14.01.2007 01:20 Uhr von Troll-Collect
 
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sollte selbst dir bekannt sein, dass der Newser und nicht die Quelle bewertet werden soll.
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14.01.2007 01:25 Uhr von Troll-Collect
 
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Mindestlohn-Der Praxistest zeigt den Nutzen: >>
Gesetzliche Mindestlöhne gibt es in 18 von 25 EU-Ländern, den USA und der Mehrzahl der OECD-Staaten. Das WSI hat die ökonomische Forschung zur Beschäftigungswirkung von Lohnuntergrenzen ausgewertet. Neuere empirische Studien lassen eine klare Trendwende erkennen. Das neoklassische Standardmodell, das Jobverluste bei gesetzlichen Mindestlöhnen prognostiziert, befindet sich international in der Defensive.
<<
http://www.boeckler.de/...


Und wichtig, angesichts der jüngsten Fälle von Ausbeutungslöhnen in der Hamburger Gebäudereinigung:

>>
»Es geht um Fairness«

Am liebsten hätte er den Mindestlohn für die gesamte Wirtschaft: Johannes Bungart, Verbandschef der Gebäudereiniger
<<
http://www.zeit.de/...
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17.01.2007 10:30 Uhr von zenon
 
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Es gibt: in vielen Bereichen in den Nachbarstaaten gute Vorbilder aber irgendwie weigern sich unsere lernresistenten Politiker etwas etabliertes anzunehmen.

Stichwort französiche Familienpolitk und deren Kindergeld

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