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USA: Opfer pädophiler Priester können Entschädigung beim Vatikan einfordern

Am Donnerstag wurde in Lousville/Kentucky ein Gerichtsurteil gesprochen, das sich mit der Haftung des Vatikans für Missbrauchsfälle in der Erzdiözese Lousville durch pädophile Priester befasste.

Die Klage von drei Missbrauchsopfern war unmittelbar gegen den Vatikan als Beschuldigten gerichtet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Vatikan über einschlägige Kenntnisse hinsichtlich pädophil veranlagter Priester verfügte.

Gleichwohl sei die Öffentlichkeit nicht vor dem Treiben der pädophilen Kirchenmänner gewarnt worden. Die Kläger haben nun das Recht, ihre Entschädigungsansprüche direkt gegen den Vatikan zu stellen.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Opfer, Vatikan, Entschädigung, Priester
Quelle: www.baz.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2007 15:40 Uhr von doug90
 
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Na klasse! Außer das vielleicht das Ansehen der Katholische Kirche sinken könnte, bezahlt der Vatikan die Opfer doch locker mit dem erklagtem Geld. Traurig ist, dass sie das einfach so geheimgehalten haben.
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13.01.2007 16:01 Uhr von jesse_james
 
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@doug90: Es ist seit langem bekannt das der Vatikan nicht nur über dieses Wissen verfügte und es konsequent verheimlichte.
Es ist auch bekannt das diese Priester nie auch nur im entferntesten Sinne bestraft wurden für ihre Taten, außer die weltliche Gerichtsbarkeit wurde ihrer habhaft.

Solche Priester wurden sehr oft einfach nur versetzt und seine neuen Schäfchen nicht ein einziges Mal vorgewarnt.

Es scheint im Vatikan zu reichen das wenn ein Priester böses tut er nur bereuen muss vor Gott und dann sind sogar die schlimmsten und abscheulichsten Taten ganz und gar vergeben und vergessen !
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13.01.2007 17:08 Uhr von EddyBlitz
 
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Priester: Solange das Zölibat bestehen bleibt, werde die Priester wohl so bleiben wie sie sind.
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13.01.2007 18:13 Uhr von christi244
 
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Da in diesem Sinne hier: nichts machbar sein dürfte, sollten sich die Opfer katholischer Priester zusammenschließen und eine Sammelklage über einen amerikanischen Anwalt anstreben.
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14.01.2007 13:39 Uhr von isern
 
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Demnächst bei ssn: "Hinterwäldlergericht in den USA spricht Missbrauchsopfer 200 Mrd. Dollar Schadensersatz wegen "unsittlicher Umarmung" zu."

Ich kann die katholische Kirche nicht ausstehen aber damit wird sie doch garantiert zur Melkkuh geldgieriger Eltern.
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14.01.2007 15:20 Uhr von intruder1400
 
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doug90: locker mit dem erklagtem Geld ? Weißt du nicht wie hoch
solche Summen ausfallen können.Der Vatikan ist ein Staat
im Staat.Warscheinlich der reichste auf der Erde.Er besitzt
Millarden an Geld,Gold und Schätzen auch noch aus
Plünderungen aus dem gesamten Mittelalter.Gerade die
katholische Kirche ließ Menschen töten und berauben.
Aber nicht wegen ihren Glauben,sonder wegen der Besitz-
tümer und um der Macht willen.Nur dadurch ist der Vatikan
zu dem geworden was er heute ist.Ich schätze auch mal,
der vatikanische Geheimdienst ist mindest genauso
gefährlich wie der israelische.
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14.01.2007 15:36 Uhr von intruder1400
 
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christi244: die sind schon schuldig gesprochen.Da brauchen die Opfer
keine Smmelklage mehr.Eine Sammelklage dient dazu
eine unwichtigerscheinende Sache zum Erfolg zu bringen.
Und das haben die Opfer schon erreicht.
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14.01.2007 16:00 Uhr von christi244
 
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Intruder: Ob die schuldig gesprochen wurden oder nicht, spielt keine Rolle. Gut therapeutischen Unterstützung ist nicht billig und Schmerzensgeld sollte drin sein. Von daher wäre eine Sammelklage über US-Anwälte sicher sinnvoll.

Und der Vatikan sollte lernen müssen, dass auch seine direkte Verbindung zum Himmel ihn in die Verpflichtung eines respektvollen Umgangs mit seinen Schäfchen abverlangt.

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