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Frankreich: Milliardär aus Russland wieder auf freiem Fuß

Michail Prochorow (41), Milliardär aus Russland, und weitere 25 Personen waren Anfang dieser Woche im Nobel-Skiort Courchevel (Frankreich) in Gewahrsam genommen worden. Die Staatsanwaltschaft untersucht schon seit längerer Zeit eine Callgirl-Affäre.

Mittlerweile wurden alle Personen wieder freigelassen, weil man die Verdächtigungen nicht untermauern konnte. Ein Verfahren wurde nicht in Gang gesetzt, allerdings wird weiter ermittelt.

Der 41-Jährige ist der Vorsitzende von Norilsk Nickel. Laut "Forbes Magazine" zählte er im vergangenen Jahr zu den reichsten Menschen auf der Erde. Er steht auf Platz 89 und verfügt über 7,6 Milliarden Dollar (umgerechnet 5,8 Milliarden Euro).


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Frankreich, Fuß, Milliardär
Quelle: news.orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2007 17:28 Uhr von christi244
 
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Nun da sieht man, was gute Anwälte ausmachen können ... ;-)

Allerdings wird weiter ermittelt ... wird das ne "Beschäftigungstherapie"? Evtl. hätte man vorher wasserdicht recherchieren sollen und dann festnehmen ...
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13.01.2007 19:51 Uhr von sacratti
 
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Anwälte? Ein Milliardär von diesem Kalliber braucht keine Anwälte.
Und vorher wasserdicht ermitteln........
Manchmal muss man sofort eingreifen, und wenn es um Callgirls geht, dann ist der Vorwurf eh gering. Deshalb darf man vermuten, dass man verhindern wollte, dass die Russen wieder kommen.
Immerhin haben sie die "upper class" dort ziemlich alt aussehen lassen, das hat weh getan. Da hat man eben kurzen Prozess gemacht, und die Russen ein bisschen düpiert. Die kaufen sonst noch die Hotels dort.- das bezahlen die aus der Hosentasche, siehe St.Tropez/Südfrankreich, Algarve, etc.- dass muss mit allen Mitteln verhindert werden.
Kann´s zwar nicht, aber jeder Versuch ist es wert.
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13.01.2007 20:01 Uhr von christi244
 
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Natürlich: braucht er Anwälte ... nur, dass die in diesem Fall bei Fuß stehen.

Und Callgirls ... sofort zugreifen ... ? Seit wann und wo? Sieh doch mal zum Thema "illegale Prostitution", wie schnell dort zugegriffen wird.

Und Thema "fernhalten" ... wäre ich der, würde ich jetzt gerade den Laden kaufen! ;-) Nein, damit hälst Du niemand fern ... im Gegenteil, besonders dann nicht, wenn er über derartige Ressourcen verfügt.
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14.01.2007 11:34 Uhr von sacratti
 
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Du hast da nicht richtig verstanden: Zugreifen muss man manchmal schnell, um einem Spektakel ein Ende zu bereiten. Dass bei illegaler Prostitution nicht schnell zugegriffen wird, liegt daran, dass der Vorwurf geringwertig scheint, wie ich bereits geschrieben habe. Also muss man einfach nur mal zugreifen.
Die Russen suchen nach ausserrussischer Anerkennung, deshalb nützt es nichts,den "Laden" zu kaufen-siehe Südfrankreich, Algarve etc.
Da sind die inzwischen teilweise unter sich, dazu können sei aber auch in Russland bleiben oder nach Israel gehen.
Die russ. Seele ist nicht so einfach gestrickt, wie Du das gern hättest. Ein falsches oder flasch verstandenes Wort
kann ungeahnte Folgen haben.
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14.01.2007 12:17 Uhr von christi244
 
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saratti: Was jetzt so die "russische Seele" angeht, da muss ich wirklich passen. Wie ist die denn: Balalaika, Don-Kosaken und Wodka? Hm ... .

Mal grundsätzlich: keine Seele ist tatsächlich einfach gestrickt, da das Individuum letztlich die Summe seiner Erfahrungen spiegelt, sprich die sogenannte Seele.

Man muss schnell zupacken ... sehe ich ein ... aber Sinn macht es nur, wenn es auch Folgen hat und nicht etwa die, dass letztlich die Sache im Sande verläuft, weil nichts wasserdicht ist.

Glaubst Du ernsthaft daran, dass sich dieser Typ nun wirklich "abgeschreckt" fühlt? ... Manchmal lösen derartige Reaktionen auch einen sogenannten "Trotzmechanismus" aus, der dann in "jetzt erst wirklich" ausartet.

Natürlich will man "anerkannt" und "akzeptiert" werden und sicherlich ist dies augenblicklich relativ schwierig ... aber, ich bin mir sicher, diese Typen haben Zeit ... das entsprechende Kleingeld dazu besitzen in jedem Fall und können somit auf ihre Weise agieren, nämlich durch Einkäufe. Selbst dann, wenn diese Plätze nicht dem Exklusiv-Tourismus dienen, sondern für den Massentourismus freigegeben werden. Der Exklusiv-Tourismus kann sich nur in begrenztem Rahmen ausbreiten, dem diese Typen locker folgen können. Nur ... irgendwann ist Schluss und sie müssen anerkennen und akzeptieren, da ihnen gar nichts anderes bleibt.
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14.01.2007 12:24 Uhr von maki
 
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Der gehört nach Sibirien ins Gulag    
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14.01.2007 12:30 Uhr von christi244
 
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Tja Maki das ist nicht unsere Aufgabe, sonder die seines Heimatstaates. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten:

1) dessen Möglichkeiten in seinem Heimatstaat sind derart groß, dass er machen kann, was er will und/oder
2) seine Heimatbehörden sind nicht sehr kooperativ in Sachen "Amtshilfe".

Solange Du nichts beweisen kannst, kannst Du ihn auch nicht festhalten.
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14.01.2007 12:44 Uhr von maki
 
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Vermutlich sieht ihn sein Heimatstaat auch: eher selten bis gar nicht mehr, seit ein brauchbarer eiserner Besen im Kreml sitzt und schon (mindestens) eine dieser Ratten entmachtet und angemessen am Arsch der Welt endgelagert hat.
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14.01.2007 13:01 Uhr von christi244
 
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Maki: Das glaube ich nicht, wenn, dann aber weniger aus Angst vor Verhaftungen. Die Frage ist diesbezüglich, wie weit greift Putin tatsächlich gegen die Mafia durch.
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14.01.2007 13:20 Uhr von sacratti
 
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Putin und die Mafia: Putin ist die Mafia, allerdings nicht die Jüdische. Der Mord an Litvitschenko kann aber auch aus jüdischen Kreisen erfolgt sein, das ist keine Frage des Geheimdienstes. Es sind einfache Machtspiele, denn Mafia ist ja nicht eine einzelne Familie, ein einzelner Clan. Die ziehen sich auch gegenseitig über den Tisch oder unter die Erde. Eiserner Besen, das ist nahezu lachhaft. Eiserner Besen hiesse einfache Enteignung aller Gas-, Öl- und sonstiger ressourcenbasierter Unternehmen und Überführung in Staatshand, wie es auch bei uns und weltweit geschehen müsste und die direkte Kontrolle durch das Volk, also keine Beamtenverwalter etc., die Macht dem Volk.
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14.01.2007 14:15 Uhr von maki
 
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Äh, Missverständnis? Ich rede von Chodorkowski...
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14.01.2007 14:29 Uhr von christi244
 
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Maki, mach Dir nix draus der hier ist wahrscheinlich auch nicht viel besser ...
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14.01.2007 15:00 Uhr von maki
 
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Noch ein Missverständnis :-): Ich meine nicht Litwinenko, sondern schon so, wie Du (christ244) meinst... :-)

Prochorow kann nicht mehr einfach so nach Russland, weil sonst eventuell Putin berechtigterweise mit ihm dasselbe macht (machen sollte) wie mit Chodorkowski.
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14.01.2007 15:43 Uhr von christi244
 
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Maki: Russland war irgendwie nie ein Thema für mich! Ich kann Dir ehrlicherweise in Bezug auf diese beiden Personen nicht sehr folgen. Wenn Du etwas mehr darüber weißt, sowohl den einen als auch den anderen, lass es mich bitte wissen.

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