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US-Architekturpreis für Holocaust-Mahnmal in Berlin

Im Mai wird dem Holocaust-Mahnmal in Berlin als vierte Auszeichnung insgesamt der amerikanische Architekturpreis "AIA Institute Honor Awards" verliehen. Das Mahnmal wurde aufgrund der hervorragenden Innenarchitektur und des "Urban Designs" auserwählt.

Der Preis ist international sehr hoch angesehen und gilt in den USA im Bereich der Architektur als höchst mögliche Anerkennung.

Die Auszeichnung wird in San Antonio auf der "AIA 2007 National Convention and Design Exposition" überreicht. Das Holocaust-Mahnmal in Berlin wurde unter 700 Bewerbungen ausgewählt, 28 weitere Auszeichnungen werden verliehen.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Berlin, Holocaust, Architekt, Architektur, Mahnmal
Quelle: www.ksta.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2007 13:02 Uhr von Streetlegend
 
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Das Holocaust-Mahnmal hat sich in Berlin am historischen Ort zum Besuchermagneten entwickelt. Die Auszeichnung entschädigt für jahrelange Bemühungen, dieses Mahnmal an diesem Ort überhaupt errichten zu können.
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13.01.2007 15:24 Uhr von Bibip
 
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sind die genauso krank wie unsere Politiker?
Wie kann man dieses unnütze, hässliche Gebilde auch noch auszeichnen?
Grüße
Bibip
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13.01.2007 15:39 Uhr von Johnny Cash
 
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Einen: Preis für die hässlichen Stehlen? Aber sonst geht es denen wohl zu gut.
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13.01.2007 17:12 Uhr von christi244
 
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Du lieber Himmel es wäre einmal interessant zu wissen, wie sich die Wahlberechtigten zusammensetzen. Schließe mich ansonsten meinen Vorrednern an.

Mal sehen, wann es dann so weit ist, dass ein bundesdeutsches filmisches Machwerk zu dem Thema einen Oskar gewinnt ... ;-).
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13.01.2007 17:19 Uhr von EddyBlitz
 
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Mahnmal: Ich habe in meinem ganzen Leben, immerhin 68 Jahre noch nie so einen Schwachsinn gesehen. Mit dem Beton hätte man lieber Unterkünfte für Obdachlose bauen sollen.
Eddy Blitz
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13.01.2007 17:36 Uhr von Jorka
 
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Häßliches Gebilde, aber gut die Ästhetik liegt ja stets im Auge des Betrachters...
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13.01.2007 18:56 Uhr von Alfadhir
 
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sehr witzig: das ding ist dermaßen häßlich... währe ich jude würde ich es als beleidigung sehen.
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13.01.2007 21:02 Uhr von christi244
 
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GrotesK: Jepp ;-).

Die Frage also bleibt offen, nach welchen Kriterien wurde der Auftrag vergeben und was wurde dann in dem Klotz wirklich "geehrt".
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14.01.2007 04:27 Uhr von xilyte
 
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kein wunder: nachdem sogar die Mensa unserer Uni (Stuttgart) irgendeinen komischen Architekturpreis gewonnen hat, wundert mich eigentlich gar nichts mehr - sie ist in der Hässlichkeit auf ungefähr der gleichen Stufe wie dieses Mahnmal.
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14.01.2007 10:00 Uhr von christi244
 
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xilite: Wer war denn der Architekt?
Hier in Düdo steht auch so ein bepreistes Stadttor, von dem niemand weiß warum und wieso!
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14.01.2007 11:51 Uhr von d-fiant
 
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Verrückt es gibt so viele wirklich tolle Gebäude auf dieser Welt. Nicht nur schönes aus vorangegangenen Jahrhunderten sondern auch aktuelles.

Habe kürzlich eine Dokumentation über die Berliner Botschaftsgebäude der verschiedenen Staaten gesehen. Und da waren ein paar tolle dabei die mehr einen Preis verdient hätten als dieses prominenteste Beton-Endlager Berlins.
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14.01.2007 12:02 Uhr von christi244
 
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D-Fiant: Stimmt. Ich glaube aber auch, dass hier bei der Beurteilung ganz andere Kriterien eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben.
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14.01.2007 12:26 Uhr von christi244
 
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Primera: Danke für Info.
Sowas hatte ich mir schon gedacht, dass sich die Besucherzahlen in Grenzen halten, es sei denn über "Zwangsbesuche". Ich kenne Berlin nicht und diesen Klotz schon gar nicht und habe absolut keine Ambition, mir das Ding jemals reinzuziehen.

Es bestätigt also im Grunde nur, dass man sich bei der Preisvergabe lediglich intern gegenseitig belobhudelt hat. Passt aber irgendwie in die gesamte deutsche "Preisverleihungswelt", wo man dann entsetzt feststellen muss, dass international nix zu reissen ist. Von daher musste wohl dieser augenscheinliche "große" Kulturwurf her.

Irgendwer benutzte hier den Ausdruck: Beton-Endlager ... jepp ... vollste Zustimmung.
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14.01.2007 12:33 Uhr von vst
 
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xilyte: welche mensa? welche uni?
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14.01.2007 12:36 Uhr von vst
 
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vor allem welcher: preis?
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14.01.2007 12:40 Uhr von maki
 
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*lach*: Naja, in Zeiten, wo ein Rattenloch wie Essen zur "Kulturhauptstadt" gewählt werden kann und uniformierte, sterile Innenstädte zum brechreizerregenden Standard werden, tut ein Preis für "Effektivstmögliche Baumaterialverschwendung zur Therapie einer roshigen Heulsuse" (oder hab ich da jetzt was missverstanden) doch nun wirklich nicht mehr weh, oder? ;-)
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14.01.2007 13:37 Uhr von EddyBlitz
 
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Denkmal: Hallo Maki,
da sind wir ja schon zu zweit der Meinung, man hätte mit dem Beton auch was sinnvolles machen können. Und wer da hinfährt und auch noch Sprit vergäudet, hat scheinbar zu viel Geld.
Grüße Eddy Blitz
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14.01.2007 13:46 Uhr von christi244
 
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eddy, maki: da sind wir schon drei ;-)
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14.01.2007 14:25 Uhr von Bibip
 
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@ maki, eddiblitz, christi244: Ihr täuscht Euch gewaltig: 4!
Grüße
Bibip
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14.01.2007 17:06 Uhr von tamara77
 
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@all: die betonsteine oder was das auch immer sein soll sind nicht grad schön.aqber der raum unten mi den infos ist ziemlich gut gestaltet und die ganzen briefe etc. sind ziemlich informativ und auch traurig usw.

Aber ein Architektur Preis?Für die Betonklötze??
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14.01.2007 22:59 Uhr von christi244
 
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Tamara: Nein, die Klötze haben den Preis eh nur aufgrund der Thematik bekommen.

Sicherlich hätte es auch einen besseren Weg gegeben, diese Stätte zu errichten. Oberirdisch wurden lediglich Eitelkeiten und Neurotizismen bedient, womit den dargestellten Schicksalen sicherlich eher ein Bärendienst erwiesen wurde.
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15.01.2007 10:24 Uhr von rh1974
 
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diese panzersperre hat einen preis gewonnen? wie ist das denn passiert? warum nicht gleich die drachenzaehne des westwalls? ist keiner weiter angetreten? haben die gewuerfelt? wurden sie bestochen?

sorry, von moderner kunst versteh ich anscheinend einen dreck...und viele andere bestimmt auch.
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15.01.2007 10:54 Uhr von Bibip
 
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Hallo rh1974: wer dagegen gestimmt hätte, wäre sofort wegen Antisemitismus und Holocaustleugnung vor Gericht gekommen und für mindestens 5 Jahre weggesperrt worden.
Also hält man seinen Mund.
Grüße
Bibip
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15.01.2007 14:12 Uhr von zenon
 
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Was für ein Schwachsinn!?! Was soll daran architechtonisch gut sein? Urban Design? Bullshit kann ich da nur sagen.
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15.01.2007 14:14 Uhr von zenon
 
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Im Übrigen: ist ein Holocaust-Mahnmal kein Guggenheimmusuem und hält diesem Vergleich von der Architektur her nicht stand (soll und muss es auch nicht).

Ich könnt mich aufregen über die selbstbeweihräucherung der Amis...

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