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Schweiz: Erlaubnis zum Einsatz von Elektroschockpistolen bei Abschiebungen

Bei Abschiebungen und Transporten widerspenstiger Personen soll die Schweizer Polizei nun doch die Elektroschockwaffe Taser einsetzen dürfen, wie die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates mit 15 gegen neun Stimmen entschied.

Entgegen der Ansicht des Bundes- und des Ständerates sollen die Taser als "nicht tödlich wirkende Destabilisierungsgeräte" in die Liste der dabei zulässigen Waffen eingereiht werden, in der bereits z. B. Schlagstöcke und Schusswaffen stehen.

Die Zustimmung zur Verabreichung von ruhigstellenden Medikamenten wurde hingegen mit zwölf zu zehn Stimmen von der SPK verweigert. Auf Ablehnung stoßen auch Mundknebel und andere Vorkehrungen, welche die Atmung erschweren können.


WebReporter: legionaer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Einsatz, Elektro, Abschiebung, Erlaubnis, Elektroschock
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2007 13:46 Uhr von legionaer
 
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Dem geneigten Leser sei die Lektüre der umfangreicheren Quelle empfohlen. Die Schwyzer rüsten also auf. Wird seine Gründe haben, aber die Taser als nicht tödlich zu bezeichnen erweist sich in seltenen Fällen leider als falsch.
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13.01.2007 14:28 Uhr von JCR
 
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Uhrenvergleich Es ist jetzt 14:28 Uhr.

Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis die ersten Hitlervergleiche eintrudeln ;-)



Das Veto gegen Medikamente ist aber vernünftig, damit könnten unerwartete Nebenwirkungen eintreten.
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13.01.2007 16:55 Uhr von HarryL2
 
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@JCR, Taser: Und Taser sind dann okay weil Nebenwirkungen wie Herzstillstand nicht "unerwartet" sind ? ;-)

Mal die erwarteten Nebenwirkungen von Schlagstöcken und Schusswaffen außer Acht gelassen.
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22.02.2007 18:05 Uhr von gpest
 
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Elektroschockpistolen: recht haben die schweizer,daran sollte sich die brd einmal ein beispiel nehmen.

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