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G.A.M.E. e.V meldet sich zum Thema Killerspielverbot - Auswirkungen zu erwarten

G.A.M.E. e.V. hat in einer Pressemitteilung vor den Auswirkungen der bayrischen Bundestagsinitiative gewarnt. Ein Verbot von "Killerspielen" würde gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen nach sich ziehen, so heißt es in der Mitteilung.

Es sei lobenswert, dass es nicht mehr Ziel sei, ein Produktionsverbot zu erreichen, denn damit wären Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter verloren gegangen. Für die Zukunft müsse die CDU mit massiven Stimmverlusten rechnen, so S. Reichart.

Unter Jugendlichen sorgt die Kriminalisierung von Computerspielen für eine Politikverdrossenheit, da diese wissen, dass das Verbot ausschließlich politisch motiviert und unnötig ist.


WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Killer, Thema, Killerspiel, Auswirkung
Quelle: www.pcgames.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2007 08:50 Uhr von borgir
 
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Da hat die G.A.M.E. e.V nicht ganz unrecht. Ein Verbot ist tatsächlich eine überzogene Reaktion. Davon abgesehen entsteht Gewalt nicht durch Computerspiele, sondern sie entsteht in der Gesellschaft. "Killerspiele" sind eher ein Symptom der gesellschaftlichen Verrohung. Die CDU erreicht mit dem Verbot nebenbei gar nichts, denn diejenigen, die spielen wollen, bekommen die Spiele auch weiterhin.
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13.01.2007 13:08 Uhr von Obergrot1
 
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zustimmung: nachdem ich die quelle gelesen hab, kann ich dem autor nur voll und ganz zustimmen. wenn personen wie beckmann solche äußerungen von sich geben und dies hochrangige politiker sind, dann fragt man sich, wozu man wählen soll , da man sich nur zwischen 2 übeln entscheiden kann, die beide keine ahnung und durchsetzungsvermögen zu haben scheinen. Bei der nächsten wahl werde ich wohl einen leeren wahlzettel abgeben, da dies der beste protest scheint.
Zudem sieht man , das politische aktivität bestraft wird, vor allem bei jugendlichen. Bsp. aus einer alten schule:
Bei den massendemos gegen den irakkrieg wurden schüler verweise erteilt, wenn sie daran teilnahmen, wo soll da ein interesse für politik herkommen?
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13.01.2007 14:30 Uhr von shadow7even
 
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@ obergot1: Verbote machen Sachen doch erst richtig interessant.
ich halte von der ganzen Diskusion und dem Verbot usw nichts !!!
die sollen erstmal für ordentliche Bildung sorgen und ihre Hausaufgaben machen !!!!
reiner Aktionissmus sonst nichts.

zu der Schule: wahrscheinlich haben die Schüler unerlaubt gefehlt oder waren gewalttätig ansonsten kann ich mir sowas nicht erklären.

P.S.: der gute Herr mit den schwachsinnigen Ideen heißt übrigens Beckstein

mfg LH
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13.01.2007 15:02 Uhr von HollaDiBolla
 
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Tetris verbieten! Als ich so etwa 7 Jahre alt war und der Gameboy gerade in die Regale eingezogen ist, war ich doch noch ein sehr ungeduldiges Wesen.

Durch mein Mangel an Geduld hat mich das Spiel Tetris in den Wahnsinn getrieben und am Ende habe ich meinen Gameboy mit einem Hammer gerichtet! Ich habe durch diesen Vorfall tiefste traumatische Dauerschäden erlitten. Also fordere ich dass Tetris auch verboten wird! Es hat mein Gewaltpotential enorm gesteigert!

Ich kann es langsam nicht mehr hören und sehen, Killerspiele da, Killerspiele hier, alleine dieses Wort macht micht total verrückt!

Diese Spiele sind aber nicht Schuld daran dass einige Leute total kaputt sind, da sollte man eher dem Umfeld die Schuld geben. Wenn man "Killerspiele" verbieten sollte, müsste man gleich das Fernsehen verbieten! Im Zuge dessen müsste man auch Eltern bestrafen die ihren Pflichten nicht nachkommen und wieder die Eselsohren einführen um Schüler die ihren Frust an anderen ablassen vor der Klasse zur Schau zu stellen. Das ist wie als wolle man einen Großbrand mit einem Glas Wasser löschen. Aber man muss dem hungrigen Volk ja als Regierung ein Leckerlie hinwerfen dass es wieder die Klappe hält!

Ahh übrigens ich glaube Zigaretten und Alkohol bringen im Jahr mehr Leute um als alle Amokläufer zusammen, aber es wäre ja ein eingriff ins Persönlichkeitsrecht sowas zu verbieten, naja in Wirklichkeit könnte man ohne diese Steuereinnahmen gleich dicht machen, aber anderes Thema...

Sollense doch es Kiffen erlauben, dann können sich die Frusties alle den Kummer betäuben und manch ein anderer Genießer würde davon auch profitieren, denn man kann Drogen auch mal nicht missbrauchen sondern gebrauchen. Wäre auch wieder ne super Steuerquelle!
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13.01.2007 15:28 Uhr von huanchris
 
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@HollaDiBolla: rauch erstmal nen dicken kopf und komm klar :D
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13.01.2007 15:30 Uhr von megaakx
 
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Beckstein: Der will die DInger ja nur verbieten weil er selbst immer verliert...
Getreu nach Nuhr, wenn man keine Ahnung hat...

Bei der Politik sieht es aber eher so aus: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal verbieten (oder "Steuern rauf" oder "Zuschüsse kürzen", je nach Belieben einsetzbar)
Bin gespannt wann google earth verboten wird weil damit ja terroristische Aktivitäten geplant werden können...
Bayern macht sich lächerlich... Zumindest die Politiker die von da kommen.
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13.01.2007 15:49 Uhr von HollaDiBolla
 
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@huanchris: Nicht gerade en Kopf aber en Tütchen , geht klar ! :D
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13.01.2007 15:53 Uhr von Obergrot1
 
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@shadow: gut, ich hab etwas eilig geschrieben, natürlich heisst der politker beckstein, net beckman ... mea culpa
und zu den verweisen:
es war durchaus ein schultag und sie haben sogesehen geschwänzt, aber dafür nen verweis?
normalerweise bekommt man dafür nur nen eintrag oder wird auf dem zeugniss vermerkt.
und ich fand es damals eine frechheit, das man in seinen grundrechten (meinungsfreiheit) eingeschränkt wurde.
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13.01.2007 15:59 Uhr von ImAlive
 
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Wer die Begriffe kontrolliert kontrolliert die Meinung. Mit der Einführung der K-Wortes war die Debatte schon verloren. Guter Schachzug! Ergebnisse schlagen sich in der neuen "Umfrage" zum Verbot nieder.

Man könnte statt "Rauchverbot" auch "Verbot des Vergasens von Phytotoxinen" sagen und damit mal eine neue Umfrage starten ;-)
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13.01.2007 16:02 Uhr von shadow7even
 
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natürlich: ist das verhalten der Schulleitung fraglich, auch wenn man die Vorgeschichte der entsprechenden Schüler nuícht kenn.
und selbstverständlich darf die Schulleitung das ausüben der Meinungsfreiheit nicht sanktionieren, aber ich finde Demonstrationen wärend der Schulzeit immer kritisch weil der Eindruck entstehen kan, die Schüler würden nur demonstrieren, weil sie dadurch schulfrei haben.
mfg LH
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13.01.2007 16:07 Uhr von cartman007
 
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Kinderspielzeugwaffen verbieten: Diese müßten zu allererst verboten werden. Wie gefährlich sind z.B. Wasserspritzpistolen bis zu Wasserkanonen.

http://www.mm-toys.ch/...

Die Identfikationswirkung kann tödlich enden.

Daher müssen die Jugendschützer zu allererst die Spielzeughersteller in die Pflicht nehmen. Spielzeugläden sollten vom BKA durchforstet werden.
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13.01.2007 16:08 Uhr von Juniorchef
 
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CDU hat Pech!!! Meiner Meinung nach hat sich die CDU/CSU ins eigene Fleisch geschnitten, die ganzen Jungendlichen sind demnächst wahlberechtigt, und ich glaube das mit den pösen pösen "Killerspielen" wird denen (mir auch) lange im Gedächtnis bleiben.
Welcher jetzige Jugendliche würde denn dann noch CDU/CSU wählen, wenn die ihnen eines ihrer Hobbys nehmen, also ich bestimmt nicht.
Da sich die Politiker wie man immer wieder merkt nicht mit der neueren Technik auskennen ist es kein Wunder das sie es nicht verstehen das man die Spiele auch ohne in den nächsten Elektrohändler gehen zu müssen bekommt.

Was mich noch interesiert, wie will der Herr Stoiber und der Herr Beckstein die Spiele die schon im Umlauf sind aus dem Verkehr ziehen, also viel spass bei den ca 3.000.000 Hausdurchsuchungen!!

Juniorchef (16)

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten =)
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13.01.2007 16:14 Uhr von Jorka
 
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Bärendienst: Einen Bärendienst hat sich die CSU/CDU damit erwiesen, denn weitaus nicht alle Computerspieler sind unter 18, im Gegenteil es gibt auch noch viele 30, 40 und 50 jährige die gerne zocken, und mit Sicherheit sind auch einige (jetzt) ehemalige CSU Wähler darunter...
Tja dumm gelaufen... ;)
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13.01.2007 17:02 Uhr von D3mon
 
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Verbot eh sinnlos weil dann wird sich die US Version vom Spiel besorgt und die gerät dann halt als Raubkopie von Freund zu Freund in den den Umlauf.
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13.01.2007 17:06 Uhr von MadAxx
 
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schliesse ich mich an. Ein Verbot würde nichts bewirken, ausser einen blühenden Schwarzmarkt zu erzeugen.. und dann ist damit auch jegliche Kontrolle gleich mit verloren...

Es ist nur schade das inzwischen fast jede Partei durch solche Hexenjagden gegen irgendwas auf sich aufmerksam macht..
Tja, da stecken wir drin fest. Ob wir nun CDU oder SPD oder sonstwas oder auch gar nicht wählen, es gibt immer auf die Fresse ...
ein Glück , das ich im August auswandere.....
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13.01.2007 17:17 Uhr von Knusperhase
 
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also ich weiß nicht so genau.... Killerspiele hin, Killerspiele her
das was ausmacht sind die Personen selbst und nicht die Produkte

ich spiele auch gerne Killerspiele und bin ganz und gar nicht aggresiv - im gegenteil, meine Freunde sagen, dass ich ein total ruhiger Typ bin....


aber was ich eher auf die Blacklist aufstellen würde ist _MS Word_ denn jedesmal wenn ich mit _MS Word_ arbeite, mit meiner Arbeit fertig bin und anschließen speichern möchte kackt mir das Ding einfach ab - sowas macht mich extrem rasen, da könnte ich ´nen Vorschlaghammer nehmen und den Rechner in seine sämtlichen Einzelteile zerlegen
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13.01.2007 17:24 Uhr von shadow7even
 
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@ Knusperhase: so so ruhiger Typ, ich glaub das hat ein Freund von Osama bin Laden auch über ihn gesagt ^^
außerdem nicht die Spiele machen mich aggressiv sondern die Bugs und Lagger machen mich aggressiv.
und mein Agressionspotzezial ist extrem gestiegen seit es Herrn Beckstein gibt könnte man ihn bitte dafür verbieten ???!
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13.01.2007 17:29 Uhr von designkey
 
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"Tetris" soll verboten werden. Gestern wurden in Frankfurt zwei 14jährige festgenommen welche auf der A66 Steine von der Autabahnbrücke warfen.
Beide gestanden unter Tränen, dass das Killerspiel "Tetris" sie zu dieser grausamen Tat verleitet hat.
Ermittler fanden bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnungen der beiden Jugendlichen zudem dieses besagte Spiel.
Politiker machen sich nun stark für ein Verbot dieses Spiel, die Jugendlichen würden dort "das fallenlassen von Steinen trainieren" und "dessen Folgen werden verharmlost".
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13.01.2007 18:18 Uhr von lauelulle
 
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Warum tolerieren wir solche Politiker? G.A.M.E. e.V. hat völlig Recht: Mit deutscher
Regelungswut und dem allgegenwärtigen "Man muss doch etwas tun!" kommt man da nicht weiter.
Die Glaubwürdigkeit haben Beckstein und Konsorten spätestens seit Erfurt verloren.
Schade, dass wir hier keine Verhältnisse wie in Frankreich oder anderen Ländern haben: Dort würde man einer solchen unfähigen Bande ganz schnell zeigen, wo die Tür ist.
So aber hat die Gesellschaft dank selbstgefälligem Desinteresse und Bierseligkeit genau die Politiker, die sie verdient.
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13.01.2007 23:12 Uhr von Prachtmops
 
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bin mal gespannt wann bei den spannungen mittlerweile zwischen politik und bürgern, der bürgerkrieg ausbricht.

wenn die politik so weiter macht mit uns, bin ich bald einer der ersten der zum widerstand ausruft!

man muß sich so langsam mal dagegen zur wehr setzen... geht so nicht weiter
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14.01.2007 09:24 Uhr von mort76
 
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ist doch gut so. Verbieten bitte! Ich hoffe doch, daß zumindest die Jugend nicht mit dem Gefühl aufwächst, unsere Politiker wären kompetent und wären am Wohl des Landes in irgendeiner Weise interessiert. Vielleicht ist genau das nötig. Wir glauben dem Pack doch alles und wehren uns nicht.

Was wir in unserer Freizeit tun, geht die nix an. Die Herren haben kein Recht, mit ihrer bigotten Moral in unser Leben einzugreifen, nur weil sie sich davon persönliche Vorteile durch die Profilierung als Moralapostel erhoffen.

Beispiel Beckstein: er will das Waffengesetz für seine Kumpels in den Schützen- und Schießsportvereinen wieder lockern lassen. Gibt ja auch noch viel zu wenig Waffen hier. Aber bei Computerspielen soll eingeschritten werden? Das ist schizophren. Oder verlogen. Naja, wohl eher letzteres.

Man sieht es an den übrigen Projekten des Herrn Beckstein beispielsweise: beim von ihm so sehnlichst gewünschten Abschuß von entführten Flugzeugen geht es ihm ja auch nur darum, im Falle des Falles nicht angeklagt werden zu können. Die Menschen sind ihm scheißegal, es geht ihm nur um persönliche Straffreiheit im Zweifelsfall.

Genau so arbeiten unsere Herrschaften halt: nur in die eigene Tasche, nur für die eigene Karriere. Wenn unsere Jugend DAS erstmal begriffen hat (und, daß auch NPD und Co. da nicht anders sind), geht es hier mal wieder aufwärts.
Und diesmal nicht nur für Aktionäre und eh-schon-stinkreiche Sozialassis mit Herrschaftsdenken.
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14.01.2007 11:07 Uhr von cHa0t1c
 
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killerspiele Wenn etwas schiefläuft solte man nicht die Schuld auf jemand anderen schieben sondern erstmal bei sich selber nach dem Fehler suchen... Das goldene Stück Scheisse geht an Deutschland. -.-

greetz, cHa0t1c
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15.01.2007 19:22 Uhr von fhummel
 
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Gewaltmedien: Killerspiele verbieten würde nur im Ramen eines generellen Gewaltverbots in ALLEN Medien Sinn machen. .)
Killerspiele allein für irgendwelche Amokläufe verantwortlich zu machen ist nichts als Augenwischerei bzw. blinder Aktionismus ohne auf die wirklichen Ursachen einzugehen.

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