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Hitler-Parodie auf Platz eins der Kinocharts

Der im Vorfeld stark diskutierte Kinofilm "Mein Führer" mit Helge Schneider in der Hauptrolle lockte am gestrigen Premierentag insgesamt 45.000 Besucher in die Kinos und schaffte es damit auf Anhieb auf Platz eins der aktuellen Kinocharts.

Die Parodie auf Hitler zeigt den Diktator unter anderem dabei, wie er mit einer Neujahresansprache im Jahr 1944 noch einmal die Massen mobilisieren will, er durch seine Krankheit allerdings auf einen jüdischen Schauspiellehrer angewiesen ist.

Bereits in den vergangenen Wochen war der Film in die Kritik geraten, da es für viele Menschen unverständlich war, Hitler ins Lächerliche zu ziehen.


WebReporter: Hampelbambel
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Platz, Adolf Hitler, Parodie, Kinocharts
Quelle: www.tagesspiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2007 20:12 Uhr von Schwertträger
 
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Der Mensch hat schon immer die allerschmerz- lichsten Dinge ins Lächerliche gezogen, um mit ihnen fertig zu werden.

Ich finde es eher positiv, den Mann zu entdämonisieren und ihn der Lächerlichkeit preiszugeben.
Und da es ein jüdischer Regisseur macht, dürfte das Ganze dann auch political correct sein. Wer bin ich, dass ich mich dagegen stelle?
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12.01.2007 22:42 Uhr von tamara77
 
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hätte ein deutscher den film gedreht: boah ich will gar nicht dran denken,

aber der film ist gut,wie so ziemlich alle filme von dani levy.

SIEHT IHN EUCH AN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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13.01.2007 08:41 Uhr von reaperman
 
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Habe den Film gesehen und mir tut das Geld leid, das ich dafür ausgegeben habe. Abgesehen von einigen guten Szenen ist der Film flach. Nach dem Wirbel, der darum gemacht wurde, hatte (und nicht nur ich) mir mehr erwartet.

Ich empfehle jedem, der eine gute Hitler-Parodie sehen möchte Sir Charles Chaplins "Der große Diktator".
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13.01.2007 11:46 Uhr von polemikado
 
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Die vielen sind doch nur darein gegangen: wegen des großen Traras, der im Vorfeld gemacht wurde. Genauso wie Eva Hermanns Buch gegen die feministische Emanzipation, Günter Grass´ Ja-ich war-in-der-Hitlerjugend-Buch oder nicht zuletzt Dan Browns Illuminati-Buch-Verfilmung.

Ins Lächerliche zu ziehen, wieso nicht, solange man nicht über die Greueltaten dieser Zeit lacht oder gar euphemitisiert. Dafür wurden doch schon viel nettere Menschen durch den Kakao gezogen.

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