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Biokraftstoff doch keine "grüne" Alternative?

Biokraftstoff soll laut EU bis 2020 rund zehn Prozent der herkömmlichen Treibstoffe ersetzen und die CO2-Bilanz verbessern. Unterschlagen wird dabei, dass beim Anbau Lachgas frei wird, ein 300-mal wirksameres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Um nur vier Prozent des verbrauchten Treibstoffes in Deutschland zu ersetzen, müsste auf der Hälfte der deutschen Anbauflächen Raps angebaut werden. Und auch eine Verlagerung des Anbaus in die Länder der so genannten Dritten Welt ist keine Lösung.

Dort wird durch die Nachfrage die Brandrodung zur Gewinnung von Anbauflächen verstärkt. Außerdem steigen die Preise von Speiseöl und Getreide, während die weltweiten Vorräte auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren sinken.


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WebReporter: amphibol
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Alter, Alternative, Alternativ
Quelle: www.wissenschaft-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2007 13:26 Uhr von amphibol
 
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Ich frage mich, ob wir bei der Verwendung von Biosprit nicht irgendwie auf das falsche Pferd setzen. Abgesehen davon, das dadurch die Presie an den Zapsäule mal wieder hochgetrieben werden, steigen auch noch die Getreidepreise weltweit. Das kann doch nun wirklich nicht der Sinn sein, den Leuten quasi ihr Brot in die Autos zu packen.
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12.01.2007 13:44 Uhr von 666leslie666
 
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hmmm: Warum kommt nicht das Auto,
das sich während der Fahrt selbst mit Strom versorgt..??

Und wann kommt endlich die Waschmaschine,die die Wäsche per Ultraschall reinigt..?
Üps vergessen..
Das Patent haben die Waschmittelhersteller gekauft..:-O

Mlg
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12.01.2007 14:10 Uhr von Mi-Ka
 
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Eine etwas komische Aussage: Die Information "300-mal wirksameres Treibhausgas als Kohlendioxid" macht nur Sinn, wenn man weiss, wieviel davon anfällt.
z.B. Wenn nur ein 0,1% der anfallen würde, wäre es noch immer weniger wirksam.

Ah ja, einfach Raps intensiv zu düngen und nur das zu verwenden ist nicht das Ziel.
Es soll neuere bessere Verfahren zur Gewinnung des Treibstoffes geben und es sollen auch andere Pflanzen verwendet werden, bei denen man die ganze Biomasse verwendet.

Aber ob das dann genügt steht noch immer zu Diskussion.
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12.01.2007 14:18 Uhr von vectra73
 
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einfach Lobbyismus.

Es werden unsinnige Dinge eingefordert damit sich gewisse Leute profilieren können.
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12.01.2007 15:29 Uhr von mitobi.de
 
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@vectra73 -genau deiner Meinung, endlich sagts mal einer - glaub langsam auch das Lobbyismus die Pest der Neuzeit ist ;-)

Aber mal zum Thema, hat sich schonmal Einer wirklich mit dem "Biosprit" befasst? Die Herstellung von Biodiesel beispielsweise produziert das X-fache an Treibhausgasen, als was dann letzendlich bei der Verbrennung eingespart wird - kurzum wir bezahlen höhere Kraftstoffpreise um die Umwelt mehr verschmutzen zu können. Mal abgesehen davon, dass wir den Rapsanbau noch zusätzlich durch EU-Subventionen an die Landwirtschaft eh schon mitfinanzieren.
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12.01.2007 15:57 Uhr von ottokar VI
 
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jajaja: schonmal drüber nachgedacht wie riesig die Landstriche sind, die von der Mineralölindustrie restlos verwüstet werden?
Schonmal einer darüber nachgedacht, wie viel Sprit in die Luft geblasen wird, nur um das scheiß Erdöl hierher zu karren?
Schonmal einer darüber nachgedacht, daß da ein paar Monopolisten hocken und nun plötzlich merken, daß die regionale Wirtschaft auch ein Stück vom Kuchen will.
Was macht man dagegen?
Richtig, Lobbyarbeit, teure Geschenke und schon kiregt man ein neues Gesetzt zur Besteuerung regenerativer Energien, die unseren freundlichen Monopolisten wieder alle Hebel in die Hand geben.
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12.01.2007 16:00 Uhr von Malik2000
 
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Gleicher Unsinn wie Wasserstoff: Wasserstoff wird ja auch gerne, als der Wunderstoff der Zukunft gehandelt. Aber das eine menge Strom gebraucht wird, um Wasserstoff zu produzieren wird in den Anpreisungsfilmchen beinahe nie genannt. Und wo kommt dieser Strom her?
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12.01.2007 16:40 Uhr von POMMES_1989
 
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danke für die bestätigung: der "biosprit" ist nur billiger weil keine steuern drauf sind und es gibt ja schon mehrere sachen die dagegen sprechen von wegen krebserregend.

zum wasserstoff,
das ist nur einer der bestandteile einer neuen Batterie. Man kann den strom aber ganz gut aus wind oder sonnenerngie gewinnen.
und wenn wasserstoff so in autos eingesetzt wird wie die das vorhaben, dann regnet es in dicht besiedelten gebieten (stadt) ja nur noch weil so viel wasserdampf hochgepustet wird.

300mal wirksamer heißt nichts anderes wie, man braucht 300mal mehr Kohlenstoffdioxid um den selben effekt zu erzielen.
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12.01.2007 16:45 Uhr von Tasko
 
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Klima ist egal: IMO ist das Ziel des Bio-Kraftstoffes auschließlich das Motto "Weg vom Öl". Ob und wie das Klima drunter leidet, wurde und wird in dem Zusammenhang nicht diskutiert.
Man muß eben Prioritäten setzen...;-)
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12.01.2007 17:06 Uhr von Malik2000
 
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Abgas "nur" Wasser (Wasserstoff): Dass Wasserdampf ebenso ein größeres Treibhausgas ist als CO2 ist aber schon klar, oder?

Ach ja @ Pommes
"Man kann den strom aber ganz gut aus wind oder sonnenerngie gewinnen"
Das geht eben leider nicht. Das klappt ja zur normalen Stromversorgung schon nicht. Was wäre dann, wenn 50% aller Autos Wasserstoff tanken würden?

Habe da vor längerer Zeit schonmal was zu geschrieben:
http://www.blogigo.de/...
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12.01.2007 19:27 Uhr von Shedao Shai
 
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@Malik2000: wo kommt der der neue wasserdampf denn her? genau aus wasser^^ ist also das gleiche spiel wie mit der biomasse. CO2 wird gebunden, CO2 wird wieder freigesetzt. vorraussetzung ist natürlich eine effektive herstellung ohne große abfallprodukte.
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12.01.2007 20:05 Uhr von Malik2000
 
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@ Shedao: Theoretisch ganz schön. Aber das Wasser wird sonstwo herkommen und es wird in Ballunsgebieten vermehrt ausgestoßen. Außerdem verdampft auf der Straße liegendes Wasser viel schneller als wenn es z.B. in einem See wäre.
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12.01.2007 21:11 Uhr von liselchen
 
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Seid ihr grün ? Also über alles meckern, ist doch wohl nciht euer Ernst dass der Wasserdampf aus den Autos ungesünder ist als Benzinabgase.
Dann atmet lieber nciht so viel, da wird auch Wasserdampf ausgestossen, über 1 Liter/Mensch/Tag
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12.01.2007 23:22 Uhr von md2003
 
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naja man sollte sich langsam mal vom Verbrennungsmotor verabschieden - egal welchen Kraftstoff er verbrennt!
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13.01.2007 10:30 Uhr von Malik2000
 
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@ lieselchen: Ich redete von Treibhausgas, Frau Professorin.

@ md 2003
Das wäre eigentlich die Lösung, aber soll ich Dir mal eine Prozentzahl zur Machbarkeit geben? Wie wäre es mit 0?

Und die Bemühungen in Europa werden durch die USA und weit schlimmer werdend durch China aufgefressen.
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14.01.2007 10:42 Uhr von marshaus
 
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man sollte nun mal langsam anfangen das richtige zu machen und nicht auf das falsche pferd setzen
brauchen wir wirlich alle ein auto oder sogar 2 oder 3 pro haushalt...........
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15.01.2007 19:07 Uhr von Tasko
 
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@marshaus: Viele brauchen das Auto schon. Man soll zwar dauernd auf Öffentliche umsteigen, dazu müßte aber erst mal(!) das entsprechende Angebot da sein. Bei mir fährt tagsüber 1x pro Stunde ein Bus und nach 18:30 gar nicht mehr. Ganz zu schweigen von den Umständen, wenn ich Verwandte besuchen will, die in der Pampa wohnen.
Ansonsten: Wenn man es rein finanziell betrachtet, kann ein Neuwagenkäufer verdammt viel Taxi fahren, ehe man im Vergleich zum eigenen Auto drauf zahlt. Aber s.o., vorausgesetzt, man hat ein entsprechendes Angebot an ÖPNV...
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16.01.2007 11:12 Uhr von zenon
 
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Ökologisch: wie auch Ökonomisch gesehen bedeutet das den Teufel mit dem Belsebub auszutreiben...
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19.01.2007 07:02 Uhr von Köpy
 
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Ökologisch? Ich frag mich was an diesem Zeuchs ökoligisch sein soll. Dieses Zeuchs ätzt ohne Ende. Löst sogar Schusolen auf. Ist Äußerst giftig und darf überhaupt nicht in den Boden gelangen. Bei -15°C fängt der Wagen an zu Mucken. Moterleistung fällt ab. Einbußen bei der Höchsgeschwindigkeit von 5-15km/h. Kraftstoffilter ist ständig dicht und einige Leitungen sehen, nach ner gewissen Zeit, gar nicht gut aus. Einige Automarken geben überhaupt keine Freigabe für ihre Modelle. Das sind Erfahrungen, die ich mit diesem hoch Agressiven Zeug gemacht habe. Von wegen Ökologisch. Sogar die Produktion SOLL unweltschädlicher sein, als beim normal Diesel, hab ich mir mal sagen lassen... aber ob das stimmt.. hm.. müsste ich selbst mal nach Googlen. :o)

Von mir aus können das die Umweltfetischisten, selbst trinken *rofl*

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