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Globales Überwachungssystem kann bald jede nukleare Explosion lokalisieren

170 Seismografen, 11 Unterwassermikrofone, 60 Infraschallmikrofone und 80 Spurenmessstationen für Radioaktivität; so die Bilanz der Überwachungsgeräte, die sich überall auf der Welt befinden, aufgebaut von der Sonderorganisation der UN, CTBTO.

Auch hier in Deutschland befinden sich einige dieser Messanlagen, die ihre Daten an das Geozentrum Hannover leiten. Ein Geophysiker sagt, dass man sogar sehen könne, wenn ein Düsenflugzeug über Europa die Schallmauer durchbricht.

Die hochsensiblen Instrumente können die leichtesten Veränderungen in der Erde, in der Luft und im Wasser messen. In naher Zukunft werden überall auf der Welt diese Messstationen zu finden sein, die ein enges Netz bilden.


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WebReporter: SeraphicFeather
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Explosion, Überwachung, Global
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2007 11:12 Uhr von SeraphicFeather
 
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QUELLE UNBEDINGT LESEN!! Dies hier ist nur ein absoluter Shortcut aus einem hervorragenden Artikel.

CTBTO heißt Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization. Ein ehemaliger Mitarbeiter sagt: "Damit entsteht ein großer psychologischer Druck auf die Staaten, die immer noch an Atomtests denken" und ich stimme dem absolut zu.
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12.01.2007 11:56 Uhr von florian.turm
 
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wer eine atombombe hat und diese testet, will doch gerade damit zeigen, dass er in der lage ist, eine nukleare explosion auszulösen.
das wird, so vermute ich mal, keine ambitionierte, angehende atommacht in aller heimlichkeit tun, oder?

das messsystem kann doch bestenfalls den überführen, der einen test ankündigt und dann den knall doch nur mit konventionellen sprengstoffen simuliert. über nordkoreas atombombentest kursierte mal diese vermutung.

das heißt, man mißt, wen man ernst nehmen muss und besser nicht angreift und wem man demokratie beibringen darf, weil er eh nur ein maulheld ist.

ist die welt wirklich schlecht so, wie ich sie gerade skizziert habe?
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12.01.2007 12:14 Uhr von Sev
 
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Globales Überwachungssystem kann bald jeden Pups überwachen.
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12.01.2007 12:22 Uhr von SeraphicFeather
 
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@florian.turm: Ich hatte gebeten die Quelle zu lesen, die um einiges ausführlicher ist.

Die Wissenschaftler sind sehr wohl in der Lage nach Ausbau des Netzes genau zu lokalisieren wer, wo, wann eine Bombe gezündet hat und sie von normalen Sprengstoff unterscheiden. Dafür sind nämlich die Spurenmessstationen in den Bergen. Die können auch nur kleinste Veränderungen der Zusammensetzung in der Luft nachweisen. Eine Atombombe geht ja nicht hoch und hinterlässt keinerlei Spuren. Der Luftdruck ändert sich, Schallwellen können gemessen werden die außerhalb unseres Hörbereiches liegen (16 Hertz) und normalerweise liegt dann auch Radioaktivität in der Luft.

Ich finde das schon eine sinnvolle Idee, damit nicht jeder hirnverbrannte Idiot ne Atombombe zündet. Sicher sind die Sanktionen meist lächerlich, aber welcher Staat lässt sich gerne auf die Finger gucken und wird gern von der Öffentlichkeit ausgebuht nur weil er mal nen bisschen "rumzündelt".

Danke für die Aufmerksamkeit
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12.01.2007 13:38 Uhr von 114x
 
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Wer also Atombomben hat sollte aufpassen wo er damit herumknallt damit es keiner merkt...
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12.01.2007 22:51 Uhr von florian.turm
 
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@ SeraphicFeather: ich wurde - leider - noch nicht widerlegt!

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