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Globalisierung: Andere Staaten schotten zunehmend ihre Wirtschaft ab

Die Weltwirtschaft boomt, der Wohlstand wächst und Deutschland exportiert auf Rekordniveau. Aber in der Globalisierung sieht sich Deutschlands Wirtschaft dennoch Gefahren ausgesetzt. Andere Staaten schützen zunehmend ihre Wirtschaft, schotten sie ab.

Deutschland dagegen steht für Investoren offen, weshalb Firmen wie Mannesmann, Aventis und die Hypovereinsbank übernommen werden konnten. Russland forderte sogar den Zugang zu Deutschlands Markt und drohte damit, sonst Erdgaslieferungen einzustellen.

In strategisch interessante Branchen wie Raumfahrt oder Rohstoffe dürfen sich Ausländer in Russland dagegen nicht einkaufen. Auch in Europa handeln Länder wieder zunehmend wirtschaftspatriotischer. Selbst die USA schützen immer öfter ihre Firmen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Staat, Global
Quelle: www.manager-magazin.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2007 21:45 Uhr von no_trespassing
 
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Ich empfehle auf jeden Fall, sich mal die umfangreiche Quelle durchzulesen.

Die Spielregeln scheinen wirklich stark gegen Deutschland zu laufen. Während wir uns im offenen Markt erproben,wehrt Frankreich erfolgreich ab, daß Siemens Alstom bekommt, die Spanier tun alles, damit e.on nicht Endesa übernehmen kann. Russen und Chinesen erpressen förmlich den Marktzugang.

Und wir Deutschen? Geben alles aus der Hand. Mittlerweile gehören 40% des gesamten Aktienkapitals im DAX ausländischen Investoren.
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11.01.2007 22:59 Uhr von Cpt.Proton
 
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Leider: insgesamt nicht richtig, denn das Welthandelsvolumen wächst viel schneller als das Weltsozialprodukt, daher geht der Trend eher zur stärkeren Verflechtung der Weltwirtschaft, als zu mehr Protektionismus.
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11.01.2007 23:18 Uhr von 666leslie666
 
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Zum Glück: Kann ja nicht angehen das sich die weltweiten Oberheuschrecken alles einverleiben
(siehe Energiekonzerne)
und dann ein Monopol haben und den Markt diktieren.

Sieht man ja gut in Deutschland,
wohin das führt....

Mlg
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12.01.2007 00:31 Uhr von Gunny007
 
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na na na: china hat noch sehr viele arbeitslose, bzw. bauern. aber in 20 jahren wird china die usa abgelöst haben, außer china hat sich bis dahin vergiftet.
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12.01.2007 02:12 Uhr von no_trespassing
 
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@chorkrin: Gut geschrieben!

Ich schließe mich dem an, es gibt Begrenzungen, bei denen es einfach zu einen Knall kommen muß.

Mal ganz abgesehen davon, daß Staaten wie China und Rußland wegen ihrer großen Fläche niemals in die Breite ihre Infrastrukturen ausbauen können und seien sie noch so wirtschaftsleistungsfähig. Die sozialen Folgen in diesen Ländern werden gravierend sein.

Rußland versucht gerade, der "Holländischen Krankheit" zu entgehen, indem sie diversifiziert. Und das u.a. stark auf Kosten Deutschlands.
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12.01.2007 02:53 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>>Mal ganz abgesehen davon, daß Staaten wie China und Rußland wegen ihrer großen Fläche niemals in die Breite ihre Infrastrukturen ausbauen können und seien sie noch so wirtschaftsleistungsfähig.<<<

Gegenbeispiel: USA


>>>Die sozialen Folgen in diesen Ländern werden gravierend sein.<<<

lol China wächst gerade so schnell, daß sie alle 7 Jahre ihr Einkommen verdoppeln. Die stehen gerade noch am Anfang... ihr mit eurem großen Knall...

>>>Arbeitsstellen die jetzt noch benötigt werden, aber bald aufgrund zunehmender rascher Rationalisierung mit dem Fortschreiten der Technik in China wieder wegfallen<<<

Warum werden mit zunehmender Rationalisirung und einer Wachstumsquote von über 7% Arbeitsplätze wegfallen?
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12.01.2007 11:09 Uhr von Johnny Cash
 
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China: wird eine Weltmacht aber nicht die größte da sorgen die USA schon für.

Das wir Deutschen immer die Dummen sind und auch noch in ausländischen Zeitungen (selbst gelesen) dafür verspottet werden.

In ein paar Jahren ist der Spuk "Globalisierung" sowieso vorbei.
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12.01.2007 11:11 Uhr von vst
 
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möchtegernkapitalist :-)
der kandidat hat hundert punkte

johnny
>In ein paar Jahren ist der Spuk "Globalisierung" sowieso vorbei<
und hinterlässt nichts als verbrannte erde.
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12.01.2007 11:16 Uhr von eros007
 
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@Chorkrin: >> " Mit dem raschen Fortschritt gehen aber dort dann auch irgentwann Automatisierung und Rationlisierung einher, die wieder viele dieser Arbeitsplätze zerstören werden (so wie es auch bei uns war, ...) und viele der Beschäftigten sitzen plötzlich auf der Strasse ohne einen Weg zurück. "

Natürlich besteht die Gefahr, dass in China Ähnliches passiert wie in Deutschland. Aber das, was in Deutschland passiert ist, muss ja nicht zwangsläufig überall so eintreffen. Zunächst einmal sind in gewissen Ländern die Arbeitslosenzahl trotz Rationalisierung und Automatisierung in den vergangenen Jahrzehnten gesunken. Dänemark beispielsweise verzeichnet momentan die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit 30 Jahren. Die Automatisierung muss nicht zwangsläufig Arbeitsplätze kosten. In gewissen Bereichen wie der Produktion tut sie das zwar unumstritten, aber erfolgreiche Länder haben es geschafft, die wegfallenden Arbeitsplätze mehr als auszugleichen in anderen Bereichen (Dienstleistungen). Nur weil Deutschland dazu nicht oder nur schlecht in der Lage war, sollte man nicht das als zwangsläufige Folge sehen. Deutschland ist ein Beispiel, dass diese Gefahr auch China droht, aber gleichzeitig gibt es genug Beispiele, die das Gegenteil möglich erscheinen lassen.

Außerdem agiert man in China bezüglich drohender Arbeitslosigkeit mit einer Weitsicht, die ich in Deutschland noch nicht gesehen habe - ja, Deutschland ist sehr engstirnig im Vergleich mit China.
Man hat in China verstanden, dass die Arbeitsplätze in Industrie und Dienstleistungen nicht beliebig schnell gesteigert werden können. Deshalb können die Bauern nicht alle auf einmal in die Städte ziehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Bauern auf dem Land eine Arbeit behalten. Das schafft man dadurch, dass man den Bauern zu hohe technologische Hilfen verwehrt - zu einem beträchtlichen Teil müssen diese mit Arbeitsgeräten wie vor 50 Jahren, als China noch ein Agrarstaat war, auskommen. Das erscheint zunächst als unfair, aber genauer genommen ist es die einzige logische Antwort auf das Problem der Arbeitslosigkeit: Durch Automatisierung und Maschineneinsatz würden auch in der Landwirtschaft Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Das vermeidet man, indem man partiell die Maschinisierung verlangsamt.

Das ist sowieso nur ein Beispiel aus den intelligenten Sachen, die in China laufen. Es gibt natürlich auch sehr dumme Sachen...

Übrigens ist die Arbeitsplatzvernichtung nicht zwangsläufig - China verfolgt ja durchaus eine Strategie, bei der Produktion von gewissen Gütern (mittlerweile auch viele Sachen, die man (noch) bei uns macht) möglichst ein Monopol zu erreichen. So hält man einerseits die Arbeit in China (senkt Arbeitslosigkeit) und hat andererseits nach Ausschaltung der (westlichen) Konkurrenz die Möglichkeit, die Preise und somit den Wohlstand Chinas zu erhöhen. Dass die aktuelle Politik Chinas mit dem rasant steigenden Handelsüberschuss in diese Richtung geht, ist offensichtlich. Wobei hier natürlich ein großer Knall durchaus nicht unwahrscheinlich ist.
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12.01.2007 12:34 Uhr von Alfadhir
 
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ach ja merken jetzt auch andere das die: globaliesierung doch nicht so toll ist ? na ja glauben tuh ich es nicht .
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12.01.2007 14:16 Uhr von SchlachtVati
 
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es ist ja auch unmöglich mit der kloballisiererei: nicht nur das durch investition und wachstumszwänge , durch den urzins ,viel kaputtgewirtschaftet wird ( ist ja nichts freiwillig , wenn alles und jeder verschuldet ist ).

auch die kulturen messen sich doch nur noch an mc-donalds , egal , wo man hinfährt , hinfliegt , .... überall wird der gleiche müll einen anwiedern !

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"Ich unterstütze all jene, die wirtschaftliche Verwicklungen zwischen den Nationen vermindern, statt sie zu maximieren. Ideen, Wissen, Gastfreundschaft, Reisen, alle diese Dinge sollten ihrer Natur gemäß international sein. Aber Waren sollten einheimisch sein, wann immer das vernünftig und einfach möglich ist. Und vor allem muss das Finanzwesen national bleiben."
John Maynard Keynes (*1883, †1946), brit. Ökonom



SO , sollte das aussehen .

http://nwo-links.killerzins.de/...
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12.01.2007 14:20 Uhr von opppa
 
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Der nächste Schritt: wird sein, daß die Russen die deutsche Energiewirtschaft aufkaufen wird, weil man da die Verbraucher in Deutschland so gut ausnehmen kann.
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13.01.2007 00:13 Uhr von Gunny007
 
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@Chorkrin: bauern haben auch fast kein einkommen. das sind zukünftige arbeiter, und vor allem, auch konsumenten.
rationalisierung? meint ihr deren industrie wäre rückständig? wohl eher das gegenteil.
abgesehen davon daß sie ihre umwelt komplett vergiften werden die chinesen die usa als erste macht auf dieser welt bald ablösen.
amerika verrottet und muß aufpassen das es nicht die dritte welt der zukunft ist, abgesehen von afrika.

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