11.01.07 20:00 Uhr
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Werkstatt wollte sparen - Kundenauto nach Polen gebracht

In Baden-Württemberg wollte eine Autowerkstatt ihren Gewinn erhöhen, indem sie bei den Arbeitskosten sparen wollte.

Dazu wurde ein Mechaniker angewiesen, den Wagen einer Frau, der auf Gas umgerüstet werden sollte, 700 Kilometer nach Polen zu fahren und diesen dort billig umrüsten zu lassen.

Erst an der Grenze bei Waidhaus wurde der Wagen von Grenzpolizisten gestoppt und der Schwindel flog auf.


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WebReporter: D-Fence
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polen, Kunde, Werkstatt
Quelle: www.mittelbayerische.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2007 20:04 Uhr von 666leslie666
 
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Und wir wundern uns: über die ganzen Arbeitslosen...
tztztz.. ;-)

Mlg
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11.01.2007 20:52 Uhr von no_trespassing
 
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Ich würde die Werkstatt anzeigen! Und zwar wegen versuchten Betruges.

Wenn ich ein Auto in eine deutsche Werkstatt gebe, dann erwarte ich auch, daß diese die Arbeit ausführt oder vorher über die Verlagerung in polnische Werkstätten aufklärt.
In dem Fall würden nämlich viele das Auto nicht zur Reparatur geben.

Diese Erschleichung von Kostenvorteilen auf dem Rücken des Kunden ist eindeutig Betrug.
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11.01.2007 20:54 Uhr von Whitechariot
 
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Die News gehört garantiert nicht primär in die Auto-Rubrik...
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11.01.2007 22:28 Uhr von no_trespassing
 
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@whitechariot: Doch, würde ich schon hier einordnen.
In der Quelle steht nix von einem Straftatbestand, der verfolgt wird. Die Tat wird wahrscheinlich auch nur auf Antrag verfolgt werden.

Unter "Kurioses" würde ich sie nicht primär einordnen, weil sowas vermutlich gerade in Ost-Bundesländern öfters mal vorkommt.

In der Rubrik "Auto, Werkstatt" ist es ganz passend, dafür ist die Unterkategorie ja da.
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11.01.2007 23:25 Uhr von Whitechariot
 
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@ no_trespassing: Wie kommst Du darauf, dass die Rubrik dafür da wäre? Derartige Einzelfälle, kriminelles etc. waren noch nie richtig in einer Rubrik die Autofahrer und -Interessierte informieren soll. Die Regelung und Handhabung der ca. letzten 6 kenne ich noch ganz gut...

Ermittlungen wurden übrigens eingeleitet, wie man an anderer Stelle lesen kann. Ergo Brennpunkte.
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11.01.2007 23:29 Uhr von Whitechariot
 
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§ 248b StGB - Unbefugter Gebrauch eines Kraftfahrzeuges
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12.01.2007 00:20 Uhr von Lustikus
 
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hätten sie mal nicht: den Azubi fahren lassen dann wären sie durchgekommen :-) - vielleicht
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12.01.2007 09:16 Uhr von DJCray
 
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Hin und zurück 1.400 km und das rechnet sich? Erstmal darf keine Werkstatt 1.400 km mit dem Wagen eines Kunden zurücklegen. Als Probefahrt geht das nie und nimmer durch. Wenn sowas passieren würde, dann wären alleine dafür ca. 0,30 EUR pro Kilometer an den Besitzer fällig. Also 420 EUR. Es sei denn, die Werkstatt hat festgestellt, dass der Tacho falsch eingestellt ist und neu justiert werden musste ;-(
Bei Ermittlungen würde ich auch auf diese Möglichkeit ermitteln.

2. Kostet der Mechaniker der Firma denn überhaupt nichts? Ich kenne viele Kfz-Betriebe, die selbst Azubis zu stark einspannen, als dass auf sie verzichtet werden kann. Hinfahrt 1 Tag, Umbau vielleicht nochmal 1 Tag, Rückfahrt wieder 1 Tag. Also grob 3 Tage.

3. Auch die Materialkosten müssen in Polen bezahlt werden. Oder gibt es alternative Ersatzteillager aus Importen? ;-(

4. Gesamtkosten

Ich hab gesehen, dass ein regulärer Umbau um die 1000 bis 2500 EUR kosten kann.

Meines Erachtens hat hier einer auf die falschen Zahlen geschaut.

-> Rein Betriebswirtschaftlich gesehen eine Fehlentscheidung.
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12.01.2007 09:36 Uhr von jsbach
 
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Privat vielleicht Wenn sich das hier jemand in meiner Grenznähe zur CZ billiger machen läßt... bitte sehr -sein Risiko. Wer weiß den um die Qualität und die evtl. Garantieansprüche?? Ausserdem ist es noch ein Zollvergehen, das gleiche wenn ich ein Auto lackieren oder werterhöhende Maßnahmen durch-
führen lasse. Auch wenn es teuerer ist, ich bin auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
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12.01.2007 11:50 Uhr von Johnny Cash
 
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Hoffentlich: wird hart dagegen vorgegangen. Man weiß ja wie einige unseriöse Werkstätten im Ausland arbeiten.
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12.01.2007 11:53 Uhr von Whitechariot
 
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@ Matthias1979: Eine Probefahrt von (hier) Minimum 1400 km?

Wohlgemerkt ist auch mit dem Wagen selber gefahren worden, es fand kein Transport statt.

Du fändest es also ok, wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst und die damit erst einmal etliche hunderte Kilometer irgendwo in´s Ausland fahren? Zumal ohne dass Du davon etwas weißt.
Nicht nur von der eventuell minderwertigen Arbeitsqualität (für die Du aber voll bezahlst) und unerwünschten (Ab)Nutzung könnte das auch im Problemfall Probleme mit dem Versicherungsschutz geben.

Der Paragraph greift hier auf jeden Fall, denn wenn ich mein Auto in die Obhut einer Werkstatt gebe, dann erteile ich denen natürlich nicht die Erlaubnis, damit über Stunden die entferntesten Strecken zu fahren damit - das wäre ja auch noch schöner.

Und um den Fall mal aus einer anderen Quelle zu zitieren:
"Als in Bayern misstrauische Grenzbeamte das Auto stoppten und bei der Halterin telefonisch nachfragten, ob der 26-Jährige mit ihrem Gefährt eine Reise durch Europa machen dürfe, fiel die Frau aus allen Wolken. Die Grenzer stellten das Auto sicher und leiteten Ermittlungen gegen den Werkstattmitarbeiter wegen des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges ein."
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12.01.2007 14:09 Uhr von opppa
 
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Im Rahmen der deutschen Wirtschaftspolitik: sollte die Autowerkstatt eine Sonderprämie vom Staat bekommen. denn die Auswirkungen sind doch:

- Der Gewinn der Firma steigt und
- es werden in Deutschland weitere Arbeitsplätze vernichtet.

So werden
- Lohnkosten nierdrig gehalten und
- Sozialversicherungsbeiträge gespart.

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