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Transrapid-Unglück/Update: Mildernde Umstände für die beiden Angeklagten?

Die beiden Mitarbeiter des Transrapid-Leitstandes auf der Teststrecke im Emsland waren zum Zeitpunkt des Zugunglücks offenbar nicht alleine. Es habe sich ein weiterer Mitarbeiter des Betriebs dort aufgehalten, hieß es im NDR-Radio.

Zudem könnten die unterschiedlichen Funksysteme in Transrapid und Werkstattwagen möglicherweise mitverantwortlich für das Zugunglück gewesen sein. Die Mitarbeiter im Werkstattwagen könnten den Funkspruch des Leitstandes nicht gehört haben.

Während der Zugführer im Triebwagen des Magnetschwebezuges über Intercom-Leitung mit dem Leitstand redet, läuft die Kommunikation zwischen Werkstattwagen und Leitstand über Walkie-Talkie. Bei dem Unglück im September 2006 starben 23 Menschen.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Anklage, Unglück, Angeklagt, Umstände
Quelle: www.neue-oz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2007 09:11 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Und da hatte man schon bald seine „Schuldigen“ gefunden. Jaja, liebe Öffentlichkeit, so schnell rutscht man ins Verderben. Das Schlimme daran ist, ich nehme es beiden ab, dass Sie mit diesem Makel bis an ihr Lebensende leben müssen. Wollen wir also hoffen, dass das Gericht mildernde Umstände gelten lässt oder aber die Staatsanwaltschaft neue relevante Erkenntnisse in Erfahrung bringt.
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11.01.2007 09:45 Uhr von Ophiuchus
 
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Intelligente Variante: Dann gehört der Trottel bestraft, der dafür verantwortlich ist, dass der Werkstattwagen die Kommunikation des Leitstandes nicht mitverfolgen konnte. Wie dämlich darf man eigentlich sein?
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11.01.2007 09:57 Uhr von Ophiuchus
 
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@autor: Ich glaube nicht mal, dass die "Öffentlichkeit" die "Schuldigen" in der Form ausgemacht hatte, wie Du es wohl vermutest. Vielleicht ein paar Zeitungsschmierer und "Journalisten"....
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11.01.2007 11:59 Uhr von Garviel
 
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@Ophi: "Der Trottel", wie du es nennst, sind die zuständigen Gremien der Führungsetage, die vor lauter Gewinnmaximierung bzw. Kostensenkung vergessen haben, dass auch noch ein Minimalmaß an Sicherheit vonnöten ist.
Und genau DESHALB darf der Transrapid in München auch nicht gebaut werden. Denn dort käme auch alles darauf an, die sowieso schon explodierenden Kosten auf TEufel-komm-raus zu deckeln - mit den entsprechenden (Spät-)Folgen können sich dann ja andere rumschlagen...
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11.01.2007 13:36 Uhr von bigpapa
 
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Kostenersparnis ?: das glaubt Ihr doch selbst nicht. Das ist DIE Nobelstrecke. Der Fehler liegt nicht in der Kostenersparnis sondern in den "bisher funktionierte es doch auch so" Mentalität der mittleren und unteren Dienststellungen (Arbeiter und Abteilungsleiter).

Probleme müssen von denen gemeldet werden. Und erst wenn dann nix von "den da oben" unternommen wird, kann man dahin auch Vorwürfe schicken.

Ich möchte echt nicht Chef sein, wenn ich nach den Motto arbeiten muss. "Wenn du willst das was richtig gemacht wird, mach es selbst".

Ich möchte klar betonen, das viele Sachen wegen Kostenersparnis scheitern und man dan mit bösen Folgen rechnen muss. Aber in den Fall hier glaub ich das einfach nicht.

Was ich aber lustig finde hier ist diese technikgläubigkeit von Leuten den mind. 1 x die Woche ein Prg. oder der ganze Rechner abschmiert, oder sonst welche Technik. Überlegt euch einfach mal, ob es ein Bedienerfehler war, oder ein technischer Fehler und dankt Gott das es dabei i.d.R. keine Toten u./o. Verletzte gibt. Vom Prinzip her ist euer Windows-Pc und die Trans-rapid-Steuerung eigendlich das selbe.

Gruß

BIGPAPA
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11.01.2007 13:39 Uhr von SeraphicFeather
 
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schon traurig dass Unglücke meist auf Grund mangelnder Kommunikation(stechnik) passieren.

Aber nicht nur Unternehmen geizen sondern auch der Staat. Nach weiß der Kuckuck wie vielen Jahren bekommt jetzt auch die Polizei und Feuerwehr ein neues Kommunikationssystem, dass ja doch schon recht veraltet ist.

Kommunikation ist alles.

A propos @Ralph: Erster Absatz letzte Zeile fehlt ein "es"...."..., hieß es im NDR-Radio."
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11.01.2007 13:57 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Was haltet Ihr.....? von folgender Variante:

Der ominöse dritte Mann, der angeblich zurzeit des Unglücks im Leitstand verweilte, hätte die beiden abgelenkt.
Ich will jetzt keine Verschwörungstheorie "heraufbeschwören", aber was ist damit?

Die Staatsanwaltschaft hält wider besseren Wissens an ihrer Auffassung fest, die beiden stehen unter dem Verdacht der fahrlässigen Tötung. Da steckt der eigentliche "Kracher", wie ich persönlich finde.

Insofern gebe ich dem alten "Donnergott" Zeus(35) Recht, der genau diese "Bestrafungsmentalität kleiner Lichter" kritisiert. Und der Rest hat selbstverständlich auch nicht ganz Unrecht;-))

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