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Gesetzliche Krankenkassen schließen weitere Beitragserhöhungen nicht aus

Die Chefin der Ersatzkassenverbände, Doris Pfeiffer, befürchtet auf mittlere Sicht weitere Beitragserhöhungen. Bis 2009 kann der durchschnittliche Beitragssatz von derzeit 14,3 um einen ganzen Prozentpunkt auf 15,3 Prozent steigen.

120 Gesetzliche Krankenkassen haben ihre Beitragssätze zum Jahreswechsel um durchschnittlich 0,56 Prozentpunkte angehoben. 43,5 Millionen Versicherte sind davon betroffen. Bis Jahresende rechnen Experten mit einem Anstieg um 0,7 Prozentpunkte.

Die AOK indes forderte die Große Koalition auf, "die Notbremse zu ziehen". Der Wettbewerb sollte gestärkt und ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz auf Medikamente eingeführt werden. Auf bis zu zehn Milliarden Euro wird der "Einspareffekt" geschätzt.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Gesetz, Krankenkasse, Beitrag
Quelle: www.aerztezeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2007 07:07 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da scheint der Großen Koalition wahrlich kein Meisterstück gelungen zu sein. Die Arbeitgeber kritisieren den „großen Topf“ mit dem „Fonds-Aroma“, die gesetzlichen Krankenkassen auch. Jetzt zaubert die AOK auf einmal zehn Milliarden Euro mit einem Maßnahmenpaket, von dem ich bisher immer den Eindruck hatte, die GKV sperrten sich zumindest gegen einige der nun genannten AOK-Vorschläge, aus dem Hut. Oder blicke da jemand richtig durch???

PS: Es lebe der "Schachtelsatz!^^
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11.01.2007 09:33 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Die wollen alle immer nur unser Bestes ----- unser Geld natürlich.
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11.01.2007 09:39 Uhr von Cpt.Proton
 
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Wann hört: dieser Kassensozialismus mit seiner ganzen Verschwendung endlich auf und wir kommen zu einem System, in dem marktwirtschaftliche Spielregeln gelten...
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11.01.2007 09:43 Uhr von rh1974
 
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@Cpt.Proton warum? warum sollte das getan werden? der pöbel hat eeh nix zu melden und auf die strasse geht er auch nicht!

so lange funktionaere nichts befuerchten muessen, fuer den mist den sie bauen, passiert auch nichts!!!
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11.01.2007 11:24 Uhr von fanatiker
 
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@rh1974: Nimm es nicht persönlich, aber was für einen Sinn hat es noch auf die Strasse zu gehen?
Gegen viele Dinge wurde in letzter Zeit demonstriert.
Hat es irgendjemanden in der Politik auch nur im geringsten interessiert?
Mit Demos erreicht man nichts mehr, klar kannste rausgehen und mit vielen anderen deinen Unmut bekunden.
Aber dass man damit heutzutage bei unserem dreisten Politikerkroppzeuch etwas erreicht wäre mir neu.
Meistens muss man sich noch dazu freche und dumme Kommentare von dieser "elitären" Kaste gefallen lassen.
Was wir benötigen und was unsere Demokratie retten kann sind Volksentscheide und schärfere Mediengesetze (man müsste als Redakteur verpflichtet sein NEUTRAL zu berichten, ich schaue mal schief einige bekannte Boulevardmedien an um die Volksbeeinflussung für oder gegen bestimmte Dinge einzudämmen). Offensichtliche(!) Verstösse dagegen sollten richtig dick geahndet werden können.
Desweiteren sollten Politiker für ihre Entscheidungen auch stärker in die Pflicht genommen werden wenn sie schwere Fehler machen und nach mehrmaligen schweren Fehlern (und somit nachgewiesener Inkompetenz) auch eine Art Berufsverbot ausgesprochen bekommen.
Naja, etwas OffTopic, aber wollte es mal loswerden.
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11.01.2007 11:31 Uhr von vst
 
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mir fehlt joschka fischer: keiner da der steine wirft.

ich habe jetzt ein jahr lang politiker mit e-mails bomardiert.
schäuble wegen seines einsatzes des miltärs im innern und wegen seiner paranoia,
andere wegen ihres einsatzes für den eigenen geldbeutels.

hilft natürlich nicht.
die lesen die mails nicht mal.
irgendein hiwi beantwortet das. mit dem kann man sich auseinandersetzen.

mails zu werfen ist nicht hart genug.
demnächst versuche ich es mit eiern.
oder matschigen tomaten.

vielleicht eines tages auch mit steinen.
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11.01.2007 11:33 Uhr von rh1974
 
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@fanatiker: leider zustimmen muss
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11.01.2007 12:13 Uhr von Bjoern68
 
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Korrupte Politiker und Vorstände: Ist doch klar das die wieder von Erhöhungen sprechen. Die Vorstände in den Kassen wollen doch ihren fetten geldgierigen Sack füllen.

Eine Demo bringt auch nichts mehr.

Ich meide mittlerweile viele Dinge, es fragt sich nur wie lange das noch gut geht ?
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11.01.2007 13:41 Uhr von ArrowTiger
 
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@Cpt.Proton: -- "Wann hört dieser Kassensozialismus mit seiner ganzen Verschwendung endlich auf und wir kommen zu einem System, in dem marktwirtschaftliche Spielregeln gelten..."

Genau! Am besten ab in die Privaten Krankenversicherungen! Die ist zwar teurer und unsicherer, aber immerhin strikt marktwirtschaftlich orientiert. Zudem sind deren Manager ja wesentlich seriöser, was die Höhe ihrer Managementgehälter betrifft, als die Manager der GKVen. Auch müssen die armen, geprügelten Arbeitgeber dafür endlich keinen Teilbeitrag mehr leisten, sondern nur noch der Arbeitnehmer - schließlich wird der ja krank. Und damit geht auch ein Stück "Motivation" für den AG verloren, seine Mitarbeiter nicht allzusehr gesundheitlich zu belasten. Aber was opfert man nicht alles dem marktradikalen Traum. Offenbar nicht nur seinen Verstand...

Ohnehin: "Kassensozialismus" *lolrotf*

Zu was Du dich so entblödest...
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12.01.2007 11:06 Uhr von zenon
 
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Nur bedingt richtig Denn nicht jeder Versicherte ist gleichzeitig auch Beitragszahler und wenn ich die Erhöhung nicht tragen müßte würde ich mich auch nur bedingt betroffen fühlen....
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12.01.2007 12:16 Uhr von ron11
 
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Abzocker: haben bestimmt die Gehaelter in der manageretage erhoeht....da die Armen ja nicht viel verdienen...
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13.01.2007 09:58 Uhr von borgir
 
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Also ich zahle weiter: 11,9...weiß echt nicht wo das problem sein soll...panikmacher
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18.01.2007 22:47 Uhr von md2003
 
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tja in 10 - 15 Jahren wird es Richtung 20% gehen....
und kein Mensch unternimmt was dagegen:-(

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