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Märklin schließt Thüringer Werk - Hunderte von Arbeitsplätzen betroffen

Das 1859 in Schwaben gegründete Traditionsunternehmen Märklin, bekannt durch seine maßstabsgetreuen Modelleisenbahnen, hat sich ein hartes Sanierungsprogramm verordnet. Dies sieht den Abbau von 310 der bislang 1.400 Arbeitsplätze im Unternehmen vor.

Nach der drohenden Insolvenz des Unternehmens im Frühjahr 2006 und der danach erfolgten Übernahme durch die britische Investorengruppe Kingsbridge soll weiter gespart werden. Gleichzeitig wollen die Investoren 2007 50 Prozent mehr investieren.

Der Thüringer Standort Sonneberg mit seinen 221 Beschäftigten wird komplett geschlossen, weitere 30 Nürnberger sowie 60 Mitarbeiter am Göppinger Zentralstandort müssen ebenfalls gehen. Märklin will zukünftig nur noch an zwei Standorten produzieren.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hund, Arbeitsplatz, Werk
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2007 03:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Es wäre schön, wenn ein Stück Jugenderinnerung an die guten alten Märklin-Kataloge mit den schönsten Modellen, fortbestehen könnte. Aber Nostalgie kann das mögliche Aus nicht alleine verhindern, also ist es den Versuch wert. Für die Betroffenen – ob Ost oder West –tut es mir in jedem Fall Leid, aber mit dieser Situation müssen täglich Menschen umgehen. Und der Investor könnte sich als friedliches und „langlebiges“ Insekt der Gattung „Heuschrecke“ erweisen.
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11.01.2007 09:39 Uhr von rh1974
 
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war ja irgendwie klar das der ost-standort geschlossen wird. naja macht den kohl auch nicht fett, ob nun 19% oder 20% arbeitslosigkeit..wen kuemmerts?
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11.01.2007 10:05 Uhr von Marco Werner
 
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Geschoben wirds auf die Marktlage, aber oft sind schon die Handelsbedingungen der Hersteller ein Grund, wieso sie ihre Waren nicht los werden. Als meine Freundin vor ´nem Jahr dort nach Einkaufspreisen für Händler angefragt hat, kam als Antwort, daß Märklin nur Ladengeschäfte beliefert, die ausschließlich Spielzeug verkaufen, keine "Mischläden",keine Onlinehändler. Mal ehrlich..wieviele Läden gibts denn noch, die NUR Spielzeug verkaufen ? Will sagen: die brauchen sich nicht wundern, wenn sie ihr Zeug nicht loswerden.

Marco
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11.01.2007 10:37 Uhr von Maverick Zero
 
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@Marco: Das solltest du irgendwie publik machen!
SEHR wichtige Info!
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11.01.2007 11:10 Uhr von radar
 
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@Marco Werner = und noch etwas übertriebene Preise.

Früher habe ich mich viel mit Modeleisenbahnen beschäftigt aber inzwischen ist das einfach zu teuer geworden.

Wenn man überlegt was eine lächerliche Lok so im Laden kostet.

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11.01.2007 11:47 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: sind wohl die neuen Auswirkungen des Aufschwungs.

Das solche Produkte teurer sind als irgendein in Massen produziertes Produkt ist klar. Doch in der heutigen Zeit ist die Nachfrage und die Bereitschaft soviel auszugeben nicht mehr da.
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11.01.2007 13:23 Uhr von bigpapa
 
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Die haben sich einfach überschluckt. Vöölig normal und mit steigender Tendenz. Sie haben damals ja Trix (N-Spur) mit gefressen.

Dazu kommt das Märklin schon immer ne Nobelmarke war. Schaut euch nur einmal der ihren Produktkatalog an. HART-cover. Sowas findest du i.d.R. nur bei guten + teuern Büchern.

Wenn man auf den Nobelmarkt sich rumtreiben will, dann darf man aber keine Mengen für den Massenmarkt zu Nobelpreisen produzieren.

Ein weiteres Argument ist die Digitaltechnik. Ich rüste doch meine Lok´s (Steuerzentralen) etc. nicht alle 5 Jahre um. Wir reden über eine Steuertechnik in Höhe von mind. 500 Euro ( ca .TAUSEND DM) von den andern Zeug ganz zu schweigen.

Es mag Freaks gegen die das kaufen. Aber da die meisten davon im gehobenen Alter sind (vorher können die sich ne Märklin-Bahn eh nicht leisten) steigen die nicht so schnell um. Ergo stagniert der Markt bzw. ist rückläufig. Die allgemeine Wirtschaftslage macht es auch nicht besser.

Und PC´s sind vom Kosten/Nutzen/Spassfaktor halt aktueller. :)

Gruß

BIGPAPA
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11.01.2007 13:28 Uhr von vostei
 
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überschluckt? "überschluckt. Vöölig normal und mit steigender Tendenz. Sie haben damals ja Trix (N-Spur) mit gefressen."

hm - Märklin wurde doch im Mai 2006 selber geschluckt, von Briten - das nennt sich Kingsbridge Capital...
http://www.eisenbahn-webkatalog.de/...
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11.01.2007 16:28 Uhr von Enny
 
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teures Hobby: Eine Modelleisenbahn hatte wohl jeder als Kind eine Zeitlang.
Aber in der heutigen modernen Zeit haben die Menschen andere Interessen.
Und wenn ich hier lese das Märklin auch noch veraltete Ansprüche hat was den Verkauf angeht brauchen die sich nicht zu wundern.
Mit der Zeit gehen heisst die Devise.

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