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Düsseldorf: Zwei Schüler am selben Tag mit Schusswaffe zur Schule gegangen

Im Düsseldorfer Stadtteil Unter-Bilk nahm die Polizei am Mittwoch einen Schüler (18) fest. Ursache war eine Schreckschusswaffe, die er bei sich trug. Der Schüler machte auch keinerlei Anstalten und übergab seine Waffe bereitwillig den Beamten.

Um 11:30 Uhr wurde wiederum die Polizei über einen weiteren Schüler mit Schusswaffe informiert. In der Albrecht-Dürer-Schule angekommen, konnte die Polizei diesen Schüler isolieren und ihm ebenfalls seine Schreckschusswaffe abnehmen.

Zwecks polizeilicher Ermittlungen wurden sowohl im ersten als auch im zweiten Fall die Jugendlichen mit aufs Polizeipräsidium genommen.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Schüler, Schule, Tag, Schuss
Quelle: www.presseportal.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2007 20:42 Uhr von pint
 
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2010: hab wir usa niveau erreicht !
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10.01.2007 20:48 Uhr von philo89
 
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immer öfter Da ich selber in Düsseldorf wohne kann ich sagen das dies schon lange bekannt ist. Viele besitzen auch scharfe Pistolen.... andere dinge wie Teleskopschläger, Messer , Schlagringe besitzen sehr sehr viele ... Eigentlich nichts mehr besonderes hier in Düsseldorf.... leider
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10.01.2007 21:05 Uhr von LordBraindead
 
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@ philo: das ist nirgendwo mehr was besonderes.

ich hatte auch mitschüler mit scharfen schusswaffen. (und das war 2003). der eine hatte sie sogar mit bei der studienfahrt in südfrankreich. gut, die waren hier in der stadt auch groß im drogengeschäft tätig. aber auch andere waffen gehören hier bei vielen zum standard.

achja, wohne in minden in ostwestfalen.
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10.01.2007 21:21 Uhr von bigkado
 
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kann auch nur sagen, dass das was abläuft richtig krass ist... in meiner Stufe kenn ich auch ein paar Leute die Waffen haben und krass drauf sind. Ist schade das sich das alles so entwickelt und auch eigentlich in diesem Land unnötig.

Zur Info wohne in Witten nahe Dortmund (also eine eigentlich kleinere Stadt)
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10.01.2007 22:48 Uhr von supmo
 
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kein problem: mehr, in deutschland an waffen dranzukommen. das erste mal hatte ich mit 5 jahren die schreckschusspistole meir mutter in der hand, knapp 10 jahre später kam ein kumpel mit einem revolver zu mir an, der aber auch nur mit schreckschussmunition gefüllt war, es aber kein problem gewesen wäre an richtige munition zu kommen. und in den restlichen jahren habe ich einige kennen gelernt von den ich eine halbautomatik kaufen konnte. und die spielzeuge wie pefferspray, elektroschocker, butterflys und telekopschlagstöcke habe ich oft genug von leuten türkischer abstammung unter die nase gehalten bekommen. deswegen bin ich für eine scharfe verurteilung der waffenträger!!
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10.01.2007 22:58 Uhr von snafu23
 
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Schreckschußwaffe KEINE Schußwaffe! Schreckschußrevolver oder -Pistolen sind KEINE Schußwaffen im Sinne des Waffengesetzes die Überschrift ist also schlichtweg falsch.

Bitte hier keine Pferde mit diesem Kinderkram scheu machen ansonsten fallen die wirklich krassen Dinge eines Tages gelangweilt unter den Tisch
snafu23
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11.01.2007 00:18 Uhr von radiojohn
 
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Bindestriche? *...eine Schreck-Schusswaffe, die...*
*... seine Schreckschuss-Waffe abnehmen...*

Eigentlich gehört da überhaupt kein Bindestrich hin.

Checker mit Deutschkenntnissen sind gefragt!

r.j.
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11.01.2007 05:00 Uhr von The_free_man
 
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Zustimmung an snafu23: Eine Schreckschusspistole ist KEINE Schusswaffe.
Reisserischer Titel.
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11.01.2007 05:01 Uhr von Razorback2
 
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Eine Schusswaffe ist eine Waffe, bei der ein Gegenstand durch einen Lauf getrieben wird. Der Gegenstand muß massiver Natur sein (Projektil). DANN ists eine Schusswaffe. Eine Schreckschusswaffe erkennt man dadurch das sie nen engeren Lauf hat und darin sich eine meist kreuzförmige Laufsperre befindet, die man sofort sieht wenn der tolle Zink-Druck-Guss Lauf einem ins Gesicht "grinst".

Das Gefährliche an den Dingern ist der Gasdruck. Sowas einem an die Birne gesetzt und abgedrückt, das kann tödlich sein. Aber NUR dann. Man kann keine scharfe Muni damit abfeuern. Erstens sie passt nicht rein, da sich bei Gas-Waffen oder Schreckschuss-Waffen die Kaliber-Maße auf die HÜLSE beziehen und nicht wie bei der scharfen Waffe auf das Projektil ;) Also die Hülse einer scharfen 9mm Patrone ist 10mm ;) Die Hülse einer 9mm Platz/Gas-Patrone ist 9mm ;)

Also seitlich und aus Entfernung sieht man nicht obs ne scharfe oder ne Gas/Schreckschuss ist, näher, wie ich ober geschrieben habe ja. Der Lauf sieht von vorne gesehen anders aus. (Spreche aus Erfahrung, ich besitze scharfe Schusswaffen, eine 9mm Pistole und einen .357 Magnum Revolver). Bin Sportschütze und habe waffenrechtliche Erlaubnis ;)

Wollte nur hier nen kleinen Vergleich darbieten.
Also bei Amokläufen unterscheidet Polizei sicher nicht "Hm, guck mal in den Lauf vom Angreifer, könnte ne "Gas" sein" ;)

Ist denn schon festgestellt worden ob die Waffen-Schüler vielleicht Killerspiele auf dem heimschen PC installiert hatten. Ganz bestimmt ist DAS der Grund ;) LOOOOOOOOL *Lach-mich-weg*...
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11.01.2007 05:10 Uhr von The_free_man
 
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Bevor jetzt einer mit dem Gas/Schreckschusswaffe aufbohren Argument kommt:
Nicht möglich, ohne dass einem die Hand abfetzt.

Gas und Schreckschusspistolen sind wie schon gesagt aus Zink-Druckguss (bricht leicht!) hergestellt, nicht etwa aus Stahl oder Eisen und haben Sollbruchstellen und Laufsperren.

Das ist so Pflicht für die Waffenhersteller.
Auch wenn es jemand schaffen sollte den Lauf frei zu bekommen, fetzt ihm beim anschliessenden Schiessen die Hand ab, weil die Sollbruchstellen brechen, die genau dies verhindern.
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11.01.2007 11:32 Uhr von zenon
 
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Ihr seid witzig! Jeder kennt einen - und? Was tut ihr dagegen? Stellt euch hier als Unschuldsengel hin und tut so als ob man nichts dagegen tun könnte!

Um Himmels willen macht doch wenigstens eine anonyme Anzeige wenns euch an Mut mangelt...
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11.01.2007 16:03 Uhr von The_free_man
 
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@zenon: Wieso sollten sie, wenn das sonst vernünftige Menschen sind?
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12.01.2007 03:43 Uhr von Razorback2
 
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Also Hand-Abfetzen tuts nicht unbedingt, es sei denn die Patrone ist hoffnungslos überladen (Selbstlader). Ich habe jedoch schon ne Trommel (in Einzelteilen) in ner Holzwand stecken sehen, weil jemand Pulver für ne .38 er geladen hat. Magnum Pulver brennt anders ab (langsamer), dafür hat ne magnum aber mehr Treibladung. .38er Treibladung brennt schneller. Dafür weniger Pulver geladen. Kommt auch auf dias Geschossgewicht an. Ich schieße meist bei 9mm 95gr. (Geschossgewicht 6.15Gramm). Das Projektil ist sehr leicht, hat aber unheimlich viel geladen. (Beim automatischen Nachladen, also Hülse aus dem Lauf, haste noch Feuer im Auszugvorgang). Allerdings nur weil leichte Geschosse leichter als schwerere in Turbolenzen und Trudeln gelangen können als 115grain Geschosse (run 2g schwerer). Hier die selbe Treibladungsmenge wie bei der 95grain zu verwenden wär auch tödlich.

Bei ner Gas-Waffe passt keine 9mm rein wegen der Hülsengröße von 10mm. Außerdem beginnt die Laufsperre weit vorne, so das die Patrone nicht in voller Länge in den Lauf passen würde. Freibohren heute fast unmöglich, da die Laufsperren vorne spitz sind. Keine Bohrmöglichkeit. Und sind aus gehärtetem Stahl, während der Lauf aus Zinkdruckguss besteht.

Durch Geschick ist aber möglich den Zink-Druckgusslauf abzufräsen und einen Stahllauf im Schlitten zu befestigen. Die Pistole wird zwar dadurch einschüssig aber Hände abfetzen tun nicht. Die Patronen sind ebenso durch Geschick herzustellen. Auf eine Beschreibung verzichte ich hier weil ich niemandem eine Anleitung geben will. Ich sage nur NICHTS ist unmöglich! Wer mal an einem Böllerschußlehrgang teilgenommen hat, weiß was ich meine ;)

Die übrigen Beiträge wo von "Mut zur Anzeige" gesprochen wird, verstehe ich nicht ganz. Zusammenhang unklar...

Meint man damit Bekannte die Schreckschusswaffen mit sich rumtragen?

Selbst wenn ich einen kennen würde, warum anzeigen? Ich kann ihm raten, das zu lassen, da ohne kleinen Waffenschein das Führen von Schreckschuss verboten ist, aber trotzdem anzeigen? Wieso? Wenn von ihm keine Gefahr ausgeht. Ich kenne Gebiete auf der Welt, da wäre man hier um deren Sicherheit neidisch. Trotz das jeder Waffen trägt, und tragen darf ist es sicherer als hier nachts im Bahnhof. Und wenn man bestraft wird, wenn man sich gegen Einbrecher wehrt die sicher nicht zum nächtlichen Kaffeeklatsch kommen wehrt, dann verstehe ich das System nicht mehr. Polizei? Die stehen mit den Radarfallen auf verlassenen Straßen zum Staatskassenfüllen auf Kosten Melkkuh Autofahrer ;)

Waffen sind harmloser als manche lieben Haustiere, die sich plötzlich in reißende Bestien verwandeln. Meine Waffen sind harmlos wie schlafende Kätzchen. Ohne Menschenhand tun sie NICHTS und NIEMANDEM etwas :)
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12.01.2007 10:34 Uhr von Garviel
 
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@Razorback2: "Ich kenne Gebiete auf der Welt, da wäre man hier um deren Sicherheit neidisch."
Und in 80% der Welt wäre man vermutlich um UNSERE Sicherheit neidisch.

Entschuldige bitte, aber solche Vergleiche tun doch überhaupt nichts zur Sache. Und wie du ja selbst schreibst: Im Zweifelsfall wird sich kaum jemand der Gefahr aussetzen, erstmal nachzuschauen, ob´s ne scharfe Waffe ist, bevor er erschossen wird. Außer vielleicht unsere Nicht-SEK-mäßig ausgebildeten Polizisten, denen allen Legenden zum Trotz in der Ausbildung der Griff zur Waffe eher ab- als antrainiert wird.

In einer der aktuelleren Spiegel-Ausgaben steht was über die Organspende eines von der israelischen Armee erschossenen Palästinenserjungen - der Fehler des Buben war es, mit einem Spielzeug-Sturmgewehr "bewaffnet" ins Visier eines israelischen Soldaten zu geraten...
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14.01.2007 05:34 Uhr von Razorback2
 
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Ich gebe zu Deine Argumentation hat was wahres. Das stimmt, es ist die Kehrseite der Medaille. Mich ängstigt in Deutschland, das Verbrecher meiner Meinung nach zu gut behandelt werden. Polizisten, die in Notwehr zur Waffe greifen (müssen) müssen 2mal überlegen, das in nur einer Schrecksekunde. Reagieren sie mit Einsatz, müssen sie womöglich trotz Einsatz ihres Lebens anschließend statt mit Gehaltserhöhung mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Ich vermag nicht detailliert jeden Fall zu zerpflücken, doch 2 solche Fälle kenne ich aus Bekanntenkreis. Der Polizeibeamte und Familienvater hat nachts einen Einbrecher gestellt. Dieser hat ihn mit dem Messer angegriffen. Ohne Vorwarnung stach er zu. Der Polizist bekam 3 Messerhiebe ab, es gelang ihm, sich zu wehren undem er dem Einbrecherin den Arm schoss. Der Einbrecher war Bluter. Der Mann starb und der Polizist wurde vor den Augen seiner Familie wie ein Gewaltkrimineller von den eigenen Kollegen abgeführt, wurde verhört immer wieder.

Natürlich kam er frei aber er war ein anderer geworden. Andererseits gibts auch Polizeibeamte, die sich wie Rambo aufführen, die Polizeikappe und Kampfmontur macht sie stark. Andere stellen sich mit Vorlieben auf die Lauer um Temposünder die 10-20kmh zuviel drauf haben "zu stellen". Wo waren die Ober-Korinthen-K*cker, als sich vor 4 Jahren auf unserer Straße 2 Kinder auf die Motorhaube eines geparkten PKW werfen mußten um einem Raser zu entwischen der unter Zone 30 Zone 300 verstand.

Über Deutschland schwebt ein Damokles Schwert und ein jeder bis auf paar Ausnahmen verspürt die Courage, sich dagegen aufzulehnen. So wird braven Bürgern die den Schießsport betreiben möchten von Jahr zu Jahr schärfere und unmglicher zu erfüllende Richtlinien auferlegt. Die Vorschrift, der Aufbewahrungstresor habe mindestens 1 Tonne zu wiegen wurde zum Glück gekippt. Man hatte damit vor, "schlichten" Wohnungsbesitzern die Möglichkeit als Sportschütze legal eine Waffe erwerben zu dürfen auf geschickte Art und Weise wegzunehmen. Die Deckentraglast einer Wohnung schafft keine Tonne /qm. Im Eigentumshaus mit Betonboden im Keller, dagegen kein Problem: Eigenheim-Besitzer haben mehr Geld und würden daher weniger häufig zu Gewalttaten neigen, da sie weniger Reiz haben zu stehlen ;) Was sagt man dazu?

Verbrecher warten sicherlich 1 Jahr auf ihre Waffen, die bringen mehrere polizeilich abgesegnete und durchgeführte Prüfungen hinter sich, opfern sich Bedürfnisprüfungen, alle paar Jahre Überprüfungen auf schwebende Verfahren, wenn sie morden und rauben wollen?

Wie denkt unsere Justiz? Jemand der Verbrechen plant, der hat schneller seine illegale Waffe wie ich als Sportschütze meine LEGALE , mir bewilligte!

Sorry, das es etwas umschweifender wurde, mir brannte es "auf der Zunge" das loszuwerden.
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17.01.2007 18:01 Uhr von donpsiko
 
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gibt´s doch einen Spruch:
"When guns are outlawed, only outlaws will have guns"
Wer eine Waffe braucht, meldet sich mit Sicherheit in keinem Schützenverein an, wird dort Mitglied, um dann erst nach einem Jahr Training ein Bedürfnis zu bekommen?! Und ohne dieses Bedürfnis bekommt man keine Waffenbesitzkarte.
Wenn man also eine Schusswaffe für ein Verbrechen benötigt, geht man einfach zum Händler des Vertrauens am nächsten Bahnhof. Hab mal einen Link herausgesucht zum Thema Waffen im Volk. http://home.snafu.de/...
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18.01.2007 22:05 Uhr von Razorback2
 
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... sich bei "Forum Waffenrecht" anzumelden, ist sinnvoll :) Auch die ÖRAG Rechtschutzversicherung in Anspruch zu nehmen empfiehlt sich. Es kommt vor das Behördenwillkür den ein oder anderen legalen Waffenbesitzer schikaniert, weil er (aus welchem Grund auch immer) paar Wochen den Verein nicht zum sportlichen Schießen aufsucht. Ich kenne nen Fall vom Erzählen, das jemand der vorübergehend beruflich nach Australien abkommandiert wurde, demzufpge nicht schießen kam, seine Waffen abgeben sollte da man behördlich die Meinung vertrat das Bedürfnis sei aus diesem Grund verfallen ;)

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