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Bremen: Untersuchung wegen Tod von Kevin, Vorwürfe gegen Jugendamtmitarbeiter

Nach dem Tod der Mutter war Kevin in ein Kinderheim gebracht worden. An den Misshandlungen seines Ziehvaters ist er gestorben und wurde nach Monaten im Oktober 2006 im Kühlschrank gefunden. Im jetzigen Untersuchungsausschuss gibt es schwere Vorwürfe.

Der drogenabhängige Ziehvater befand sich zu der Zeit zwangsweise in der Psychiatrie. Als er entlassen wurde, nahm er Kevin bald wieder zu sich. Heimleiter Joachim Pape wollte es verhindern, er sprach mit dem Sozialarbeiter des Jugendamtes.

Dieser wollte dessen Zweifel und Ängste nicht hören, der Heimleiter musste Kevin herausgeben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Fallmanager des Jugendamtes, den Arzt von Kevins Ziehvater und den Amtsvormund.


WebReporter: da_schau_hin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jugend, Bremen, Vorwurf, Untersuchung, Jugendamt
Quelle: www.pr-inside.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2007 04:18 Uhr von da_schau_hin
 
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Die Zustände und Vorfälle, die dahin führten, dass dieser Junge sterben musste, sind ein einziger Skandal, es gibt eine sehr umfangreiche Quelle.
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10.01.2007 09:27 Uhr von dynAdZ
 
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Irgendwie versteh ich den Artikel nicht, ist ein seltsames Deutsch. Und Kevin wurde anscheinend nach seinem Tod in ein Kinderheim gebracht, zumindest liest es sich so.
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10.01.2007 09:37 Uhr von da_schau_hin
 
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Nach dem Tod der Mutter wurde Kevin in ein Kinderheim gebracht.
Es ist eine sehr umfangreiche Quelle, der Rückblick musste auch mit rein.
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10.01.2007 09:42 Uhr von Pattern
 
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Ist: nicht so schön geschrieben. Die letzten beiden Sätze des ersten Absatz vertauschen und dann liest es sich besser.

Zum Thema fehlen mir eigentlich die Worte. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Menschen die es sich zum Beruf gemacht haben die Rechte der Kinder zu wahren und zu vertreten, ausgerechnet DAS nicht tun. Hoffentlich wird der Fallversager .... äh -manager für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen, genau wie die Sozialarbeiterin und nicht zuletzt auch die Tagesmutter von der in der Quelle zu lesen ist. Wenn ich ein Kind mit solchen Verletzungen habe ist es verständlich, dass man nicht zuerst die Polizei ruft ... man geht nämlich zuerst mit diesem Kind zu einem (möglichst Kinder-)Arzt. Der hat dann hoffentlich mehr Verstand als als alle Beteiligten zusammen und verständigt die Polizei alleine. Unmögliche Zustände sind das! *kopfschüttel*
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10.01.2007 13:58 Uhr von borgir
 
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das wort "fallmanager": sagt viel über die asozialen Strukturen der Ämter aus...Kevin ist ein Kind, ein Mensch, kein Fall
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10.01.2007 14:08 Uhr von Noquest
 
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schlimm: ich weiss nun nicht ob der Artikel nochmal geändert wurde aber ich hatte ihn nach dem ersten Durchlesen verstanden und fand ihn nicht missverständlich geschrieben.

Zum Thema kann ich nur sagen dass ich es schlimm finde, dass man immer wieder hört das es zu solchen Mängeln in der Betreuung mit solchem Ergebnis kommt!

Ich muss nur an eine Bekannte denken, deren Lebensgefährte hat ein Kind und der Jugendamtmitarbeiter sagt dem Kind es braucht nicht auf das was die Lebensgefährtin des Vaters sagt hören. Sie hätte kein Recht ihn zu erziehen. Das Chaos ist somit vorprogrammiert was dazu geführt hat, dass ich immer Besuch bekomme wenn das Kind beim Vater ist.

Und der Jugendmitarbeiter baggert dafür die Mutter des Jungen an, verbringt seine amtlich angeordnete Betreuungszeit für das Kind lieber mit der Mutter im Bett.
Und das Kind zieht in der Zeit mit seinen Kumpels herum begeht Diebstähle usw. und wird immer öfter von der Polizei nach hause gebracht.

Also wenn solche Zustände herrschen wundert es mich nicht, das für dieses Fehlverhalten der Betreuungskräfte, Kinder über den Jordan gehen!!!
Das sind die Extremen Fälle, ich kenne auch das totale Gegenteil wo sich die Betreuer sowas von großartig und Beispielhaft um die Kinder kümmern.

Es steht und fällt leider mit der Motivation der Mitarbeiter :-(
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13.01.2007 09:44 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Sparen! Es ist eigendlich ganz einfach, der Behördenleiter sagt "wir müssen Sparen" , so wie alle Behörden, und selbst dem Motiviertesten Sachbearbeiter werden so die Hände gebunden. Wir vergessen einfach zu oft das Sozial in unserer Markwirtschaft! Dadurch wird auch leider zu oft weggesehen ermöglicht, wenn eigendlich ein Hinsehen und einmischen von nöten wäre. Wer Verantwortung trägt muß auch bereit sein mit allen Mitteln dafür zu sorgen das so etwas nicht vorkommt, aber in diesem Fall stand wohl das mangelde Geld im weg! Wir müssen uns wohl leider daran gewöhnen das sich solche Fälle jetzt häufen werden! Das einziege was dem entgegenwirken kann sind Harte Stafen die ein Gericht an die Schuldigen dieses zustandes weitergeben kann. Wenns um Kinder geht darf nicht das Geld im vordergrund stehen, sondern immer die Interessen des Kindes!!!! Ich hoffe einmal das die Staatsanwaltschaft Klage gegen Behörde und Tagesmutter erhebt!! In dem fall kann man eigendlich nur noch von Behördenwillkür reden, da mehrere Behörden-laut Quelle- für diesen Fall verantwortlich waren!

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