10.01.07 09:09 Uhr
 781
 

BenQ Mobile: Weder die Guppe um Beha noch Sentex konnten Gläubiger überzeugen

Weder die Investorengruppe um Hansjörg Beha, Manager von SF Capital Partners, noch Sentex Sensing Technologies, konnten den Gläubigerausschuss mit den vorgelegten Konzepten überzeugen.

Beide Interessenten konnten die Finanzierung nicht sicherstellen. Die zwei Gruppen gaben an, dass sie noch mit Kapitalgebern in Gesprächen zur Finanzierung sind. Wohl versuchen beide Gruppen Bürgschaften der Länder NRW und Bayern zu bekommen.

Insolvenzverwalter Prager hat gesagt, dass es noch andere Kauf-Interessenten gibt. Diese wollen aber nicht öffentlich genannt werden und bestehen auf Diskretion.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Extr3m3r
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mobil, Gläubiger, BenQ
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: Frauen verdienen weniger als Männer, obwohl sie mehr Arbeit leisten
Eon muss 100.000 Euro Strafe wegen unerlaubter Telefonwerbung zahlen
Staat spart Milliarden bei Hartz-IV durch Sanktionen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.01.2007 02:17 Uhr von Extr3m3r
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frage mich, ob ein Unternehmen, dass kaum noch zu retten ist, mit staatlichen Geldern finanziert werden sollte. Das Geld fließt doch eh in die Taschen der angeblichen Retter.
Kommentar ansehen
10.01.2007 11:07 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Konzepte": In den sogenannten Konzepten geht es in erster Linie darum, ein paar der Arbeitnehmer zu Sklaven-Bedigungen weiterzubeschäftigen und dabei soviele staatliche Zuschüsse und Vergünstigungen einzustreichen, dass bis zum unvermeidlichen Ende eine Zeit lang ein Plus dabei rauskommt, egal ob noch produziert wird oder nicht.
Ehe sowas passiert ist es für alle Beteiligten besser den Laden gleich dichtzumachen.

Denn um Rettung geht es nicht mehr, hier geht es nur noch darum sich den Abgang von BenQ Mobile zu vergolden - auf Kosten der deutschen Steuerzahler und der Mitarbeiter.
Kommentar ansehen
10.01.2007 11:16 Uhr von maglion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wahrscheinlich Betrüger: Gestern kam ein Bericht im TV, in dem gesagt wurde, dass eine der Firmen, die Benq Mobile übernehmen wollen 2006 nur ca. 5000 € (kein Schreibfehler !!!)Umsatz gemacht habem und denen 400.000 € Miese gegenüber stehen. So viel zu der Seriösität der genannten Bieter.
Kommentar ansehen
10.01.2007 12:33 Uhr von Superior*
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zustimmen: Ich muss meinen beiden Vorrednern zustimmen, dass was ich bisher gelesen habe ist deutet genau darauf hin.

Die Firmen Unternehmen.....die BENQ Mobile übernehmen wollen, möchten am liebsten nichts ausgeben und alles vom Staat mit Subventionen bezahlen lassen.

Ich Überlege mir ob ich nicht BENQ übernehme, unter diesen Bedingungen. Kein Geld aber dafür ein Unternehmen haben und Subventionen einsacken, die Angestellten sind auch Umsonst.

sowas kann es nur in Deutshcland geben.
Kommentar ansehen
11.01.2007 00:41 Uhr von kebabpapzt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na ja...Deutschland hat seit den 70er Jahren: im Bereich "consumer electronics" alles verschlafen und hat sich von den Asiaten überrennen lassen. Alle großen deutschen Unternehmen/Marken sind dann in den folgenden Jahrzehnten einfach so verschwunden, weil man einfach zu "bräsig" war Innovationen zu bieten, Standards zu setzen und der Konkurrenz die Stirn zu bieten. Stattdessen ist man nur noch hinter gehinkt.(Wenn man in solch einer dynamischen Branche mitmischen will, muss man den Takt vorgeben und nicht hinterhecheln. Für Siemens ist der CE-Bereich viel zu dynamisch. Ja, die können vielleicht Kraftwerke, Medizintechnik und andere Dinge sicherlich ganz toll, aber von CE haben die keinen blassen Schimmer.)
Mit dem Ende von Grundig im Jahre 2004 ist der letzte große deutsche Name im consumer electronic Bereich verschwunden. Das was heute noch unter "Grundig" firmiert, hat nichts mehr mit dem Grundig des Gründers Max Grundig zu tun.
Im CE Bereich hat Deutschland bzw. haben deutsche Unternehmen kaum noch was zu melden. Heute sind es eher Unternehmen wie Samsung, LG & Konsorten, die den Ton angeben. (Sogar das altehrwürdige Sony strauchelt seit den 90er Jahren von einem Flop zum anderen, von den PS-Konsolen vielleicht mal abgesehen.)
Kein Grund zu weinen : Die Engländer waren und sind unfähig ihre heimische Autoindustrie wettbewerbsfähig gegen die weltweite Konkurrenz zu betreiben und für Deutschland ist eben der Bereich "Unterhaltungselektronik"/CE flöten gegangen.
Die Wirtschaft befindet sich ständig in Umbruchphasen und ist diesbezgl. sehr dynamisch. Natürlich verlieren dann viele Menschen ihre Jobs, aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist eher, dass diese Leute danach keinen Job mehr finden.

Ich finde es zwar auch "traurig", dass es keinen deutschen Mobiltelefonhersteller mehr gibt (wobei aus der Siemenssparte durch die Übernahme durch BenQ ja ein taiwanesisches Unternehmen geworden war), aber dadurch geht die Welt nicht unter (die 3000 Arbeitslose machen den Kohl auch nicht mehr fett, wobei ich allen ehemaligen Mitarbeitern wünsche, dass sie schnell wieder vergleichbare Stellungen/ Arbeitsplätze
finden.)

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Beautybullying, die Antwort auf Bodyshaming?
Autobahn 7: Verdächtiger Gegenstand auf der Fahrbahn sorgte für Vollsperrung
100-jähriger Mafiakiller nach 50 Jahren Haft entlassen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?