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Streit in der Linken-Bundestagsfraktion um Armenien-Debatte

Hakki Keskin ist Mitglied des Bundestages für die Fraktion der Linken. Die Position des türkischstämmigen Abgeordneten, der die Vorgänge in Armenien im Jahr 1915 nicht als Völkermord verstanden wissen will, hat nun für einen Konflikt gesorgt.

Diese Position stößt beim Zentralrat der Armenier (ZAD) auf massive Kritik. In einer Presseerklärung forderte der ZAD die Linken-Fraktion auf, sich davon zu distanzieren. Linken-Fraktionsvize Bodo Ramelow warf dem ZAD vor, eine Kampagne zu führen.

Der deutsche Bundestag hatte im Sommer 2005 in einer Resolution die Vorgänge im türkischen Hinterland als "Völkermord" verurteilt. Auch die beiden Linken (damals PDS) Abgeordneten hatten der Resolution zugestimmt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Bundestag, Debatte, Die Linke, Armenien
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2007 08:53 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Heikles Thema: Es würde der türkischen Position im europäischen Ausland sicher nicht schlecht zu Gesicht stehen, einen „Aussöhnungskurs“ zu verfolgen. Allerdings muss das eine Einsicht sein. Eine Gleichsetzung der – zweifellos – schlimmen Vorgänge gegen die Armenier 1915 mit dem millionenfachen Judenmord zu vergleichen ist jedoch zweifelhaft. Immerhin sind bei den Auseinandersetzungen auch Hunderttausende Türken ums Leben gekommen. Darüber wird im Westen jedoch nicht berichtet.
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10.01.2007 11:02 Uhr von Deniz1008
 
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Interessant bei der ganzen Sache ist die Tatsache das eine minderheit dem deutschem staat seinen willen aufzwingt und niemanden fällt es auf.

das so wenige armenier im ausland es geschafft haben ihren willen durchzusetzen, wie das bereits in frankreich geschehen ist, sollte die deutschen auf bdie arrikaden rufen.

mfg

Deniz1008

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10.01.2007 12:11 Uhr von reziprok
 
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@ Autor: "Eine Gleichsetzung der – zweifellos – schlimmen Vorgänge gegen die Armenier 1915 mit dem millionenfachen Judenmord zu vergleichen ist jedoch zweifelhaft. Immerhin sind bei den Auseinandersetzungen auch Hunderttausende Türken ums Leben gekommen. Darüber wird im Westen jedoch nicht berichtet."


Tolle Argumentation. Da könnte man ja genauso anführen, dass während der Vernichtung der Juden im zweiten Weltkrieg auch Millionen Deutsche gestorben sind....

Die Türken gaben den befehl alle Armenier, die sie erwischen konnten, zu ermorden. Und dies ist eindeutig ein Völkermord.


@ deniz

"Interessant bei der ganzen Sache ist die Tatsache
...das eine minderheit dem deutschem staat seinen willen aufzwingt und niemanden fällt es auf."

Aha, weil es nur noch wenige Armenier gibt, da Millionen ja damals ermordet wurden, sollte man sie also ignorieren? Was ist das denn für eine Logik?


Aus Wikipedia:

Nach dem Scheitern der türkischen Offensive gegen Russland im Januar 1915 und dem Beginn von Operationen und Anwerbungen armenischer Kämpfer hinter den türkischen Linien machte die Staatsführung des Osmanischen Reichs die Armenier für die militärischen Probleme in Ostanatolien verantwortlich. Das jungtürkische „Komitee Einheit und Fortschritt“ beschloss die Vernichtung der Armenier und stellte dafür die Spezialeinheit Çete auf. Die armenischen Soldaten der türkischen Armeen wurden entwaffnet, in Arbeitsbataillonen zusammengefasst und schließlich fast alle ermordet.

Am 24. und 25. April 1915 wurden alle armenischen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Führer, die sich in Konstantinopel aufhielten, verhaftet, deportiert und später großteils ermordet – insgesamt über 2.000 Personen.

Bis Juli des Jahres wurden die Armenier in ihren Hauptsiedlungsgebieten an sieben Orten konzentriert. Sie wurden entweder gleich dort von türkischen Polizisten und Soldaten oder kurdischen Hilfstruppen ermordet oder auf Befehl von Innenminister Talaat ab dem 27. Mai 1915 auf Todesmärsche über unwegsames Gebirge oder durch die Wüste Richtung Aleppo geschickt. Dabei ging es nicht um eine Umsiedlung; Talaat hatte den ausdrücklichen Befehl gegeben, „alle Armenier, die in der Türkei wohnen, gänzlich auszurotten“. In den folgenden zwei Jahren wurden nach und nach auch die in den westanatolischen Provinzen lebenden Armenier – mit Ausnahme von Konstantinopel und Smyrna, wo sich der deutsche General Liman von Sanders unter Androhung von militärischen Gegenmaßnahmen gegen die Deportationen und Massaker stellte – deportiert oder ermordet.

1916 - 1919 verbreiteten sich in Zentralanatolien öffentliche Zwangs- und Kinderprostitution, die bis dahin nicht bekannt waren. Die Lage der christlichen Frauen, die als 2. oder 3. Frau mit einem Moslem eine gesetzliche Ehe führen konnten war im Vergleich dazu privilegiert.

Etwa 100.000 Armenier überlebten die Todesmärsche, etwa 500.000 gelang die Flucht. Je nach Schätzung kamen etwa 600.000 bis 1.500.000 Armenier um. Hunderttausende Armenier, die den Völkermord überlebten, mussten emigrieren.


http://de.wikipedia.org/...
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10.01.2007 12:34 Uhr von legionaer
 
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Ralph_Kruppa: "Eine Gleichsetzung der – zweifellos – schlimmen Vorgänge gegen die Armenier 1915 mit dem millionenfachen Judenmord zu vergleichen ist jedoch zweifelhaft."

Und damit hast Du laut Deiner Aussage selbst einen zweifelhaften Vergleich gemacht. Ein Vergleich beider Massenverbrechen, sollte nicht auf die Verkleinerung oder Relativierung des einen oder die Überhöhung des anderen abzielen. Eine Gemeinsamkeit haben sie auf alle Fälle, den beides sind Genozide. Ob beide auch aus ideologischen Gründen geführt wurden, wird heute von vielen Historikern unterschiedlich beurteilt. Und wenn Du schon vom millionenfachen Judenmord redest, Schätzungen besagen das bis zu 1,5 Millionen Armenier umgekommen sind, ohne Berücksichtigung der Folgeopfer, die weitere mehrere Hundertausend wohl ausmachen. Ein Zahlenvergleich bringt hier aber nichts, den jeder einzelne dieser Toten, egal ob Armenier oder Jude, ist einer zuviel.

Bedenklich finde ich, dass Du eine These von Keskin aufnimmst, in dem Du schreibst:
"Immerhin sind bei den Auseinandersetzungen auch Hunderttausende Türken ums Leben gekommen."
Es ist unbestritten, dass damals auch viele Kurden ihr Leben liessen, zum einen durch bewaffnete armenische Milizen - erwähnen sollte man hier nur, dass diese die Flüchtlingsströme bewachten und vor angreifenden Kurden schützten - und zum anderen, durch armenische Einheiten, die auf Seiten der Russen im WK1 kämpften.
Beides ist wohl kaum verwerflich oder bedauerst Du deutsche Soldaten die ihr Leben beim Aufstand im Warschauer Ghetto durch Juden verloren haben?
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10.01.2007 12:44 Uhr von reziprok
 
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@ chorkrin: "Stattdessen sollte man versuchen freundlichere Beziehungen aufzubauen, damit so etwas nicht noch mal passiert,"

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Da aber bei einem Großteil der Türken überhaupt kein Unrechtsbewusstsein zu den damaligen Vorfällen besteht, ein Gesetz in der Türkei die Nennung der Ermordung der Armenier als Völkermord zu bezeichnen, unter Strafe stellt, bin ich mir nicht sicher, dass so etwas nicht wieder passiert.
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10.01.2007 14:22 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Position des Bundestags bzw Deutschlands sind schon geklärt.

Kommentare in eigener Sache sind unnötig und bewirken nur solche Vorfälle.
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10.01.2007 14:48 Uhr von Ophiuchus
 
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@johnny cash: Dummerweise stimmt die Position des Bundestages in zunehmendem Maße nicht mehr mit der Position der Bevölkerung überein.
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10.01.2007 15:06 Uhr von JFranklin
 
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@Chorkrin: "Das ganze ist 92 Jahre her ... also noch viel länger als der 2.WK ... wird es mal nicht langsam Zeit solche Sachen ruhen zu lassen"

Das Problem ist, dass es nie aufgearbeitet wurde. Leichen im Keller haben die Natur, dass sie anfangen zu stinken, falls sie nicht entsorgt wurden.
Es geht nicht mehr darum, ob damals Völkermord geschehen ist, das ist offensichtlich. Sondern es geht darum, dass es in der Türkei auch heute noch verboten ist, zu den Ereignissen Völkermord zu sagen. Diese Verbot gehört abgeschafft. Solange dieses Verbot besteht, ist die Türkei selbst schuld, wenn das Thema Armenien nicht abgeschlossen werden kann.

In Deutschland ist es möglich über den zweiten Weltkrieg zu sprechen und es wurden Maßnahmen ergriffen, um die Beziehungen zu den damaligen Gegnern zu verbessern (Freundschaftsprogramme, Städtepartnerschaften...). Daher betrachtet heute wohl niemand mehr Frankreich als Erzfeind und nur noch ein paar ewiggestrige weigern sich die Verfolgung der Juden Völkermord zu nennen. Resultat davon ist, dass Deutschland heute ein Land ist, das mit der Vergangenheit weitgehend abgeschlossen hat. Die damaligen Ereignisse sind in unserer Politik nicht mehr so wichtig wie gegenwärtige und zukünftige Fragen.

Im Gegensatz dazu schwelt die Feindschaft zwischen China und Japan immer noch, da keine solchen Maßnahmen ergriffen wurden.

Die Türkei hat nun die Wahl zwischen diesen beiden Möglichkeiten. Meiner Meinung nach ist es nicht möglich mit einer Sache abzuschließen indem man sie verleugnet.
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10.01.2007 15:09 Uhr von Muta
 
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Ich denke schon: das die Bezeichnung "Völkermord" hier gerechtfertigt ist.
Problematisch ist allerdings wie der ZAD auf eine Einzelmeinung gleich so kampagnenhaft reagiert hat.
Das bringt Einige in der Linkspartei in ein Dilemma. Man ist deutlich überwiegend gegenteiliger Meinung als Keskin, andererseits lässt man sich natürlich ungern durch eine Kampagne beeinflussen.
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10.01.2007 15:21 Uhr von Johnny Cash
 
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@ Ophiuchus: Ich glaube kaum das jemand in Deutschland das nicht als "Völkermord" bezeichnen würde.
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10.01.2007 17:18 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@legionä[email protected]: Vielen Dank für Eure berechtigte Kritik. Ich hatte mich in meinem Kommentar wohl offenbar etwas pauschal geäußert. Ich würde dies gerne ergänzen:

Die Vorgänge in Anatolien forderten nach gängigen Schätzungen insgesamt rund 1,5 Millionen Menschen (ohnehin schwer vorstellbar). Dabei kamen Zivilisten auf allen Seiten ums Leben. Wie Legionär völlig korrekt in seinem Kommentar erwähnte, hatten auch armenische Milizen daran zumindest eine Teilverantwortung. Bei diesem Bürgerkrieg starben zudem neben Armeniern und Kurden auch geschätzte Hunderttausende Muslime türkischer Herkunft.

Es gibt nicht wenige in der türkischen Community, die sich eine wirkliche Aufarbeitung der Vorgänge von 1915 wünschen. In dem Spiegel-Artikel wird die rethorische Frage gestellt, was denn eigentlich noch zu untersuchen sei. Mein Kommentar wollte die de facto Einseitigkeit der Berichterstattung ein Stück weit anprangern, die tatsächlich herrscht.

Es mutet ja schon ein wenig merkwürdig an, wenn bei den Toten dieses "Bürgerkriegs" (geschätzte Gesamtzahl: 1,5 Millionen) immer nur von Armeniern, nicht aber von den anderen Ethnien gesprochen wird.

Unabhängig davon hatte ich in meinem Kommentar im ersten Satz meiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die Türkei auch durch ein gewisses Entgegenkommen bzw. durch Gesten der Aussöhnung schon eine Menge "Dampf" aus dem Kessel der verbitterten Diskussion nehmen kann. Offenbar hatte ich dies nicht ausdrücklich betont.

In jedem Fall bleibt der Dank für die ausgewogene Kritik, die ich nicht zum ersten Mal von Euch beiden vernommen habe (die Ironiehäkchen lasse ich mal weg...)
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11.01.2007 00:36 Uhr von *Flip*
 
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@Ralph_Kruppa -1915 stellt die Spitze des: Völkermordes der Türken gegen die Armenier dar. Die gezielte ethnische Säuberung bzw. Vertreibung der nicht muslimischen Bevölkerung hat schon im ausgehenden 19 Jh. stattgefunden. In dem kurdische Milizen auf die assyrische Bevölkerung losgelassen wurden aufgestachelt und unter Mitwisserschaft der Osmanen \ Sultan.

Wie gesagt 1915 stellt die Spitze dar.

Dort wird der Völkermord durch die jungtürkische Führung befohlen, ebenso, wie man in Deutschland die Endlösung der Juden befohlen hat.

Deine vermeidlichen Argumente sind nichts weiter, als das Aufschnappen der Pseudoretour, der türkischen Nationalisten / Islamisten - ich nenne sie gerne Osmanenfaschos :-)

An die angeblichen 100000´te Türkische Opfer glaubt niemand, außer die Türken selber. Um dies dem Westen zu beweisen, schickt man ideologisch streng türk. national getrimmte "Wissenschaftler" nach Anatolien, die butteln vor laufender Kamera 3 Schädel aus, um zu beweisen, dass es sich da um ein kurdisches Massengrab handelt.

Darüber gab es vom ZDF Korrespondenten in der Türkei eine schönen Beitrag, der durfte an so einer makaberen Märschenveranstaltung teilnehmen.

Die Türkei isoliert sich durch ihre Haltung / Leugnung selber, denn ein Land nach dem Anderen erkennt zunehmenst den Völkermord an den Armeniern an. Soweit mir bekannt, ist die Leugnung in der Schweiz schon strafbar.

Adios
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11.01.2007 08:11 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Danke Flip für Deinen Beitrag: Ich meine das ausdrücklich Ernst, was Du an Kritik vorbringst und glaube mir - ich bin kein Türke und mache um dieses Thema auch keinen "emotionalen Veitstanz".

Aber wenn Du schon schlaue Argumente in meine Richtung wirfst und den "Skeptikern" "osmanofaschistische Pseudoretour"-Argumente vorwirfst, sollte Du zwei Sachen bedenken.

1.) Solltest Du Märschen mit -ch- schreiben.
2.) Solltest Du den direkten Vergleich zwischen "Jungtürken" und "Hitler" ein klein wenig geschickter umschreiben (sonst trittst Du einigen auf die Füße) und
3.) Solltest Du wissen, dass die Leugnung seit Oktober 2006 in Frankreich unter Strafe steht (mögliche Ursache: starke armenische Lobby in Frankreich....)

Zum Kern Deines Arguments:
Ich wiederhole mich gerne, weil man es leicht übersieht, obwohl ich es im ersten Satz meines Kommentars auszudrücken versucht habe. Ich wünsche mir ein politisches Signal der Aussöhnung seitens der türkischen Regierung. Aber vielleicht, liebe Türkei-Kenner, macht es Sinn, damit bis nach den Wahlen in der Türkei zu warten.

Noch ein kleiner Gegenschlag aus türkischer Sicht:
Wenn wir schon bei solchen Vergleichen sind, wo ist denn die internationale Entrüstung über das Progrom an weit über 1000 Azeris in der armenischen Provinz Berg-Karabach aus der Endzeit des Sowjetreiches.

Machen wir da eine feine Anti-Türkei-Vorverurteilung geltend?

Ich bitte nur einmal darüber nachzudenken. Nicht alle Türken haben sich von ihrer Heimat losgesagt.
(Uiiii, schon wieder eine Provokation!!!)

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