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Datenschutzbeauftragter widerspricht angeblicher Kreditkartenmassenüberprüfung

Harald von Bose, Landesbeauftragter für Datenschutz des Bundeslandes Sachsen-Anhalt hat Medienberichten widersprochen, nach denen es im Rahmen von Ermittlungen gegen einen Kinderpornoring zur millionenfachen Überprüfung von Kreditkarten gekommen sei.

Wie Bose im Deutschlandfunk äußerte, hätten sich die Aktivitäten der Ermittlungen auf einen zuvor abgesteckten Personenkreis beschränkt, der sich zuvor durch die Nutzung von Kreditkarten Zutritt zu einer Seiten mit pädophilen Inhalten verschaffte.

Außerdem, so Bose, seien die Ermittlungsbehörden auch gar nicht in der Lage, sämtliche 22 Millionen Kreditkarteninhaber Deutschlands zu observieren. Die Aktion habe lediglich der Namhaftmachung von Verdächtigen gedient, so der Datenschützer.


WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Daten, Kredit, Datenschutz, Kreditkarte
Quelle: www.pr-inside.com
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2007 15:07 Uhr von Schwertträger
 
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Soso: Gleichzeitig gab´s aber auch keine Aussage darüber, wie gross konkret der vorher abgesteckte Personenkreis war.
Was ich dem Mann glaube, ist, dass die momentane personelle und technische Unmöglichkeit einer Observation aller 22 Mio Kreditkarteninhaber der Haupthinderungsgrund ist, ... auch wenn er das so direkt nicht gesagt hat. :-)
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09.01.2007 21:12 Uhr von die heilige
 
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tja,hier in diesem staat ist wohl alles möglich wir sind sowas von gläsern geworden,aber 22 mio. Kreditkarten zu prüfen,wie gross musste da der verwaltungsapperat gewesen sein, und wenn,was das gekostet hat?? doch wenn es stimmt,finde ich das er echt der hammer wäre!! natürlich sollen diese perversen objekte,die sich an kindern vergreifen und ergötzen aus dem verkehr gezogen werden!!!!! aber zugriff auf 22 mio.kreditkarten,wo soll das denn noch hinführen??
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09.01.2007 21:21 Uhr von Troll-Collect
 
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"wo soll das denn noch hinführen??": auf die sicherlich rhetorische Frage gebe ich trotzdem mal eine Antwort:
Zur Vorratsdatenspeicherung sämtlicher Kommuniktationsdaten - Internet, email, Handy (hier sogar Aufenthaltsort), SMS, Faxe, Festnetztelefon usw. - sämtlicher Bürger, ohne Verdacht, ohne richterlicher Anordnung - einfach so, nach dem Motto, wer weiß, wofür man es mal gebrauchen kann.

Tritt im Laufe des Jahres in Kraft. Infos hier:
http://www.heise.de/...
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09.01.2007 21:22 Uhr von torix
 
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@die heilige: Tja, wie aufwändig wird wohl eine SQL Datenbankabfrage sein? Ja ja, ganz so einfach wird es wohl nicht gewesen sein. Aber aufwändig ist anders.
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09.01.2007 23:08 Uhr von Schwertträger
 
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Der Ablauf war ein wenig anders: Sie haben bestimmte Eckdaten aus den Ermittlungen an die Kreditkartengesellschaften gegeben, die dann INTERN die Daten geprüft haben. Erst die Treffer gingen dann mit Karteninhaberdaten versehen zurück an die Ermittlerinstanzen.

So herum lasse ich mir das gerade noch gefallen.

Ansonsten ist der Aufwand in Zeiten automatisierter Datenbankabfragen wohl nicht so gross, wenn man lediglich ein paar Parameter mit den Stamm- und ein paar laufenden Daten vergleichen muss.
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09.01.2007 23:08 Uhr von die heilige
 
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@torix: sehe grade akte o7 berichten über diese sache,die haben 16 terrabytes und die sichtung dauert,das nur zum aufwand,doch wenn es kindern hilft,ist es super,doch es bleibt die frage,bei 22 mio.überprüfüngen,wo bleiben denn "unsere"daten ,diejenigen die nichts damit zu tun haben,? wie mein vorgänge schon schrieb,die kann man bestimmt(und kommt mir nicht wieder mit dem spruch:wer nichts zu verbergen hat,braucht kein schlechtes gewiissen zu haben!) noch mal gebrauchen.mir geht es nur darum wie gläsern wir sind und nichts dagegen tun können.
aber die schweine die mit der kinderpornographie sollen sie bekommen!!

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