08.01.07 22:05 Uhr
 645
 

Lehrbeauftragte und Privatdozenten haben oft sehr geringes Einkommen

Auch Wissenschaftler sind vor geringem Einkommen nicht gefeit. Privatdozenten und Lehrbeauftragte erhalten des Öfteren eine äußerst geringe Vergütung. In Berlin sitzen Studenten oft Dozenten gegenüber, deren Einkommen auf Hartz-IV-Niveau liegt.

Eine Soziologie-Dozentin erhielt an der FU Berlin nur 153 EUR für das Semester. Hätte sie den Lehrauftrag zu den Bedingungen abgelehnt, hätte die Frau damit ihre Lehrberechtigung aufs Spiel gesetzt. Besoldete Dozenten erhalten 900 EUR pro Semester.

Die Lehrergewerkschaft ermittelte per Umfrage, dass zwei Drittel der Berliner Lehrbeauftragten unter 1.000 EUR Monatseinkommen haben. Ohne sie kämen Unis und FHs aber nicht aus. Höhere Gehälter können aus finanziellen Gründen nicht bezahlt werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Einkommen
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nazi-Chiffriergerät: Hobbyschatzsucher entdecken bei München "Hitlermühle"
Hochschule Emden/Leer: Professor wurden Klausuren geklaut
Etwa 100 Flüchtlinge machen Zuhause Urlaub

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.01.2007 21:44 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und Berlin will ja noch einsparen.
Viel Spaß. Die Stadt ist echt ein Musterbeispiel, wie man etwas nicht machen sollte. Aber in jeder Hinsicht.
Kommentar ansehen
08.01.2007 22:47 Uhr von da_schau_hin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Anders: könnte es ja auch nicht so gut funktionieren, wenn Menschen die arbeiten, richtig gut verdienen würden, könnten sie sich nicht so herzhaft darüber aufregen, dass Arbeitsuchende in ihren Augen zu viel ohne Arbeit bekommen. Jaja ich weiß, es gibt auch welche die nicht arbeiten wollen, sie gehören nur nicht in einen Topf mit allen Betroffenen.
Kommentar ansehen
09.01.2007 09:42 Uhr von funk0r
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wozu studiengebuehren: wenn es nicht fuer studenten genutzt wird, sondern fuer irgendwelche renten von "ossis die keiner will"?

klingt jetzt vielleicht hart, aber wenn studiengebuehren dafuer ausgegeben werden wuerden, koennte ich mich damit ja noch anfreunden, aber solange es den studenten nicht zu gute kommt....empfinde ich es als reine abzocke
Kommentar ansehen
11.01.2007 11:13 Uhr von Mondelfe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@funk0r: meines Wissens sollten die Studiengebühren wieder zurück an die Unis / FHs und somit an die Studenten fließen...

Wo steht, dass die Studiengebühren für etwas anderes eingesetzt werden?
Kommentar ansehen
11.01.2007 12:17 Uhr von Garviel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@funkOr: Es ist gesetzlich geregelt, dass erhobene Studienbeiträge unmittelbar zur Verbesserung der Lehre eingesetzt werden MÜSSEN. Alles andere ist Unfug.
Kommentar ansehen
12.01.2007 22:26 Uhr von Streetlegend
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Investition in Bildung: Wenn dieses Land nicht langsam anfängt in Bildung zu investieren, werden wir alle dafür irgendwann die Quittung kriegen. Es ist doch schon jetzt so, dass gut ausgebildete Fachkräfte fehlen. Und zu einer guten Bildung gehören nun einmal qualifizierte motivierte Ausbilder mit einerm ordentlichen und angemessenen Einkommen.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Bürgerrechtler: Redefreiheit auch für Neonazis
Donald Trumps rechter Chefstratege Stephen Bannon tritt offenbar zurück
Mittelmeer: Rechtsextreme Aktivisten beenden Einsatz gegen Seenotretter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?