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China: Immer mehr Lungenkrebskranke

Wenn China die Luftverschmutzung nicht in den Griff bekommt und seine Bevölkerung nicht vom Rauchen abbringt, wird die Anzahl der Lungenkrebsfälle bis 2025 auf eine Million steigen, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

In den letzten fünf Jahren gab es bereits 120.000 Neuerkrankungen, wobei die Krankheit nicht nur die 350 Millionen Raucher trifft: In Industriegebieten und in Gegenden mit starkem Autoverkehr ist die Krebsrate deutlich höher als im Durchschnitt.

Chinesische Experten weisen darauf hin, dass ein Drittel der Krankheitsfälle zu vermeiden wäre. So wird mittlerweile auch in China gefordert, dass weniger geraucht wird und z. B. Krankenhäuser oder Ämter rauchfrei werden.


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WebReporter: mercator
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: China, Lunge
Quelle: www.pressetext.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2007 18:50 Uhr von mercator
 
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In einem Land, in dem jeder dritte männliche Einwohner raucht, wäre wohl eine gigantische Aufklärungskampagne notwendig - und selbst dann wird die katastrophale Luftverschmutzung noch viele Jahre ihre Opfer fordern. Der gewaltige Wirtschaftsboom im Reich der Mitte fordert eben seine Opfer...
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08.01.2007 23:27 Uhr von JayAge
 
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ich hätte: gar nicht gedacht das in china so viele leute rauchen.
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09.01.2007 17:51 Uhr von Malik2000
 
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Selber schuld: Auf Grund der Masse (an Einwohnern) hat China sich um Umweltschutz nie geschert. Einer krank oder tot, kommt der nächste - Hauptsache Wachstum. Das ist aber sehr kurzfristig gedacht.

Es wird Zeit, dass China mit dem Umweltschutz anfängt, sonst ist es bald ein größerer Verpester als die USA. Bald heißt dabei in 2-3 Jahren. Diese 2 Länder zusammen verpesten die Umwelt mehr als alle anderen Länder zusammen. Obwohl Indien da auch kräftig nachholt. Aber Indien wird sich früher bewusst, dass Wachstum nicht über alles geht.
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10.01.2007 13:51 Uhr von borgir
 
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auf der anderen seite: ist der prozentuale Anteil der Bevölkerung mit Lungenkrebs aufgrund der hohen Einwohnerzahl des Landes im gegensatz zu westeuropa im verhältnis sicher nicht höher....eine million menschen ist natürlich viel...aber wieviele chinesen gibt es....2,5 milliarden....so ungefähr...da ist eine million menschen zwar eine hammerzahl aber wie gesagt im verhältnis nicht mehr als in deutschland auch...
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11.01.2007 00:19 Uhr von Pellwurst2004
 
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Ich sehe es schon vor mir Ergebnis der Untersuchung :

"Wenn China die Luftverschmutzung nicht in den Griff bekommt wird die Anzahl der Lungenkrebsfälle bis 2025 auf eine Million steigen, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO)."

Korrektureingriff durch die Regierung :

"und seine Bevölkerung nicht vom Rauchen abbringt"

Prima. Damit steht einer weiteren, unkontrollierten Expansion durch die Industrie nichts im Wege. Die Raucher sind wieder einmal selbst Schuld.

Hat eigentlich einer schon darüber nachgedacht, das große Teile der Chin. Bevölkerung garnicht rauchen weil sie nicht einmal die Kohle haben, um ihre Familie zu ernähren ?

Ein einigen Teilen Chinas sieht die Luft aus wie an der Londoner Themse in den guten alten Edgar Wallace Filmen.

Aber klar. Die Chinesen sind selbst Schuld daran, wenn sie verrecken, weil sie rauchen. Wer schaut da schon auf den Arbeiter am Hochofen, der mit nur einer Staubmaske / Tag 12 Stunden für ein Kleingeld sein Leben aufs Spiel setzt ?
Wer achtet schon auf die Eltern in den Metropolen, die Ihren Kindern Staubmasken aufsetzen, bevor sie sie zur Schule schicken - ach ja Vogelgrippe - schon klar.

Hauptsache man findet einen Schuldigen. Vielleicht sollte man dazu übergehen, jeden toten Chinesen aufzuschneiden um festzustellen an welchen Giften er wirklich gestorben ist. Aber dafür fehlt wohl das Geld und ist auch nicht im Interesse der Industrie.

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