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Regisseur Levy: Nationalsozialismus war Aufstand geschändeter Seelen

Dani Levy, Regisseur der am Donnerstag in den Kinos anlaufenden Hitler-Komödie "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" hat in einem Interview den Nationalsozialismus als "Aufstand der geschändeten Seelen" bezeichnet.

Gegenüber der Zeitschrift "Woman" führte Levy weiter aus, der Nationalsozialismus sei etwas gewesen, das "den Deutschen zutiefst entsprochen" habe. Diese Erkenntnis, so der Regisseur, sei eine schmerzhafte.

Levy, der sich als "gelähmt der deutschen Geschichte gegenüber" aufgewachsen betrachtet, weil seine Mutter mit ihm nicht über die NS-Zeit habe reden wollen, sieht das Schreiben des Drehbuchs zu "Mein Führer" als Akt der persönlichen Befreiung.


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WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Nation, National, Regisseur, Aufstand, Nationalsozialismus, Seele
Quelle: www.presseportal.de

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08.01.2007 16:51 Uhr von the_quilla
 
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das soll heissen: Gegenüber der Zeitschrift "Woman" führte Levy weiter aus, der Nationalsozialismus sei etwas gewesen, das "den Deutschen zutiefst entsprochen" habe. Diese Erkenntnis, so der Regisseur, sei eine schmerzhafte.

die deutschen waren alle nazis.
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08.01.2007 17:00 Uhr von vst
 
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alle nicht: aber die meisten
zumindest aber mitläufer und schweigende lämmer
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08.01.2007 17:14 Uhr von jesse_james
 
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@the_quilla: "hat in einem Interview den Nationalsozialismus als "Aufstand der geschändeten Seelen" bezeichnet."

Die geschändeten Seelen waren die Deutschen selbst.

Die Frage stellt sich wer sie geschändet hat und damit der Verursacher des Nationalsozialismus war und somit die Schuld daran trägt.

So kann man das nämlich auch verstehen.
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08.01.2007 17:19 Uhr von Deniz1008
 
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der man hat recht wobei so etwas nicht nur auf die deutschen als beispiel genommen werden sollte.

zu hitlers zeiten war die erziehung von kinder nicht das wahre. lieblose eltern und lieblose umgebung und eine schlechte kindheit ist ja ein garant dafür das später aus diesen :

krimminelle
mörder
sex-täter
und diktatoren sonstige komische präsidenten usw. werden!

wer versteht den schon solche zusammenhänge in unserer zeit. höchsten nur ein paar wenige

mfg

Deniz1008
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08.01.2007 17:48 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ Deniz: Das würde ich so nicht unterschreiben!

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Familie damals noch einen ganzen anderen Stellenwert hat.
Da wurde noch allerhand zusammen unternommen, gemeinsam gekocht und gegessen, weil es eben nicht schon alles fertig im Supermarkt gab.

Kinder wurden auch nicht einfach vor den PC und den Fernseher abgeschoben, sondern hatten noch viel in der Natur zu entdecken.
Klar, Kinder waren vielleicht mehr in das tägliche Leben eingebunden, die Schule war härter und man ging vielleicht früher in die Lehre, aber dass in der Kindheit damals alles so schlecht gewesen sein soll, wie von Dir behauptet, bezweifle ich,
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08.01.2007 18:24 Uhr von Justinius
 
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@oberhenne1980: Deniz1008 hat da nicht so unrecht.
Es könnte daher auch heißen "Aufstand der geschundenen Seelen"
Im übrigen hat sich Alice Miller sehr intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt, unter anderem nicht nur ihre eigene, sondern auch Hitlers Kindheit analysiert.
Im übrigen eine interessante Lektüre.
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08.01.2007 18:35 Uhr von TimG
 
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Ich verstehe es so: Ich habe es so verstanden, dass Levy meint, der Nationalsozialismus bediente die Sehnsüchte der Deutschen Ende der 20er Anfang der 30er.
Damit hat er auch nicht ganz unrecht, da die Deutschen in meinen Augen dazu neigen, zu extremen Mitteln greifen.
Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, aber es ist nun mal historisch belegt, dass die Deutschen ein kriegerisches Volk sind. Wenn man mal überlegt, dass wir mit Merkel als Kanzler im Jahr 2002 nun höchstwahrscheinlich im Irak stünden, dann bedenkt, dass es sich hierbei um einen Angriffskrieg handelt(e), kann man sich gerne seine Meinung bilden.... Danke
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08.01.2007 20:16 Uhr von Asalin
 
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Meine Meinung: Der Nationalsozialismus hat sich der wachsenden Unmut gegenüber der Politik und der wirtschaftlichen Lage bemächtigt, und dafür gesorgt, das durch Schaffung eines Feindbildes und Befriedigung der Grundbedürfnisse, die "geschändeten Seelen" ihm folgsam gewesen sind.

"Geschändete Seelen" sind in dem Fall, die Volksgruppen, die sehr stark unter den Auswirkungen des 1 Weltkrieges und den dadurch resultierenden Nöten gelitten haben.

@ Deniz1008
verwechsel heut nicht mit damals was die Kindererziehung anbelangt!

Heut ist die Kindererziehung lieblos geprägt vom schnöden Mammon, der Gewalt in den Bildschirmmedien, und der unfähigkeit unserer gewählten Führer, und das erinnert sehr stark an 33 wenn ihr mich fragt!
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08.01.2007 20:19 Uhr von xbarisx
 
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Levy hat recht: @jesse_james

klar an dem 1.Weltkrieg waren die Deutschen auch nicht schuld.

Naja dazu muss man sagen das zu diesen Zeiten der Nationalssozi. fast überall in der EU das sagen hatte Italien usw.

Das liegt eben an dem Zustand der Wirtschaft damals wie heute, wenn ich hier bei Shortnews(nicht in diesen News) so einige Beiträge lese werd ich echt Aggreseiv.
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09.01.2007 03:32 Uhr von Philemon
 
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@JCR Gutmensch?? Du benutzt denn Ausdruck Gutmensch als etwas wofür man sich schämen müsste, etwas was verächtlich ist. Sollte denn nicht das Streben aller sein zu guten Menschen zu werden??
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09.01.2007 12:37 Uhr von burschi86
 
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Mal Geschichtliches: Deutschland ist nicht am 1. WK Schuld. Wer die geschichtlichen Zusammenhänge kennt, der weiß, dass das 2. Deutsche Reiche damals seine Bündnisspflicht zu Österreich erfüllt hatte und auch durch das Machtgerangeln zwischen Russland und Deutschland sich der gesamte Konflikt hochgeschaukelt hatte. Daher war das deutsche Volk verbittet nach der Niederlage und den Auflagen des Versailler Vertrags, da man als alleiniger Aggressor bestimmt wurde und die Kriegsschuld zu zahlen hatte, nachdem das gesamte Volk voller Aufopferung für einen positiven Ausgang des Krieges geschufftet hatte und oft Hunger leiden musste. Natürlich kann man nun sagen, dass mit der Weimarer Republik und durch die Kredite des Dawes-Planes Deutschland die Goldenen 20iger erleben konnte und aufblühte, aber eben nach Abzug dieser Kredite in die Hyperinflation und wieder in Not und Elend verfiel. Hitler war ein Fehler der Politik, die ihn unterschätzte und "in die Ecke drängenw ollte, bis er quietscht", aber er Sprach den Menschen aus der Seele, Er wollte ihnen eine bessere Zukunft bieten. Arbeit, Lebensmittel und Wohlstand und die Schmach von Versaille (vor allem die Gebietsabtretungen und die Besetzung des Ruhrgebiets) vergessen machen.
Ich kann die Menschen verstehen. Er machte die Juden zum Sündenbock und das Volk folgte ihm blind, weil sie jemanden suchten, der die Schuld für Versaille übernehmen sollte, da die Erfüllungspolitiker zu diesem Zeitpunkt alle abgedankt hatten, aber die reichen Juden waren ja immer noch da und hatten das, was der Mittelstand in der Hyperinflation verloren hatte.
Man kam vielerorts doch gar nicht mehr drumherum, den Reden Hitlers zu glauben und als viele Menschen merkten, was er wirklich vor hatte, hatten sie keine Chance mehr sich gegen ihn zu stellen, weil er bereits die Macht hatte.
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09.01.2007 13:08 Uhr von Ophiuchus
 
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@baris: "..Naja dazu muss man sagen das zu diesen Zeiten der Nationalssozi. fast überall in der EU das sagen hatte Italien usw. "

Leider muss ich Dir mitteilen, dass es die EU weder zu Zeiten des ersten noch des zweiten Weltkrieges gab.
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09.01.2007 13:08 Uhr von radler1960
 
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@burschi86: Man kam vielerorts doch gar nicht mehr drumherum, den Reden Hitlers zu glauben und als viele Menschen merkten, was er wirklich vor hatte, hatten sie keine Chance mehr sich gegen ihn zu stellen, weil er bereits die Macht hatte.

Das großr Problem war, viele Leute wollten ihm glauben, die anderen hat er mit Hilfe der SA zum Schweigen gebracht.
Was er vorhat, hatte er schon in den zwanzigern in "mein Kampf" klar gemacht.
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09.01.2007 13:14 Uhr von Iceman05
 
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@burschi und Philemon: @Burschi
100% Agree!

@Philemon
Die Bezeichnung Gutmensch hat sich im laufe der Zeit entwickelt und ist heute größtenteils negativ belegt. Sie entstand zwar eigentlich aus der Bedeutung "ein Guter Mensch" sein zu wollen, jedoch zeichnen sich solche Menschen häufig durch eine unglaubliche Naivität und ein hohes Maß an Faktenresistenz (ggf. auch Unkenntniss) aus. Gemeint ist also jemand der an einem Weltbild festhält und es mit allen Mitteln zu verteidigen sucht obwohl ihn Realität und Fakten längst darauf bringen hätten müssen das es nicht aufrecht zu erhalten ist.

Sicherlich ist es erstrebenswert ein "guter Mensch" zu sein, dass darf einen jedoch nicht blind für die Realität machen. Nur wer Probleme erkennt, anspricht und bekämpft kann etwas verbessern. Jemand der es "Gut" meint kann immer noch (durch angesprochene Naivität, Faktenresistenz oder Unkenntniss) dumm handeln und das Problem damit nur verschlimmern.

Daher ist der Begriff "Gutmensch" auch verständlicherweise negativ behaftet.
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09.01.2007 13:15 Uhr von Dirk V
 
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@ TimG: ist schon atemberaubend, wie es hier Leute schaffen, von
Hitler auf Angela Merkel zu kommen.....
Da hast Du aber vergessen, wie es Joseph Fischer
geschafft hat, Deutschland wieder in Auslandseinsätze zu
treiben.....
Der ware Kriegstreiber der Deutschen nach Hitler ist somit
ausgemacht....

Immer hübsch die traurigen Realitäten im Auge behalten!!

Selbst Kohl hat es geschafft, Deutschland aus militärischen
Aktionen jenseits des deutschen Territoriums
herauszuhalten.

Fischer jedoch konnte es wohl kaum erwarten,
säbelrasselnd in andere Länder der Welt einzumarschieren.

Steinewerfende 68èr waren nie Pazifisten, die taten immer
nur so
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09.01.2007 13:18 Uhr von Deniz1008
 
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@ Asalin siehe auch Saddam Husseins werdegang dann siehst du ähnlichkeiten mit hitler und anderen diktatoren.

mfg

Deniz1008
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09.01.2007 13:19 Uhr von gift.zwerg
 
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@burschi86: "Deutschland ist nicht am 1. WK Schuld. Wer die geschichtlichen Zusammenhänge kennt, der weiß, dass das 2. Deutsche Reiche damals seine Bündnisspflicht zu Österreich erfüllt hatte und auch durch das Machtgerangeln zwischen Russland und Deutschland sich der gesamte Konflikt hochgeschaukelt hatte."

Öhm ... kann es sein, dass der Krieg erst durch die "Nibelungentreue" Deutschlands diese Tragweite bekommen hat?

Wenn Kaiser Willi nicht gleich mit dem Säbel gerasselt hätte, dann hätte Österreich seine Serbien-Politik sicher leicht überdenken müssen. Was die sich geleistet haben, war echt der Hammer!
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09.01.2007 13:25 Uhr von burschi86
 
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@gift.zwerg: Natürlich kam die Tragweite erst durch deutsches Eingreifen zustande, aber auch Russland, die sich hinter die Serben stellte, hat viel dazu beigetragen und vor allem deren Teil- und Mobilmachung waren ein aggressives Verhalten gegenüber dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn. Wilhelm war das serbische "Untervolk" eben auch nicht lieb. Wieso sollte er dann auch Österreich-Ungarn davon abhalten, Druck gegen die Serben zu machen, die widerum jaauch vor gehabt haben, ein serbisches Großkönigreich zu schaffen, was eigentlich auch nachzuvollziehen ist, dass die Serben das haben wollten, aber man konnte davon absehen, dass Österreich-Ungarn sich wder Gebiete nehmen lassen würde noch ein Großkönigreich neben sich akzeptieren würde. Da ging es um Hegemonie. Einfach um Machtkämpfe und die wollte keiner verlieren.
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09.01.2007 14:06 Uhr von maki
 
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Hmmm - dafür wird er sicherlich "hängen", und wenn Lea persönlich im Stelenfeld nen Galgen aufstellen muss
- hat er nicht unrecht
- ist es mal wieder wenige Sekunden vor Zwölf
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09.01.2007 14:25 Uhr von Domme-
 
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@vst: Wenn ich jemanden schon so reden höre... ... warst du dabei? Jetzt ist es natürlich leicht darüber zu urteilen, aber hättest DU wirklich den Mut gehabt etwas zu tun?
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09.01.2007 14:32 Uhr von Fabinho
 
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burschi86 ist mit abstand der klügste ssn user im historischen bereich. --> wer auf dem schleim ausrutscht soll mich bitte nicht verklagen

und jetzt noch zum text.

ist für mich eine schockierende aussage, wenn levy meint, dass der nationalsozialismus den deutschen zutiefst entsprochen habe, aber irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass das wirklich so war. Eben mit all diesen Erniedrigungen (vor allem Versailles) mit denen sie leben mussten und der Arbeitslosigkeit kann schnell mal das Fass zum überlaufen gebracht werden.

naja, hoffentlich wird die zukunft besser...

greez
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09.01.2007 16:39 Uhr von LadyWanda
 
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Geschändete Seelen es sind verschiedene Faktoren die zum Nationalsozialismus geführt haben. Zum einen der verlorene Erste Weltkrieg und der für Deutschland desaströse Friedensvertrag. Die Menschen die zur Kaiserzeit erzogen wurden - und genau die waren es ja, die in der Nazi-Ära erwachsen waren, hatten in der Schule ein ganz bestimmtes Deutschland-Bild vermittelt bekommen: nämlich dass Deutschland allen anderen Völkern überlegen sei. Die Erziehung vor allem der Jungen war geprägt von Militarismus und Nationalismus - und das setzte sich an den Universitäten fort. Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle ich die Schriften von Kurt Tucholsky, der die Verhältnisse der Weimarer Republik sehr genau beobachtet und analysiert hat. Hinzu kam die wirtschaftliche Not der Inflation: Massenarbeitslosigkeit, Verelendung von Millionen Deutschen, Arbeiten zu Dumping-Löhnen - ähnliche Verhältnisse wie wir sie heutzutage auch haben. Ein zeitgenössischer Autor - ich weiss nicht mehr welcher - charakterisierte die Verhältnisse einer Kleinbürgerfamilie folgendermaßen: "Der Vater kriegt Stütze, der Sohn hat ein winziges Lehrlingsgehalt, die Tochter geht auf den Strich und verdient mehr als die ganze Familie zusammen." Kommt euch das bekannt vor? Und jetzt zählt mal zwei und zwei zusammen: Männer denen von klein auf eingetrichtert wurde, dass der Mann das Oberhaupt der Familie und der absolute King ist und der deutsche Mann sozusagen die Krönung der Schöpfung, erleben eine Demütigung in doppelter Hinsicht: in ihrem Nationalgefühl und in ihrem Verständnis als Mann und Ernährer der Familie. Und was macht jemand, der permanent und überall was auf den Deckel bekommt? Er flüchtet sich in Allmachtsphantasien. So betrachtet ist der Nationalsozialismus eine pathologische Entwicklung auf breitester Basis. Und was tut jemand, der sich einer Entwicklung gegenübersieht, der er hilflos ausgeliefert ist? Er sucht sich einen Sündenbock. Damals waren es die Juden. Der Antisemitismus ist keine Erfindung der Nazis - den gabs schon vorher. Und jetzt denkt mal schart nach und fragt Euch, wer heute bei jeder passenden Gelegenheit zum Sündenbock hochstilisiert wird? Der "Böse Sozialschmarotzer" von heute und der "Ewige Jude" von damals - die Mechanismen sind die gleichen....
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09.01.2007 16:55 Uhr von tamara77
 
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@lady wanda: also die nazis heute geben hauptsächlich allen Ausländern die schuld an den problemen,nicht nur juden.
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09.01.2007 17:08 Uhr von Psyman2
 
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Die Siegermächte hatten einen Führer provoziert: Entmilitarsierung von ganz Deutschland, eine durchaus lobenswerte Idee, doch die völlig überzogenen Forderungen der Siegermächte, die nur das Ziel hatten Deutschland vollends zu lähmen stürzten es letztenendes in eine Wirthschaftskrise.

Auf diese folgten einige Verfehlungen der Politik und das Debakel war vollbracht.

Ich denke die Erkenntnis des Regisseurs könnte von ihm ruhig mehrmals durchdacht werden bevor er sie als schmerzhaft abstempelt.

Deutsche Soldaten standen damals der Kapitulation teilweise mit einem Gefühl gegenüber, als wäre der Krieg noch am laufen gewesen bzw. hätten sie kapituliert bevor sie verloren hatten, Hitler hat ihnen ein fixes Feindbild für ihre Zweifel und Verwirrungen gegeben: die Juden

Als er schließlich an der Macht war gab er den Menschen weitere Feindbilder um den Krieg zu rechtfertigen, ab diesem Moment war es bereits zu spät für Protest.


Doch wenn man die Zustände damals betrachtet kommt man zu dem Schluss, dass die Menschen in der Anfangszeit des Nationalsozialismus nicht blind, sondern schlicht menschlich reagiert hatten.

Und dafür sollte man sich sicher nicht schämen, höchstens dafür, dass es kaum Widerstandskämpfer gab, denn spätestens 1938 sollte klar gewesen, dass Hitler keine Gerechtigkeit, sondern Krieg forderte.
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09.01.2007 20:40 Uhr von CHR.BEST
 
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Sic semper tyrannis: So lautet übrigens das Motto auf der Fahne des US-Bundesstaates Virginia.
Die Deutschen WAREN damals ein sehr kriegerisches und stolzes Volk welches äußerst mißtrauisch gegenüber seinen Nachbarn war und sich tief gedemütigt durch den Versailler Vertrag fühlte. Paaren sich diese Eigenschaften dann mit dem Wahn einer nationalsozialistischen Weltanschauung und der vermeindlichen Unfehlbarkeit eines "Führers" dann kann ein Weltkrieg die Folge sein.

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