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Beamtenbund will mehr Gehalt für staatliche Bedienstete

2,9 Prozent mehr Lohn, so lautet die Forderung des Deutschen Beamten-Bundes (DBB), der am heutigen Montag zu einer Gewerkschaftstagung in Köln zusammenkommt. Dies sei nach "mehreren faktischen Null-Runden" überfällig, so DBB-Chef Peter Heesen.

In den vergangenen drei Lohnrunden mussten die 1,7 Millionen Beamten in Deutschland u. a. Kürzungen ihres Urlaubs- und Weihnachtsgeldes hinnehmen. Zudem wurde ihre Wochenarbeitszeit erhöht. Damit soll nun Schluss sein, fordert Heesen.

Auf der Tagung in Köln forderte der DBB-Chef zudem eine Angleichung der Besoldung in den neuen Bundesländern im Jahr 2008. Der DBB hat derzeit 1,3 Millionen Mitglieder, darunter rund 920.000 Beamte und 357.000 Angestellte im öffentlichen Dienst.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gehalt, Beamte
Quelle: www.ftd.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2007 13:47 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Zum zweiten Mal treffen sich die Beamtengewerkschaftler nun in Köln, mit großen Aufgebot versteht sich. Schon im vergangenen Jahr wurden hier lediglich die unterschiedlichen Positionen dargeboten und so dürfte es auch dieses Jahr wieder werden. Mit einem kleinen Unterschied: Die Beschwerden der Beamten werden lauter und wer sich anschaut, was die deutschen Staatsdiener in den zurückliegenden Jahren zu schultern hatten, kann dies sogar ein Stück weit verstehen.
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08.01.2007 15:00 Uhr von grimpii
 
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loool gerade denen: würd ich die bezüge um 100% kürzen !!!
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08.01.2007 15:09 Uhr von eros007
 
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Wenn die Staatskasse saniert Wenn die Staatskasse saniert (d.h. in guten Zeiten ein Überschuss gefahren wird) und die Bildung endlich auf Vordermann gebracht ist, können wir gerne über Lohnerhöhungen nachdenken. Ansonsten gibt es das Staatshaushalt einfach nicht her.

Da beide Punkte derzeit nicht erfüllt sind, gibt es folglich auch keine Lohnerhöhungen.
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08.01.2007 15:25 Uhr von baumbarto
 
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...wurde auch Zeit. @grimpii... Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ... halten. Danke.

@eros007... Da sollte doch dann erstmal an ganz anderen "Ecken" gespart werden. Ich habe eigentlich lieber vernünftig bezahlte Beamte, als Beamte, die aufgrund der geringen Bezahlung, für andere "Einkünfte" offen sind.

Ausserdem trafen/treffen die Kürzungen natürlich besonders die Beamten im einfachen bzw. mittleren Dienst.
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08.01.2007 15:26 Uhr von Ophiuchus
 
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Differenzierung: Vielleicht würde es an dieser Stelle helfen, etwas zwischen Beamten und Beamten zu differenzieren. Käme die Forderung von höheren Staatsbeamten (Regierungsräte, Ministerialräte etc.) würde ich ihnen direkt ins Gesicht lachen. Handelt es sich dabei um einen Wachtmeister o.ä. wäre eine moderate Gehaltsanpassung sicher angebracht. Leider wird es in unserer durch hohe Bürokraten gesteuerten Gesellschaft nicht möglich sein derart vorzugehen, also wird´s wohl bei einer Nullrunde bleiben.
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08.01.2007 15:28 Uhr von Garviel
 
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@baumbarto: Was willst du von grimpii schon anderes erwarten. Der fällt immer mit solchem Stuss auf.

Und natürlich braucht man vernünftig bezahlte Staatsdiener. Zum einen wegen des von dir genannten Grunds, aber auch, um halbwegs brauchbaren "Nachwuchs" zu bekommen. Das gilt auch im höheren Dienst. Schließlich kann jeder halbwegs brauchbare Jurist z.B. in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als bei Vater Staat.
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08.01.2007 15:32 Uhr von TLeining
 
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@ eros007: und wie soll die Bildung besser werden, wenn gerade Lehrer durch neue Vorschriften extrem belastet sind. Nimm doch mal die Abschaffung der Orientierungsstufe. Jetzt müssen Lehrer von da an einem Gymnasium unterrichten, Grunschullehrer müssen Schullaufbahnempfehlungen abgeben, das ist Mehrarbeit/Arbeit in der diese Lehrer nicht ausgebildet wurden, und Fortbildungen gibt es nicht. Lösung wären junge Lehrer, aber wer will schon Lehrer werden, wenn man Nachrichten von Schulen hört, an denen die Lehrer Angst vor den Schülern haben, und wenn die Bezahlung nicht angepaßt wird.
Es gibt einfach eine ständige leichte Inflation, und wenn da die Löhne nicht irgendwann mal angepaßt werden, leidet die Bildung da gewaltig.

Ahja, Subventionen und Diäten-Erhöhung gibt der Staatshaushalt irgendwie immer her.
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08.01.2007 15:35 Uhr von daveman007
 
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Ach, ich sollte wieder mal zum Augenarzt habe statt Bund, Hund gelesen und wollte natürlich, wissbegierig wie ich nun mal bin, wissen, wie ein Beamtenhund mehr Gehalt fordert....
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08.01.2007 15:40 Uhr von Ophiuchus
 
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@garviel: "..Schließlich kann jeder halbwegs brauchbare Jurist z.B. in der freien Wirtschaft deutlich mehr verdienen als bei Vater Staat. "

Falsches Argument. Dann soll er in die freie Wirtschaft gehen. Wir haben mehr als genug Juristen in Staatsdiensten!
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08.01.2007 15:48 Uhr von eros007
 
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TLeining: Die deutschen Lehrer verdienen im internationalen Vergleich ja nicht schlecht. Und die Belastung für Lehrer würde zunächst ja nicht geringer, nur weil sie mehr Geld bekommen. Das einzige, was hier helfen würde, wären mehr Lehrer. Bevor ich das Gehalt der Lehrer erhöhen würde, würde ich die Belastung reduzieren - und die erhöht man nun mal am besten durch mehr Schultern. Arbeitslose gibt es ja genug, da müssten sich doch genug qualifizierte finden, die lehren können. Falls nicht, geht in unserem Bildungssystem was gehörig schief.

Natürlich würde genau das mehr Geld kosten, aber bei den Horrormeldungen, die ich über Lehrer höre, ist wahrlich nicht das zu geringe Gehalt das Problem, sondern die zu hohe Belastung. Bei knapper Kasse geht eine Aufstockung der Lehrerzahlen übrigens leichter, wenn man nicht auch noch mehr zahlen muss. Und ich glaube, dass durch geringere Belastung die Attraktivität des Lehrerberufes stärker steigt als durch ein paar Prozent mehr Lohn.

Und nicht zuletzt fordere ich ja immer mehr Geld für die Bildung - und genau dorthin sollte es fließen: in mehr Personal, das für Bildung sorgt.

@baumbarto
Ja, an gewisser Stelle schon. Bei den Beamten, die was zu entscheiden haben, ist mehr Gehalt ja nicht schlecht. Bei Lehrern würde ich zunächst deren Zahl erhöhen, s.o. Die Polizei leistet gute Arbeit, könnte auch was abbekommen. Aber die ganzen Verwaltungsbeamten samt Bürokraten, die sind leider immer noch zu viele und kosten im internationalen Vergleich viel Geld. Ist es verwerflich, dort Einsparungen ansetzen zu wollen?

Mir fällt gerade auf, dass man vielleicht manche Beamte von der Verwaltung in den Schuldienst überführen könnte - bei entsprechender Schulung sowie Bildung und Motivation, natürlich...

Insgesamt komme ich also doch zum Schluss, dass man differenzieren sollte. Die Polizei darf gerne im üblichen Rahmen (Inflationsausgleich) beteiligt werden, aber an anderer Stelle muss noch was passieren. Die Lehrer sind zu wenige und deshalb überlastet (mehr Geld also noch nicht zweckmäßig), und in den Verwaltungen sitzen zu viele Leute, für es oft nichts zu tun gibt.
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08.01.2007 15:53 Uhr von baumbarto
 
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@Ophiuchus: Das ist vielleicht jetzt noch so, aber auf Dauer ist dann ein Trend abzusehen. Ich möchte eigentlich nicht das "schlechte" und/oder unmotivierte Richter, Staatsanwälte, Rechtspfleger etc. auf mich/uns losgelassen werden.

Ich verstehe nicht, wahrscheinlich bin ich da zu blöde, warum immer an den Menschen eingspart werden muss.

Stattdessen werden Euros (Auch ein Thema für sich) in die Luft geblasen, nur um die Bundeswehr für die USA den Hilfs-Sheríff spielen zu lassen.

Warum werden der Industrie Subventionen zugesprochen, die diese dann auch gerne einkassiert, um den Laden dann doch dicht zu machen?
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08.01.2007 16:06 Uhr von eros007
 
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baumbarto: "Warum werden der Industrie Subventionen zugesprochen, die diese dann auch gerne einkassiert, um den Laden dann doch dicht zu machen? "

Nun ja, die Industrie zahlt die Subventionen ja durchaus selbst in Form der Unternehmenssteuern. Aber Du hast Recht. Subventionen für Unternehmen sollten (abgesehen von Startkapital bei neuen Technologien, das aber begrenzt zur Verfügung gestellt wird) abgebaut werden, und dies im Gegenzug mit einer Absenkung der Unternehmenssteuern um die entsprechende Summe. Diese Umverteilung ist nicht nur sinnlos (v.a. aber erfolgt sie von einer Tasche in die andere), sondern kostet im Vergleich zu niedrigeren Steuern auch mehr Geld (das Ganze muss ja verwaltet werden und und und).

Ein Schließen aller Schlupflöcher und ein einheitlicher Satz für alle Unternehmen wäre weit sinnvoller. Natürlich gäbe es dann kleine Ungerechtigtkeiten, aber immer noch besser als das Dickicht, das derzeit so herrscht. Vielleicht würden weniger Unternehmen mit den Subventionen angelockt, aber dafür kämen andere wegen der insgesamt transparenten Steuersituation.
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08.01.2007 16:15 Uhr von Blackman1986
 
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Wenn ich sehe wieviele Brückentage Beamte machen, was sie so verdienen, Weihnachtsgeld bekommen, Urlaubsgeld,... Geht es noch. Ich habe jetzt ein halbes Jahr wieder Arbeit im Vertrieb eines Presswerkes für CD´s und DVD´s, Betreue Großkunden und gehe tägl. ca. 9Stunden arbeiten, fahre eine Stunde auf Arbeit und wieder heim, mußte für die Weihnachtsfeiertage Urlaub nehmen da unser Chef nix von Feiertagen hält, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, 6,50€ die Stunde,..... Soll ich mich jetzt auch hinstellen und beschweren?? Kann ich nicht weil ich weiß ich wäre ruckzuck weg vom Fenster. Aber Beamte, bei denen Gaht das.
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08.01.2007 16:38 Uhr von S-Cape
 
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Verhältnismäßigkeit: Es geht hier ein wenig mehr um die Verhältnismäßigkeit...

Im Vergleich zu einem Angestellten, der die gleiche Arbeit wie der Beamte im öffentlichen Dienst macht, sitzt der Beamte in NRW Beispielsweise 2,5 Stunden die Woche länger im Büro, bekommt im Gegensatz zum Angestellten kein Urlaubsgeld und knapp 60% weniger Weihnachtsgeld. Von Gehaltserhöhungen ist im Gegensatz zu den Angestellten jedoch nie die Rede gewesen. Wenn man jetzt noch die Beförderungsmisere sieht, kommt da schonmal viel Frust auf.

Während die Angestellten bei solchen Dingen auf die Straße gehen dürfen, hat der Beamte dieses Privileg jedoch nicht und darf den Frust runterschlucken wie die letzten Jahre auch schon.
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08.01.2007 17:05 Uhr von Demy
 
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@Blackman1986: du meinst wohl Urlaub zwischen den Feiertagen oder?

Urlaub für Feiertage brauchst du nicht.
Feiertage sind gesetzlich vorgeschrieben zu vergüten.
Ob da nun dein Arbeitgeber etwas von hält oder nicht ist nebensächlich.
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08.01.2007 17:17 Uhr von Zyniker1975
 
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Wird auch endlich Zeit!!! Hier kann der Pöbel wieder nicht zwischen einem Beamten und einem Politiker unterscheiden.
Der ganz normale Beamte hat seit Jahren effektiv Gehaltskürzungen hinnehmen müssen, schiebt Überstunden noch und nöcher und wird nicht befördert!
Ich selber bin selbstständig, aber viele meiner Freunde sind verbeamtet, und mein bester Freund zum Beispiel hat seit 2003 nicht einen einzigen Cent mehr bekommen, dafür aber auf Weihnachtsgeld fast komplett verzichtet, und muß dafür auch noch länger arbeiten!
Und diese ganze Heuchelei um noch mehr kürzen und ähnlichen Dreck kann nur jemand von sich geben, der selbst nichts leistet wofür man ihn bezahlen möchte.
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08.01.2007 19:54 Uhr von kirsten_sux
 
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diese leute arbeiten nicht, sie töten nur zeit.
dafür mehr lohn?
ich bitte euch...
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08.01.2007 19:58 Uhr von gehirntumor001
 
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Beamtenstatus abschaffen: Ich meine, man kann sich dumm und dämmlich streiten ob beamten mehr und weniger bekommen oder ob diese erhöhung gerechtfertigt ist, aber warum gibt es in deutschland überhaupt noch einen beamtenstatus???

Ich finde diesen status sowas von überflüssig!?

Das haben doch die streiks vom letzten jahr in Stuttgart z.B schon gezeigt. Währrend der öffentliche-dienst um mehr lohn streikt, arbeitet eine private Firma für 20% weniger der kosten.
Hmm, das würde mir als beamter erstmal sorgen bereiten, weil ich genau weiß, dass jemand dieselbe arbeit "günstiger" macht und günstiger muss nicht unbedingt heißen, günstige (ausländische) arbeitskraft, es kann auch sein das die private Firma, deutlich effizienter und effektiver arbeitet und somit allgemein günstiger ist!
Aber viel mehr ärgert mich auch die sturheit der politiker, die einfach keinen mut haben um diesen status ab zu schaffen. Ich möchte immer daran erinnern, dass der steuerzahler (also wir!!!) für diese kosten aufkommen müssen und dann wäre es mir lieber das der staat eine private firma beauftragt, die es 20% günstiger macht. Dieses gesparte geld (was nicht wenig sein wird), kann man dann direkt in die bildung stecken, die meiner meinung zurzeit die größte aufmerksamkeit bräuchte, wenn deutschland in einigen jahren überhaupt noch irgendwo mitreden will!!

@Politiker:
Man sagt ja immer, unsere kinder sind unsere zukunft! Ja, dann macht auch was dafür ... gibt denen die Möglichkeit und Perspektive sich eine Zukunft in einer globalen welt auf zu bauen!
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08.01.2007 20:48 Uhr von Formeleins
 
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@ gehirntumor001: Anscheinend hast du überlesen, dass Beamte nicht streiken dürfen, somit währe dir aufgefallen, dass der Streik von den Arbeitern und Angestellten im öffentlichen Dienst durchgeführt worden ist. Ferner sei dir vor Augen gehalten, dass selbst Beamte Lohnsteuer u.s.w. bezahlen und auch für ihre anteilige Krankenversicherung aufkommen müssen. Wenn durch die Mehrwertsteuererhöhung die Lohnnebenkosten gesenkt werden, hat der Beamte nicht davon, wie auch der Rentner nichts davon hat. Die Politiker sollten sich erstmal an die eigene Nase fassen. Dort wird nicht gemault, wenn die Diäten erhöht werden, aber beim Fußvolk kann man ja kürzen. Man soll immer darin denken, der Fisch stinkt zuerst am Kopf und da stinkt es gewaltig.
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08.01.2007 21:51 Uhr von artefaktum
 
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Das ist hier ja ´ne hammerharte Neiddebatte. Kämpft mal lieber für eure eigenen Löhne, statt hier auf anderen rumzuhacken.

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08.01.2007 21:57 Uhr von cat_carrier
 
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Beamte müssen auch von irgendwas leben: Eine ganz andere Frage ist, ob wir das ganze Beamten(un)wesen irgendwann abschaffen können. Aber jetzt haben wir eine Menge Beamte, welche mal mit derselben Entschlossenheit in ihren Beruf gestartet sind wie andere Berufsanfänger in den gewerblichen Bereichen. Und kann der einzelne Beamte jetzt etwas dafür, wenn die ganzen Staatsfinanzen infolge einer Überbürokratisierung aus dem Ruder laufen?
Aber der/die Beamte/in müssen auch ihr Leben finanzieren und haben auch steigende Kosten. Man kann natürlich immer fordern, daß Beamte wegen ihrer beruflichen Sicherheit auf Gehaltssteigerungen verzichten sollen. Aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als die Wirtschaft noch boomte und Facharbeiter gefragt waren - da wurden die Beamten mit ihren mickrigen Gehältern noch mitleidig belacht (die kleinen Beamten natürlich...).
Ach übrigens - ich bin kein Beamter!
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08.01.2007 22:03 Uhr von olis meinung
 
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Mit was bezahlen ??? Bei mindestens 1500 Milliarden € Schulden,die Deutschland hat, ist das wohl eine berechtigte Frage !
Wer soll das bezahlen ................
Wie soll das weitergehen ???
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08.01.2007 22:27 Uhr von kawa
 
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Da wo nur der Ventilator arbeitet, sollte auch gek: ürzt werden. Schau euch doch mal die faulen Säcke in unserer (....) an! Wenn da jemand produktiv was macht, ist das der Ventilator im Sommer und die Heizumg im Winter arbeitet. Für was sind 75% von denen eigentlich gut? Zum verschwenden der nicht vorhandenen Steuergelder? ICH SAGE: RASIEREN WIR ENDLICH DEN WASSERKOPF (STURE HOHLBIRNEN) ab. Dann gibt es keine Diskussionen mehr über eine Gehaltserhöhung! Hier im Land gibt es Leute die 200 Stunden im Monat für 750 Euro arbeiten gehn, dann woll die Könige noch ne Gehaltserhöhung! GEHTS NOCH?

Ich bezahl die Vögel eh nicht mehr, weder mit Steuer noch mit Krankenversicherung noch mit sonstwas! Aus ists mit sozial!! Ich bin nur noch mein eigener Herr, denn beschissen werd ich überall, da brauch ich nicht noch meinen Staat!

MFG
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08.01.2007 22:36 Uhr von Formeleins
 
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Unwissenheit: Da hat ja einer wieder gedacht, wenn du die "Vögel" nicht mehr bezahlst, werden dich die Vögel bestimmt bezahlen, also bist du der Parasit und @ olis meinung: Erst denken, dann schreiben. Wer hat denn die Schulden gemacht? Ja genau der Fischkopf ganz oben, aber dafür müssen nicht die kleinen Leute bluten und @kawa, wer für 750 € 200 Stunden arbeitet lässt sich ausbeuten und ist selber schuld, nennt sich Lohndumping. Wer über die Gehaltsstrukturen im öffentlichen Dienst nicht Bescheid weis, sollte sich mal informieren. Also erst denken, dann schreiben.
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09.01.2007 08:31 Uhr von _Madcat_
 
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jaja, uns Beamten gehts sooooo gut Ich, als betroffener Beamter, oute mich mal ^^ und erklär Euch mal, dass die Welt hier so rosig nicht mehr aussieht, wie es mal war.

1. Brückentage

Wir haben tatsächlich Heiligabend und Silvester grundsätzlich frei. Das waren bis vor ein paar Jahren noch Tage, an denen halbtags gearbeitet wurde. Vor ein paar Jahren wurde dann beschlossen, sie immer frei zu geben, dafür wurde ein sogenannter ZFT gestrichen, da es zwei Zusätzlich Freie Tage gab, als die Arbeitszeit vor x Jahren auf 38,5 Stunden reduziert wurde. Der andere ZFT wurde vor ein paar Jahren ersatzlos gestrichen.

2. Urlaubsgeld

Krieg ich schon zwei oder drei Jahre nicht mehr.

3. Weihnachtsgeld

Dieses Jahr das erste mal auf 30 % eines normalen Monatsgbezuges gekürzt worden, nach Steuern bleibt da eh kaum was von übrig. Als ich angefangen hab vor 12 Jahren war es noch 85 % ....

4. Arbeitszeit

Seit zwei Jahren arbeite ich 41,5 Wochenstunden statt vorher 38,5. Natürlich ohne Lohnausgleich. Macht 8:42 pro Tag, also von 9 Stunden nicht wirklich weit entfernt.

5. Beförderungen

Ich hab 5 Jahre auf die erste Beförderung gewartet. Die entsprechende Stelle und Arbeit hatte ich die ganze Zeit - einzig das Geld dafür gabs nicht. Die nächste Beförderung steht dann wohl mal in 10 Jahren oder so an.

6. Höhe der Bezugserhöhungen

Seit ein paar Jahren werden bei uns die, eh spärlich kommenden, Bezügeerhöhungen noch um ein halbes Prozent gekürzt, weil es für Pensionsrücklagen verwendet werden soll. Dumm, dass seit >40 Jahren im Gesetz steht, dass die anzulegen sind... ... nur das Geld früher einfach nicht zurückgelegt sondern ausgegeben wurde, was eben der Grund für die jetzt so hohen Pensionszahlungen ist. Und so zahlen wir das eben auch selber....


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