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Irak: Kurden-Völkermord-Prozess wird fortgesetzt

Circa eine Woche nach der Exekution des Ex-Diktators Saddam Hussein wird der Prozess um Völkermord an den Kurden fortgeführt. Zur Verantwortung gezogen wird neben sechs anderen Personen auch Ali Hassan El Madschid, ein Cousin Saddams.

Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, für den Mord an mehr als 180.000 Kurden in den Jahren 1987/88 verantwortlich gewesen zu sein. Das Gemetzel wurde als "Operation Anfal" bekannt.

Die kurdischen Vertreter kritisierten jedoch, dass der inzwischen hingerichtete Saddam Hussein nicht mehr für die "Operation Anfal" belangt werden kann. Der "Anfal"-Prozess begann bereits im August des letzten Jahres und wurde im Dezember vertagt.


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WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozess, Irak, Völkermord, Kurde
Quelle: www.antenne.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2007 16:53 Uhr von exekutive
 
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eine farce: ist dieser prozess, der nur zeigt wie dämlich die gesammte politik dieser erde doch geworden ist.. bzw schon immer war

zum einen sollte man bedenken, das die kurden in erster linie durch westliche waffen ermordet wurden..
ja getan haben es zwar die anhänger des saddamregimes (der ja auch zu der zeit mit dem westen zusammengearbeit hatte).. aber das ist keine entschuldigung
denn wenn man einen verrückten eine pistole verkauft, kann man auch davon ausgehen das er diese benutzen wird..

die chemischen bzw biologischen waffen womit saddam diverse kurdendörfer "ausgeräuchert" hatte, stammen auch aus dem westen..

dazu kommt, das der kurdische völkermord nicht mit dem völkermord zu vergeichen ist, den der geisteskranke westen durch seinen angriffs-besatzungskrieg im irak angerichtet hat..

dank uns wurden über 600.000 irakis seit 2003 ermordet und das land in einem bürgerkrieg gestoßen -alle gruppierungen gezielt auf einander aufgehetzt..
und nein die toten irakis sind keine terroristen oder soldaten.. sie sind widerstandskämpfer die nur ihr land verteidigen wollen.. daher ist jeder tote iraker eben nicht aus notwehr erschossen wurden.. jeder tote iraker ist mord der nur noch mehr hass sät

mit der veruteilung der "verantworltichen" des kurden völkermordes, hat sicher der westen selber verurteilt.. mit dem todesstrafenurteil hat der westen sich sein eigenes "todes"urteil unterschrieben, da ohne ihm es niemals so weit gekommen wäre..

diesen mist kann man beliebig fortsezten.. sehr euch afrika an.. hätten damals die kolonialmächte den kontinent nicht mit dem "linieal" aufgeteilt, wären heute die völker nicht getrennt und wir hätten hundertmillionen weniger tote und ein garantiert stabileres afrika als das heutige

ich könnte jeden tag kotzen über die scheiße die jeden tag versucht wird uns weis zu machen..
die lügner reden von freiheit und demokratie und bringen nur krieg und verzweiflung..

aber das schlimmste ist, das die menschen sich ihrer verantwortung entziehen.. jeder einzelne mensch ist für alles verantworlich.. wir sitzen alle auf den gleichen planeten.. wenn wir unsere augen verschließen, wird es niemals besser werden.. sondern nur schlimmer und das betrifft alle breiche des lebens

alle reden sie von wegen das sie doch so gerne frieden wollen und von wegen wie gut sie doch sind.. und was ist? alles ist im arsch.. unsere gesellschaft und die anderen auch.. und dann meckern die menschen rum das doch alles scheiße ist..
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08.01.2007 17:29 Uhr von Julizka84
 
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ist doch logisch Wenn die Amerikaner lauter Schiiten die früher die Opfer von Saddam waren zu Politikern, Richtern, Polizisten machen, dann ist es nur verständlich wenn es nur noch Selbstjustiz, Morde etc. gibt.

Opfer dürfen nicht Richter werden oder in Machtpositionen gelangen in dem sie "Rache" üben können.

Traurig ist nur, dass ich die Iraker damit zu Marionetten der Amerikaner machen und für diese die Drecksarbeit erledigen.
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08.01.2007 17:44 Uhr von JCR
 
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Üble Sache. nd die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden, aber ob das irakische Rechtswesen schon soweit ist, mit Gerechtigkeit vorzugehen?
Sehr zweifelhaft, da nicht einmal ein Ende der Krisensituation abzusehen ist.
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09.01.2007 00:55 Uhr von generalstreik
 
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Beitrag: Mord ist Mord. Egal aus welcher Absicht heraus auch dieser begangen sein mag.
Ein Massenmord mit Senfgas gegen wehrlose Zivilisten, die einfach nur den Fehler hatten, einer anderen ethnischen Völkergruppe anzugehören als das "Staatsvolk", ist und bleibt ein Verbrechen für welches die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
"Chemie-Ali" hat für seine Taten die Verantwortung zu übernehmen. Ich hoffe nur das er einen fairen Prozess bekommen wird und anstatt einer Todesstrafe entgegen zu sehen, sollte er zu lebenslanger körperlicher Aufbauarbeit in den zerstörten Orten verurteilt werden. Ein schneller Tod nutzt hier niemanden.

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