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"Historischer Tag": US-Kongress nun im Online-Game "Second Life" vertreten

Die virtuelle Version des amerikanischen Kongresses hat am 04. Januar ihren Einzug in das Online-Spiel "Second Life" gefeiert. Das Internet-Pendant des Demokraten George Miller würdigte die Eröffnung als "historischen Tag".

Die Demokratin Nancy Pelosi konnte das Amt als Mehrheitsführerin in dem Online-Kapitol antreten, somit wird das Amt zum ersten Mal von einer Frau bekleidet. Flaggen auf Halbmast vor dem Gebäude erinnern an den Tod des früheren Präsidenten Gerald Ford.

Der Online-Politiker Miller macht sich Hoffnungen auf ein Forum für alle die, die am Thema USA und Kongress interessiert sind. Der Tummelplatz für Erwachsene soll eine Art Plattform werden, um Ideen und Vorschläge zu unterbreiten.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Online, Game, Tag, Life, Kongress, US-Kongress, Second Life
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2007 22:44 Uhr von dex1280
 
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Was ist Second Life??
Ist das so wichtig das wir es hier erwähnen müssen??

Würde nicht ein eintrag auf der Newsseite von "Second Life" genügen???

also ich kenns nicht...
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08.01.2007 03:01 Uhr von moppsi
 
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Und wenn man den virtuellen Kongress: virtuell in die Luft jagt, kommt man dann ins virtuelle Guantanamo?
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08.01.2007 04:57 Uhr von jesse_james
 
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@fiacyberz: Meinst nicht eher bis jedes Hirn einen Internetstecker hat ?

Dann wäre es wirklich ein zweites Leben *g*
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08.01.2007 15:50 Uhr von El Salvas
 
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Man kann sogar Real Reich werden durch SL: http://www.zeit.de/...

und man kann schon Virtuell klauen:

http://de.wikipedia.org/...

@ moppsi: Es gibt bei SL ein gutes Dutzend Mafiaclans.Ein Anführer heißt Tommy F. Diese Banden
benutzen kleine Programme, die den Computer Ihrer Feinde so verlangsamen, dass er
keinen Spaß mehr hat und verschwindet. Oder sie erschleichen sich das Vertrauen des Opfers und nehmen ihm dann sein
Geld ab.« Täglich brechen Avatare in fremde virtuelle Häuser ein und nehmen alles mit, was nicht niet- und
nagelfest ist, manch ein Besucher suchte am nächsten Morgen auch schon seinen Ferrari vergebens.
Mafiosi Tommy meint es kostet, so bis 15000 Linden-Dollar jemanden virtuell um die Ecke zu
bringen umgerechnet 40 Euro.
Angst vor Strafverfolgung muss Tommy F., der in Wirklichkeit ein Highschool-Kid Namens Tyler aus der
Nähe von Washington ist, nicht haben, die Drecksarbeit lässt er von anderen Avataren erledigen, die sich in
der Mafiahierarchie noch nicht hochgearbeitet haben. Linden Lab (Hersteller) schickt auch kaum Aufpasser los. Wenn er aber erwischt wird wird sein Charakter gelöscht.
Bis jetzt ist es auch noch niemandem gelungen, eine Straftat aus Second Life vor ein echtes Gericht zu bringen, obwohl es schon versuche gab.die Amerikanerin Carissa Hill aus Kansas bei ihrer Polizeidienststelle einen Betrug im virtuellen Raum an. In „Second Life“ war sie einem Avatar begegnet, der ihre Linden-Dollar kaufen wollte und ihr dafür 180 US-Dollar zu überweisen versprach. Es stellte sich allerdings heraus, dass der Geschäftspartner eine falsche Identität vorgegeben hatte. Hill bekam ihr Geld nicht. Die Polizei wusste nicht so recht, wie sie den Fall verfolgen sollte. Immerhin fand Linden Lab eine pragmatische Lösung: Der Charakter des Betrügers wurde aus „SecondLife“ gelöscht.

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