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WDR plant neue Familiendoku mit türkisch-deutscher Großfamilie

Familie Özdag tritt die Nachfolge der legendären "Fußbroichs" an, die zwischen 1989 und 2002 von Fernsehmacherin Ute Diehl regelmäßig im WDR-Fernsehen ins Bild gesetzt wurden. Lange war Diehl auf der Suche nach einer perfekten türkischen Familie.

Vater Hasan Öldag kam als Gastarbeiter in den 70er Jahren, holte anschließend seine Frau und die beiden ältesten Kinder nach. Inzwischen betreibt die türkisch-deutsche Familie mit ihren 13 Mitgliedern in Köln-Mülheim eine Bäckerei.

Eigentlich hatte sich Ute Diehl nach dem Ende der "Fußbroichs" im Jahr 2002 von Familiendokus losgesagt. Zum Ende geriet die "Fußbroichs" in die Kritik, weil die Serie nicht mehr das "wahre Leben" der Kölner Kultfamilie widerspiegelte.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutsch, Familie, WDR
Quelle: www.welt.de

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07.01.2007 16:53 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Hurra, wenn die Öldags auch nur halb so durchgeknallt wie die Fußbroichs sind, dürfen wir uns auf weiteres Kultfernsehen freuen. Als Kölner habe ich mir einmal eine „Fußbroich-Nacht“ angetan und hab mich köstlich amüsiert. Das war wirklich witzig, hoffentlich bleiben die Öldags auf dem Boden, wenn sie erst mal Stars geworden sind.
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07.01.2007 17:40 Uhr von intruder1400
 
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sollen wir damit: besser auf islamistische Kulturen vorbereitet werden.
So eine Sendung sollte im RBB regional ausgesendet
werden.Besser wäre eine Sendung wie Hartz IV Familien
um tägliche Überleben zukämpfen haben.
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07.01.2007 17:57 Uhr von reziprok
 
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Da in letzter Zeit: unsere muslimischen Mitbürger durch Themen wie Zwangsverheiratung, Ehrendmord, Rütli etc. immer öfter schlecht rübergekommen sind, muss da natürlich vom staatlichen Fernsehen entgegen gewirkt werden.
Also sucht man sich eine gut integrierte Familie raus und hofft, dass dadurch die Bevölkerung abgelenkt wird und es soll der Eindruck vermittelt werden, dass dies bei fast allen türkischen Familien in Deutschland so abläuft.
Schließlich war der WDR schon immer links und da träumt man weiter vom Erfolg von Multikulti. ;-)
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07.01.2007 18:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@reziprok: Es dürfte schwer sein, das zu akzeptieren. Aber möglicherweise ist die Doku über eine "stinknormale" türkische Familie eher die Realität als Fälle von Ehrenmord, religiösen Extremismus und Gewalt.
In Deutschland leben fast drei Millionen Menschen türkischer Herkunft. Die Mehrheit dieser Menschen lebt friedlich und will sich integrieren, hat dies möglicherweise schon lange praktiziert und wird dies fortsetzen.

Es ist an der Zeit, zu zeigen, dass auch türkische Familien in Deutschland genau die gleichen Probleme haben wie deutsche Familien. Besonders gut an der geplanten Serie finde ich, dass eine türkische Familie mit einem Gewerbebetrieb gezeigt wird. Auch das gehört mittlerweile zum Alltag in (West)Deutschland.

Aber das scheint einigen Integrationskritikern nicht in ihr Weltbild zu passen. Sie betonen auch weiterhin, dass die "Türken" in Deutschland gewalttätig, integrationsunwilig und nicht demokratiefähig sind. So werden auch beste Vor- und Ansätze zur Integration scheitern.

Also lasst uns einfach mal schauen, wie so eine türkische Familie mit Gewerbebetrieb lebt. Ich werd´s mir anschauen!
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07.01.2007 18:19 Uhr von ChristianWagner
 
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Das ist so wie wenn die Südwest-Presse über Asyl-: bewerber berichtet. Da sucht man sich IMMER die Familien aus wo die Kinder "nur dt. sprechen" ,"die dt. Fahne an der Wand hängt." Die Kinder "Michael Ballack Fan" sind. Der Papa "arbeiten möchte und kein Geld vom Staat will" Die Familie ist noch "nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten" bla bla bla bal


Und selbstverständlich wird auch o..g türkische Familie für ALLE anderen türkischen Familien stehen: Perfekt integriert, bla bla bla
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07.01.2007 18:26 Uhr von JayAge
 
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@Ralph_Kruppa: da klick ich beitrag abgeben und schon steht da deiner, mit dem ähnlichen inhalt, wie meiner ihn bekommen sollte ^^

sicher gibt es oft probleme mit türkischen imigranten, aber durch diese sendung wird den deutschen evtl die türkische kultur näher gebracht. wenn man ehrlich ist verstehen wir diese nämlich nicht wirklich.
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07.01.2007 18:27 Uhr von reziprok
 
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@ ralph_kruppa: Natürlich gibt es auch gut integrierte Türken. Aber leider auch viel zu viele, die sich nicht integriert haben und dies auch nie vorhaben. Und da diese nicht ausgemustert, sprich abgeschoben werden, bleibt das negative Image der Türken in Deutschland erhalten.

Außerdem ist es keine Seltenheit, dass Türken selbstständig sind. Es ist eher die Regel. Viele von ihnen betreiben doch Gastronomiebetriebe, Gemüseläden, Telefon-/Internetcafes oder Elektronikgeschäfte etc.. Das ist auch durchaus lobenswert. Allerdings ist doch ein Riesenargument der Zuwanderungsbefürworter, dass die Einwanderer unsere Sozialsysteme mit ihrer jüngeren Bevölkerung am leben erhalten... Selbstständige allerdings zahlen keine Sozial-oder Rentenbeiträge. Sie müssen sich selbst versichern.
Die AL-Quote unter Türken liegt bei gut 30%. Sie sind also drei mal so häufig arbeitslos wie der Rest. Zudem schneiden ihre Kinder in der Schule ausgesprochen schlecht ab. Siehe Pisa etc. Im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil sind sie überproportional häufig kriminell. 60% aller türkischen Ehen in Deutschland werden mit einem Partner direkt aus der Türkei geschlossen.
Bei anderen Einwanderergruppen ist die Integration wesentlich besser gelungen. Siehe Italiener, Griechen Portugiesen, Polen oder Südostasiaten.
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07.01.2007 18:33 Uhr von Malik2000
 
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News? Die Serie läuft heute Abend an, also kann von Planung nicht die rede sein.
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07.01.2007 18:42 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@reziprok: Dann will die "Spitze" mit dem Weltbild national gesinnter mal etwas relativieren.
Mir geht nur das ständige "Stänkern" über Ausländer auf den sprichwörtlichen "Beutel" (wollte das böse Wort "Sack" nicht benutzen).
Unzweifelhaft sind die großen Probleme mit Menschen mit Migrationshintergrund. Insbesondere die türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger stehen als größte Einwanderergruppe unter besonderer Aufmerksamkeit.

Die Probleme fangen schon vor der Schule an. Es gibt im Gegensatz zu anderen Volksgruppen keine staatliche Förderung zweisprachiger Vorschulen (Offiziell heißt es kein Geld....). Dadurch gelangen viele Kinder aus türkischen Familien mit einer Sprachbildung in die Schule, die nur als Nachteil bezeichnet werden kann. Sie sprechen weder ordentliches Deutsch (das sollte man als Integrierte schon können....) noch ordentliches Türkisch.

Selbst Kinder, die im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kommen, lernen das Deutsche schneller als Kinder, die hier geboren sind. Das ist eine "Ohrfeige" für das deutsche Bildungssystem. Es geht weiter mit dem unsäglichen dreistufigen System der weiterführenden Schulen. Viele Ausländer, weil sie diese Sprachschwächen haben, werden auf Haupt- und Förderschulen regelrecht "entsorgt". So manch kriminelle Karriere nahm hier ihren Ursprung. Ich mache das diesen Betroffenen jedoch nicht zum Vorwurf, sondern werfe dem Staat vor, Integrationspolitik über 40 Jahre schlichtweg ignoriert zu haben. Wie überheblich ist das denn? Bildung ist in den meisten Ländern eine staatliche Aufgabe und PISA hat den Deutschen die verdiente Ohrfeige verabreicht. Einzig, klüger sind die Bildungsverantwortlichen bislang noch nicht geworden.

Darüberhinaus wird es auch in Zukunft weitere Fälle von religiös motivierten Straftaten und das Geschrei ist dann jedes Mal groß. Ich bin auch der Meinung zu einer Integration gehört neben dem Erlernen der Sprache auch die Anerkennung unserer freiheitlichen Grundsätze wie Toleranz, Meinungsfreheit und Eintreten für Schwächere.

Nur jedes Mal, wenn ein "Türke" wieder einmal wegen der "Ehre" eine Straftat begeht, trampelt die konservative Horde über den "Garten der Integration". Und das in einer Zeit, wo die Regierenden endlich dem Thema Integration/Migration die Aufmerksamkeit entgegenbringt, die dieses Thema aus wohlverstandenem deutschen Eigeninteresse verdient. Wie das immer so ist, wenn "Herden" alles niedertrampeln. Sie schüren damit gängige Vorurteile und ohrfeigen damit diejenigen (darunter auch viele Deutsche), die sich seit Jahren um Integration bemühen und erkennbare Erfolge vorweisen können. So was finde ich, entschuldigt bitte das böse Wort - schlicht und ergreifend "Driss" (das kölsche Wort für das Endprodukt menschlicher Verdauung....).
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07.01.2007 18:52 Uhr von legionaer
 
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Multikultipropaganda nicht mehr nicht weniger - aber durchaus legitim. Jeder der in einer Stadt mit einem hohem Anteil von islamischen Einwohnern lebt, weiß doch um den Stellenwert einer solchen Doku-Soap mit einer "Muselmanen-Idealfamilie".

Für meinen Vater arbeiten mehrere muslimische Arbeiter bzw. Arbeiterinnen, die auch diesem Idealbild entsprechen. Aber selbst die sehen die Schwierigkeiten, die aufgrund der nachfolgenden Generationen der Migranten auf die Europäer zukommen und sind immer verwundert, dass nichts gegen diese Entwicklung unternommen wird.

Wenn in Straßburg Autos brennen, dann haben die Täter meist so urdeutsche/französische Vornamen, wie Ali, Rachid, Güngör, Mehmet und Murat. Die meisten älteren Muslime distanzieren sich ganz klar von diesen Taten. Doch frage ich mich da immer, wo bleibt denn da der Einfluss der Familienpatriachen auf seine Sprösslinge?

So eine Familie würde ich gerne mal in einer Doku sehen, wobei - ich habe das ja fast jeden Tag real.



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07.01.2007 19:13 Uhr von reziprok
 
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@ Ralph_Kruppa: Wer in ein anderes Land geht, der sollte auch aus eigenem Antrieb die entsprechende Sprache pefekt erlernen. Insbesondere Kinder, die hier aufwachsen, sollte dies gelingen. Dem Staat war das egal, insbesondere auch, weil viele Linke fanden, dass man sich da nicht einzumischen habe und das schon mit der Zeit kommen werde...

Bildung scheint vielen türkischen Familien ja auch nicht so wichtig zu sein, denn sonst würden sie es als oberste Priorität ansehen, dass ihre Kinder bis zur Einschulung gutes Deutsch sprechen. Aber die Sprache allein ist nicht alles, auch wenn dies in Deutschland in der gegenwärtigen Diskussion so rüberkommt. Denn sonst hätten Großbritannien und Frankreich ja nicht dieselben Probleme mit muslimischen Einwanderern. Denn dort sprechen die Einwanderer bereits die Landessprache, wegen Kolonialzeit etc.


Und wie erklärst Du Dir, dass Ausländer im konservativen Bayern bei PISA wesentlich besser abgeschnitten haben als in den anderen Bundesländern?


Und zum Abschluss kratze ich noch an einem riesengroßen Tabu in Deutschland:

Die türkischen Immigranten in Deutschland kommen zum Großteil aus Gegenden, wo es Tradition ist, dass Ehen vorwiegend zwischen Verwandten geschlossen werden. Meist Großcousine oder Cousine etc.. Wenn dies über Generationen praktiziert wird, wirkt sich das sicher nicht positiv aufs Erbgut aus. Diese gehörten auch schon in der Türkei zur Unterschicht und verfügten über sehr wenig Bildung. Daher wäre es geradezu ein Wunder, wenn deren Nachfahren in Deutschland im Durchschnitt auch nur annähernd vergleichbar in der Schule abschneiden würden. Gerade, weil diese arrangierten Ehen, wie oben erwähnt, auch hier in Deutschland weiter praktiziert werden.
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07.01.2007 19:20 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@reziprok: Gutes Argument:
Diese Info habe ich auch. Und leider ist der Anteil von Menschen aus diesen türkischen Gegenden sehr hoch, was nicht unbedingt dazu beiträgt, dass Integration dadurch leichter wird.
Noch was zur Verantwortung für 45 Jahre integrationspolitischen Tiefschlaf:
Daran sind nicht alleine die Linken und "Multi-Kulti-Träumer schuld",. Gegenfrage: Welche Parteien hatten von 1982 bis 1998 die Mehrheit im Bundestag? Bestimmt nicht die Linken. Und einen Satz habe ich aus dieser Zeit noch ziemlich genau im Ohr, der auch heute falscher nicht sein kann.

"Wir sind kein Einwanderungsland".
Alle Sozialdemokraten sollten jetzt nicht in Jubel ausbrechen, auch sie tragen ihren Teil der Verantwortung.
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07.01.2007 19:32 Uhr von reziprok
 
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@ ralph_kruppa: "egenfrage: Welche Parteien hatten von 1982 bis 1998 die Mehrheit im Bundestag? Bestimmt nicht die Linken. Und einen Satz habe ich aus dieser Zeit noch ziemlich genau im Ohr, der auch heute falscher nicht sein kann.

"Wir sind kein Einwanderungsland"."


Ja da hast Du leider recht. Ein Großteil der Türken ist auch erst in den 80igern als Familiennachzug und Anfang der 90er als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Das kein Einwanderungsland war halt nur eine Floskel, um ihre Wähler zu beschwichtigen. Was unternommen, um diesem Satz eine Berechtigung zu geben, hat die CDU leider nie. Meistens entdeckt die CDU das Thema Ausländer auch nur im Wahlkampf. Wenn sie dann in der Regierung ist, werden aber wieder entsprechend nur weichgspülte Konzepte verabschiedet...

Böse Zungen behaupten ja auch, dass der Bimbes das nur so hat laufen lassen, damit seine Sohn auch ne Frau findet... :D
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07.01.2007 19:40 Uhr von legionaer
 
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Ralph_Kruppa: "Die Probleme fangen schon vor der Schule an."

Genau... im Elternhaus.

"Es gibt im Gegensatz zu anderen Volksgruppen keine staatliche Förderung zweisprachiger Vorschulen (Offiziell heißt es kein Geld....)."

Hm, welche Volksgruppen haben den eine staatlich Förderung zweisprachiger Vorschulen?

"Dadurch gelangen viele Kinder aus türkischen Familien mit einer Sprachbildung in die Schule, die nur als Nachteil bezeichnet werden kann."

Wenn Murat nicht Fatma als Direktimport ohne deutsche Sprachkenntnisse aus der Türkei geholt hätte, sehe das leicht anders aus. Ich bin auch zwei- fast dreisprachig erzogen worden. Warum geht das komischerweise nur bei islamischen Familien nicht? Wenn schon Mama nichts anders ausser arabisch oder türkisch kann, warum spricht dann Papa nicht deutsch mit seinen Kindern von der Geburt an?

"Sie sprechen weder ordentliches Deutsch (das sollte man als Integrierte schon können....)"

Klasse, da sind wir einer Meinung.

"noch ordentliches Türkisch."

Und das verstehe ich halt nicht. Hat Mama schon in der Türkei kein ordentliches türkisch gelernt? Oder warum schafft sie es nicht ihren Kindern das beizubringen?
Niemand in Deutschland hat mir bisher gesagt, dass, zumindest was meine sprachlichen Fähigkeiten betrifft, ich kein deutsch könne - gut, nicht in Baden und in der Pfalz *lol*. Klar das mein französisch einen Elsässer Dialekt hat. Dennoch versteht mich selbst ein Bretone.

"Selbst Kinder, die im schulpflichtigen Alter nach Deutschland kommen, lernen das Deutsche schneller als Kinder, die hier geboren sind."

Interessant - wie kommt das Deiner Meinung nach? In Frankreich/Elsass ist es frappierend zu beobachten, dass die alte Generation noch sehr gut französisch konnte - halt mit klarem Akzent. Hintergrund dürfte natürlich sein, dass in den Mahrgrebstaaten auch heute noch Französisch zumindest Verkehrssprache ist. Die jetzige junge Generation sind alles "Gangster-Rapper" und sprechen ein französisch, wo es mir die Fußnägel aufrollt. Interessante Parallelen zu Deutschland. Migrantenkinder aus asiatischen Ländern haben interessanterweise diese sprachlichen Einschränkungen nicht.

"Das ist eine "Ohrfeige" für das deutsche Bildungssystem."

Es ist natürlich einfach die Schuld einer öffentlichen Institution zuzuschieben. Meiner Meinung nach liegt der Grundfehler schon im Elternhaus. Erziehung - und da gehört die Sprache auch dazu - fängt nicht erst in der Schule an.

"Es geht weiter mit dem unsäglichen dreistufigen System der weiterführenden Schulen. Viele Ausländer, weil sie diese Sprachschwächen haben, werden auf Haupt- und Förderschulen regelrecht "entsorgt"."

Ja aber selbst wenn sie perfekt die Sprache ihres Gastlandes können, hat doch nicht jeder das Zeug dazu eine höhere Schule zu besuchen, selbst wenn sich das Gerücht jeder könne heute das Bac bzw Abi schaffen hartnäckig hält. Es muss also mehrstufige Schulen geben. Zumindest Stufen, die aufeinander aufbauen.

Des Weiteren verdrängst Du hier die Tatsache, dass es im ureigensten Interesse des Migranten und seiner Sprösslinge liegen müsste, die Sprache seines Gastlandes zu lernen. Unverständlich ist nur die Forderung in Deutschland, dass hier der Staat eingreifen müsste. In den meisten Einwanderungsländern - und Deutschland wird ja mittlerweile gerne bei der Multikultifraktion als solches gesehen - kommst Du nicht mal rein, wenn Du keine Sprachkenntnisse nachweisen kannst oder sie in einem gewissen Zeitraum dort nicht aneignest.

"So manch kriminelle Karriere nahm hier ihren Ursprung."

Also ist der Staat Schuld an den kriminellen Karrieren der Migranten.....

"Ich mache das diesen Betroffenen jedoch nicht zum Vorwurf, sondern werfe dem Staat vor, Integrationspolitik über 40 Jahre schlichtweg ignoriert zu haben."

...was Du hier auch bestätigst. ich finde Du machst Dir es einfach zu leicht mit Deiner klaren einseitigen Schuldzuweisung. Natürlich hat der Staat 40 Jahre eine falsche Integrationspolitik betrieben, einfach allein schon darin Menschen in das Land zu lassen, die intergrationsresistent sind.

"Wie überheblich ist das denn? Bildung ist in den meisten Ländern eine staatliche Aufgabe und PISA hat den Deutschen die verdiente Ohrfeige verabreicht."

Deutschland und auch Frankreich sind sicherlich nicht Vorzeigestaaten in Punkto Bildungspolitik. Aber jeder halbwegs intelligente Deutsche/Franzose ohne Migrationshintergrund kann das Bildungssystem erfolgreich durchlaufen, wenn er den Willen dazu hat, selbst wenn er aus einer sozial schwachen Familie stammt. Warum geht das bei dem Gros der Migrantenkinder nicht?

"Einzig, klüger sind die Bildungsverantwortlichen bislang noch nicht geworden."

So wie alle anderen ewig tief Betroffenen und Gutmenschen die überall die Schuld suchen, die Kulturbereicherer aber von jeder Eigenverantwortung freisprechen.

Du kennst doch die klar definierten Hemmnisse der Integration auf Seiten sogenannter "ausländischer Mitbürger":
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07.01.2007 19:43 Uhr von legionaer
 
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Fortsetzung: Mangelnde Bereitschaft neues Umfeld anzunehmen („sich integrieren“)
Sprache/Angst
Angst der Verlust der eigenen Identität
Angst vor Benachteiligung
Unterschiedliche Religion und ihre Folgeerscheinungen
Komplex der Zweitklassigkeit
Bildungsniveau
Psychologie des „temporären Status“
fehlende Netzwerke/soziales Umfeld
Randgruppen ohne Netzwerk
Hemmnisse der Integration auf

Wenn ich persönlich unter all diesen Punkten "leiden" würde, dann käme es mir nie in den Sinn, meinen angestammten Kulturkreis zu verlassen. Wenn ich es aber schaffe, diese Punkte zu überwinden - und das liegt allein in meiner Eigenverantwortung - dann steht mir doch in jeder Gesellschaft - auch in der einer mir zunächst fremden Kultur - der Weg offen. Jeder ist seines Glückes Schmied.
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07.01.2007 19:55 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@legionär: Folgende Gegenbeispiele:

Ein türkischer Familienvater darf nach dem hessischen Schulgesetz sein Kind nicht auf die "bessere" Grundschule schicken, sondern auf eine Grundschule mit einem hohen Anteil an ausländischen Kindern und schlechtem Ruf.
Schuld der Türken???? Integrationsunwillig???
Nö oder, also wer trägt für so einen Blödsinn verantwortlich?

2. Beispiel:
Ein türkisches Vorschulkind wird auf einem kathloschen Kindergarten nicht angenommen, mit der Begründung es sei nicht katholisch. Erst medialer Druck und zahlreiche Anfragen lassen die Verantwortlichen umdenken.
Schuld der Türken??? Bildungsunwilligkeit???

Also: So ganz scheint meine Schelte an den Staat nicht aus der Luft gegriffen zu sein....
Ich glaube eher, Du scheinst Dir das ein wenig zu einfach zu machen. Pessimismus über die Zukunft unseres Landes in allen Ehren, aber ich sehe das doch etwas konstruktiver!!!
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07.01.2007 20:04 Uhr von Bender-1729
 
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Oh ja ... noch mehr Multi-Kulti-Doku Soaps genau das hat der deutschen TV Landschaft gefehlt! Welch revolutionärer Einfall ...

... da guck ich mir ja lieber meine Rauhfasertapete an!
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07.01.2007 20:18 Uhr von legionaer
 
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Ralph_Kruppa: "Ein türkischer Familienvater darf nach dem hessischen Schulgesetz sein Kind nicht auf die "bessere" Grundschule schicken, sondern auf eine Grundschule mit einem hohen Anteil an ausländischen Kindern und schlechtem Ruf.
Schuld der Türken???? Integrationsunwillig???
Nö oder, also wer trägt für so einen Blödsinn verantwortlich?"

Also ich sage da das dies nur konsequent ist, denn auch deutsche Eltern haben Probleme ihr Kind auf eine andere Grundschule anzumelden, wenn ihnen in der Grundschule ihres Wohngebietes der Ausländeranteil zu hoch erscheint. Umgangen wird das zumeist, in dem die Kinder dann bei Opa/Oma offiziell angemeldet werden, deren Grundschule in ihrem Wohngebiet eben eine bessere Schülerstruktur hat.

Natürlich hast Du da in diesem Einzelfall völlig recht. Auch mein Lob an den türkischen Familienvater, der sich berechtigt Sorgen macht. Dennoch ist und bleibt das einer dieser wenigen Ausnahmefälle und ist keine Rechtfertigung dafür, dass es - so der Eindruck - den meisten türkischen Familienvätern völlig egal ist, ob ihre Kinder mit einer genügenden sprachlichen Vorbildung in dei Schule kommen oder nicht. Denn die schieben ja genauso wie Du hier auch darlegst, die Verantwortung an den Staat ab. Wer Kinder in die Welt setzt, hat aber auch die Verantwortung für deren Entwicklung zu tragen, zumindest darin ihnen einen Weg zunächst zu ermöglichen. Mit der Nichtvermittlung der deutschen Sprache ab Babyalter an, verbauen sie diesen Weg aber - meist auf ewig.

Dein zweites Beispiel stösst auch bei mir auf Unverständnis.

Deine Konstruktivität mag grösser sein als meine, dass sei Dir ungenommen, aber lasse mir bitte dann auch meinen Pessimissmus, er ist der Spiegel meiner Lebenserfahrungen und wenn Du das Gleiche was ich alles erlebt habe, erfahren hättest, dann denke ich, dass es Dir ähnlich gehen würde.
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08.01.2007 00:19 Uhr von reziprok
 
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@ xbarisx: Dein Beitrag bestätigt mich schon genug. Das reicht mir. Danke dafür...
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08.01.2007 01:47 Uhr von xbarisx
 
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@reziprok: bitte du schlaumeier

Tageschau 01:42
Sachsen Anhalt, Brandanschlag auf Asylbewerberheim

Diese Nachricht bestätigt mich schon genug. Das reicht mir. Danke dafür...

Na was sagst du dazu.

Auserdem hast du meinen Beitrag misverstanden der sollte nämlich keine Drohung sein, nämlich ein Beweis dafür das du wohl keine Ausländer kennst und gar keine Ahnung hast was du da redest du Populist, dann hättest du nämlich mal gesehen wie die Mehrzahl der Ausländer ist und in welchen Sozialen und Wirtschaftlichen umständen sie leben, aber leb du nur in deiner kleinen braunen Welt.
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08.01.2007 01:52 Uhr von xbarisx
 
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@reziprok2: Habe mir eben mal sein Profil angesehen, sowas verbohrtes und Ausländerfeindliches gehört echt in eine Zeitmaschine gesetzt und ins Jahr 1945 zurück geschickt.
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08.01.2007 10:47 Uhr von reziprok
 
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@ xbarisx: ""confirming the fact that the most successful men in any sphere of human activity - whether it is politics, industry, militarism or crime - are apt to be above average intelligence.""


Das hat überhaupt nix mit einer Bewertung der Verbrechen der Nazis zu tun. Die Intention des Autors ist eine ganz andere.
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08.01.2007 11:40 Uhr von daboom
 
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typisch köln Das stimmt wohl. Typisch Kölner ist wohl heute selten noch deutsch :)
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08.01.2007 12:15 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Ich frage mich warum so ein s......... auch noch gesendet werden muss.Man brauch doch nur durch die Stadt zu laufen und sieht nur noch Kopftücher, da muss ich diesen Tür....... nicht auch noch im Fernsehen sehen!!!!
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08.01.2007 12:48 Uhr von maexx
 
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@rollo: damit wir uns dann leichter integrieren können, wenn sie dann die mehrzahl sind.

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