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CDU - Pofalla: SPD distanziert sich zu wenig von DDR und Linkspartei

Ronald Pofalla, Generalsekretär der CDU, wirft der SPD vor, gegenüber der DDR und der Linkspartei nicht deutlich genug auf Distanz zu gehen.

Gegenüber der "Berliner Zeitung" kritisierte Pofalla, dass in einem Entwurf zum SPD-Programm positiv Bezug zum "demokratischen Sozialismus" genommen werde. Die Lösung "vom Sozialismus der DDR", so Pofalla, sei eine Befreiung gewesen.

Des Weiteren bemängelt der CDU-Politiker, dass der Programmentwurf ein Zusammenwirken zwischen SPD und Linkspartei nicht deutlich ausschließe. Pofallas Ansicht zufolge habe die SPD es wohl aufgegeben, die Linkspartei politisch zu bekämpfen.


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WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, CDU, DDR, Linkspartei, Distanz
Quelle: www.pr-inside.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2007 16:11 Uhr von the_final_conflict
 
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"Natürlich", so Pofalla, kommt eine wie auch immer geartete Koalition aus CDU und Ex-PDS für seine Partei nicht in Frage, deshalb muss soetwas auch nicht in einem CDU-Programm stehen. Ein Blick in etliche Kommunalparlamente der
"neuen Bundesländer" täte diesem Mann wohl einmal ganz gut.
^^
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07.01.2007 17:18 Uhr von 666leslie666
 
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CDU: dann sollte sich diese auch mal endlich von den rechten in ihrer Partei distanzieren...
-->http://www.heise.de/...

Zitat:
Aber gut, die CDU wahr ja auch mal ein Auffanglager für NSDAPler.
;-)

Mlg jp
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07.01.2007 17:19 Uhr von maki
 
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Wenn ich mir vorstelle, dass der Arschplumpser mal ne wichtige Stellung bekommen könnte - *würgs*

:-)
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07.01.2007 17:23 Uhr von 666leslie666
 
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lolol: Kommt der Profalla nicht auch aus dem Osten..?

Die Merkel schon...
Ziehtochter von Honecker und Bush...;-)

Mlg jp
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07.01.2007 17:30 Uhr von Troll-Collect
 
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Postkommunistische Christen: Meiner Meinung nach distanziert sich die CDU zu wenig von ihrer Vergangenheit als DDR-Blockpartei, nämlich der Ost-CDU, die sie nach dem Fall des DDR Regimes flux assimilierte.
"Später wurden die Blockparteien als Instrument der Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten am gesellschaftlichen Leben verstanden, die allerdings in wesentlichen Fragen nur im Sinne der Politik der SED möglich war. Damit diente sie auch der Kanalisation auftretender Widersprüche und der staatsbürgerlichen Bindung."
http://de.wikipedia.org/...

Außerdem wäre eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Vorsitzenden zu DDR-Zeiten hilfreich:

"Aufgewachsen in solchen Kreisen, verfügte Angela Kasner schon früh über Beziehungen, die sie zu ihrem Vorteil einsetzen konnte. ...
In ihrer Studienzeit war sie Sekretärin für Agitation und Propaganda der regimetreuen Jugendorganisation FDJ, ein Amt, das sie inzwischen gern als "Kulturbeauftragte" bezeichnet. Ein Stasi-Spitzel am Institut, der vorrangig den Dissidentensohn Ulrich Havemann beobachten sollte, gab auch über seine Bürokollegin Merkel Auskunft. Von einem inneren Widerstand gegen die SED-Herrschaft, den Merkel in ihren autorisierten Biografien und Interviews zu ihrer Geschichte herauszustellen versucht, kann nach der Stasi-Quelle keine Rede sein. So recherchierte die Zeitschrift Stern in den Archiven: "IM Bachmann berichtet nichts politisch Brisantes, im Gegenteil, ein ums andere Mal hebt er Angelas ‚positive politische Grundeinstellung’ hervor. Ansonsten berichtet er vor allem Privates, Persönliches. Aus ihrem kleinen, sicheren Leben eben." Die wachsende Protest- und Widerstandsbewegung in der DDR des Jahres 1989 interessierte Merkel zunächst offenbar nicht. "Ach, mal gucken, was draus wird", soll sie einem Institutskollegen geantwortet haben, der nicht verstehen konnte, dass jemand in diesen Tagen nicht auf die Straße oder zu politischen Versammlungen ging. Erst als die Mauer geöffnet und der Machtverlust der SED unübersehbar geworden war, begann sie sich politisch neu zu orientieren und begab sich auf die Suche nach einer Partei.
...
Bei allen sonstigen Differenzen zwischen dem politischen Führungspersonal in Ost- und Westdeutschland gab es hier eine grundlegende Gemeinsamkeit, die beide auch mit der Kirche teilten: Eine tiefe Abneigung gegenüber selbstständigen Regungen in der Bevölkerung, die sich aus der Angst vor einer für sie unkontrollierbaren revolutionären Entwicklung in der Arbeiterklasse speiste."
http://www.wsws.org/...
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07.01.2007 18:11 Uhr von spacerader73
 
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Geht der Scheiß schon wieder los?? Die Union sollte sich mal lieber auf das Jetzt konzentrieren und u.a. die zunehmende Repressionen aller Stasimanier in Wirtschaft und Staat dezimieren.... denn was Arbeitslosen und Arbeitnehmern widerfährt ist nicht viel anders als bei den Verbrechern aus d. DDR!
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08.01.2007 12:16 Uhr von sacratti
 
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Troll: Ganz richtig, die CDU gebärdet sich nämlich schon, wie die ehemalige DDR Führung, die alles andere, als sozialistisch war und eher als Vorbild für die CDU heute dient. Denkt man an den Schnüffler/Spitzelstaat, den die CDU aufbaut, Arbeitslager, VEB oder einfach Zwangsarbeit mit 1.-€ Jobs, wie man das nennt, ist doch egal, sagte doch schon der Dicke vor Jahren, wichtig ist, was hinten raus kommt.
Ausserdem war die CDU Auffangbecken oder Kaderanstalt Kriminelle der ehem. DDR, Verkehrsminister Krause (?) bspw. oder die ganzen Umrubler, Bauhaie etc.
Und sollte sich die CDU nicht auch von der Kirche distanzieren, ist aj acuh nicht gerade Vorbild für Demokratische Strukturen.
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08.01.2007 13:53 Uhr von opppa
 
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spacerader73: Geht der Scheiß schon wieder los??

FALSCH!

Die CDU sollte sich - gemeinsam mit der SPD - w e i t e r h i n darum kümmern, die immer weiter steigenden Anforderungen der Wirtschaft (z.B. Steuersenkungen für Firmen, Aufhebung des Kündigungsschutzes und die weitere Verlagerung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung) zu erfüllen, damit die "Zuwendungen" der Wirtschaft an die Parteien, die die "Wirtschafrtsförderung"dieser Parteien honorieren, nicht ausbleiebn!

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