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Gaspreise: Nach Kritik von Verbraucherschützern - E.ON wehrt sich energisch

Nachdem das Bundeskartellamt auf seiner Internetseite die Gaspreisunterschiede in Deutschland aufzeigte, bemängelte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller, den fehlenden Wettbewerb in Deutschland.

E.ON reagierte mit scharfen Worten. Laut einem Sprecher des Energiekonzerns werde mit Fehlinformationen Stimmung gegen den Konzern verbreitet. Weiter sagte der Sprecher, dass die Stadtwerke die Gaspreise für die Kunden selber kalkulieren.

Weiter bemängelte der Sprecher, dass die Liste des Kartellamtes die Zahlen vom 15. November enthält. Zum 1. Januar wurden allerdings die Gaspreise gesenkt. E.ON Ruhrgas stellte für April eine weitere Senkung in Aussicht.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Verbraucher, Verbrauch, Verbraucherschützer, Gaspreis
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2007 16:47 Uhr von hans_peter002
 
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Der Sprecher des Konzerns hat, meiner Meinung nach, Recht, wenn er sagt, dass dadurch Stimmung gegen den Konzern gemacht werden soll. Andere Unternehmen aus anderen Branchen fallen unangenehm durch Gehaltserhöhungen für ihre Vorstandsmitglieder auf und werden nicht einem so enormen öffentlichen Druck ausgesetzt wie E.ON oder auch RWE. Die Energiepreise in Deutschland liegen europaweit im Mittelfeld.
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07.01.2007 17:09 Uhr von lsdangel
 
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@hans_peter: Was haben die Gehaltserhöhungen anderer Unternehmen mit den Gaspreisen der vier großen Gasversorger zu tun?
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07.01.2007 17:13 Uhr von hans_peter002
 
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@Isdangel: Nichts, aber habe ich ja auch nicht behauptet!
War lediglich ein Vergleich, dass diese Unternehmen zum Teil nicht so harsche Kritik einstecken müssen!
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07.01.2007 17:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@hanspeter: Dein Argumentation pro Vorstand in allen Ehren:
Aber die Energiekonzerne in Deutschland haben faktisch Gebietsschutz. Durch die Erhöhung der Gas- und Strompreise haben die Energieversorger aber den Bogen überspannt.
Nochwas: Seit Jahrzehnten schon dürfen Energiekonzerne stille Reserven bilden für einen möglichen Atomausstieg. Doch statt diese Gelder wirklich für Ersatzinvestitionen einzusetzen, expandieren RWE, Eon &Co. ungebremst in ganz Europa, finanziert mit Geldern deutscher Verbraucher.

Solange in der Energiebranche kein Wettbewerb existiert, wird hoffentlich auch der Protest der Betroffenen und der Widerstand der Aufsichtsbehörden nicht beendet werden. In anderen Ländern scheint der Wettbewerb ja auch zu funktionieren und trotz Preissenkungen erwirtschaften die Versorger auch dort ansehnliche Gewinne. Warum sollte das in Deutschland nicht funkionieren. Höchstens weil Eon und RWE lieber sechs statt vier Milliarden Euro pro Jahr verdienen wollen.

Aber zum Abschluss: Auch Energieversorger sind letztlich in diesem Land ein Stück weit dem Gemeinnutz verpflichtet. Eon kann sich zwar wehren, umso mehr wünsche ich mir Wettbewerb, damit die feinen Herren im Vorstand wirklich mal den "Wind der Globalisierung" spüren und nicht im warmen deutschen Wohnzimmer weiter die Verbraucher nach Strich und Faden an der Nase herumführen zu können.....

Holzauge bleib wachsam ! ! !
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07.01.2007 17:27 Uhr von 666leslie666
 
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Machts wie Ahrensburg: -->>>http://www.wdr.de/...

Macht sie platt die Energiemafia.. ;-)

Mlg jp
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07.01.2007 17:31 Uhr von hans_peter002
 
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@Ralph_Kruppa: Naja, in Deutschland existiert schon Wettbewerb! Guck dir beispielsweise Frankreich an...da meckert keiner über die Strompreise...Und warum?! Weil die Menschen keine Alternativen zu der staatlichen Stromgesellschaft haben.
Du kritisierst, dass E.ON und RWE in Europa expandieren. Was glaubst du, was würde passieren, wenn sie es nicht tun würden? Gazprom beispielsweise könnte mit den Finger schnipsen und könnte die Unternehmen schlucken...Glaubs du, dann kommst du noch so günstig an Strom wie momentan?
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07.01.2007 18:13 Uhr von 666leslie666
 
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@ hans_peter002: Zitat:
Glaubs du, dann kommst du noch so günstig an Strom wie momentan?

Wir haben in Europa die dritthöchsten Strompreise...
Und die sind garantiert nicht durch Wettbewerb zustande gekommen.. :-(

In Griechenland kostet die Kilowattstunde übrigens sieben Cent... ;-)

Mlg jp
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08.01.2007 02:29 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Wir wissen doch alle wie schlecht es den Gas-und Stromerzeugern bei uns geht! Wie können die Verbraucher auch nur erwarten vernüpftige Strom und Gaspreise zu bekommen?(Ironie) So lang sich die Herren die Taschen vollstopfen können ohne das dagegen ein Proteststurm entbrennt werden sie lustig so weitermachen!
Rechtschreibfehler und Sarkasmus kostenlos abzugeben!!
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08.01.2007 03:21 Uhr von kirschholz
 
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Sollen sie doch jammern: EON hat es hier mit der Bundesrepublik Deutschland zu tun. Das müsste der Schröder eigentlich wissen. Wenn sie dennoch maulen, werden sie gestutzt. Guck blöd wa?
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08.01.2007 11:55 Uhr von Bjoern68
 
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Abzocke pur ! Die Firmen wie EON machen Umsatzrekorde und Rekordgewinne, zocken aber weiterhin immer mehr ab, damit die Vorstände ihre Taschen voll kriegen.

Es ist ja schon jämmerlich korrupt wenn ich mir eine Solaranlage aufbaue an meinem Haus und diesen Strom erstmal ins Netz einstellen muss und dann wiederrum aus dem netz Strom zu beziehen !
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08.01.2007 14:06 Uhr von opppa
 
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Ist doch klar! Die Energiekonzerne haben in mühsamster Kleinarbeit über ihre Lobby die Richtlinien, nach denen sie ihre Produkte zu überhöhten Preisen als Monopole an die Verbraucher verkaufen können, durchgesetzt.

Und jetzt wollen die (beschissenen) Verbraucher auf einmal diese überhöhten Preise nicht mehr zahlen.

Das würde doch die Dividenden und die Gewinnbeteiligung des Managements erheblich gefährden.

Und dann müssen eben alle Mittel eingesetzt werden, um diese (bisher) sicheren Einkünfte zu verteidigen. Das schließt diese allgemeine Zetern und auch die Drohung mit dem Zurückfahren von Investitionen (Vattenfall) ein!

Mir fällt außer einer möglichen Enteignung dieser Abzocker nichts mehr ein!
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08.01.2007 15:30 Uhr von Ophiuchus
 
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staatlich reglementierte Gaspreise! Um den Heuschrecken weiter Einhalt zu gebieten, sind staatliche reglementierte Gaspreise (eigentlich Energiepreise) unerlässlich. Genau davor haben die Konzerne nämlich Angst.... deshalb auch das laute Aufjaulen bei E.ON.
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08.01.2007 22:13 Uhr von hans_peter002
 
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@Bjoern68: "Die Firmen wie EON machen Umsatzrekorde und Rekordgewinne, zocken aber weiterhin immer mehr ab, damit die Vorstände ihre Taschen voll kriegen."

Dann würd ich mir mal den Verdienst des E.ON-Vorstands angucken. Achso und ganz nebenbei vielleicht auch mal, wie viele Mitarbeiter in den letzten Jahren/Jahrzehnten gekündigt wurden.

Und gerade da liegt die Doppelmoral: Meckern, wenn Firmen ihre Mitarbeiter fristlos kündigen, aber Milliarden-Gewinne einfahren und dem Vorstand die Gehälter immer weiter erhöhen.
Aber auch Meckern, wenn Unternehmen wie E.ON und RWE seit Jahren/Jahrzehnten keine Mitarbeiter entlassen haben, nur weil sich die Energiepreise auf europäischen Standart angehoben haben.
Klar sind die hohen energiepreise alles andere als erfreulich, aber man sollte immer alles drumherum sehen und nicht nur die preise!

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