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Empörung im Vatikan - Erzbischof gesteht Zusammenarbeit mit Geheimdienst

Erzbischof Stanislaw Wielgus ist neuer Bischof in Warschau und schon jetzt sind inoffiziell die Wogen der Empörung über ihn so groß, dass eventuell ein Rücktritt von ihm gefordert werden könnte. Darüber wurde auch bei SSN berichtet.

Erzbischof Wielgus hatte eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Geheimdienst zugegeben. Diese Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Geheimdienst begründete er mit seinem Bedürfnis, weiterhin Auslandsreisen unternehmen zu können.

Er teilte auch mit, dass er seine damalige Entscheidung bereue. Im Vatikan wird befürchtet, dass die Entscheidung, ihn als Erzbischof zu ernennen, dem Papst schaden könne, vor allem, weil dieser vollstes Vertrauen zu dem Erzbischof bekundete.


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WebReporter: da_schau_hin
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vatikan, Geheimdienst, Zusammenarbeit, Empörung, Erzbischof
Quelle: magazine.web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2007 11:54 Uhr von vst
 
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hat man ihn erwischt: und die vielen hundert anderen auf dieser welt? nicht erwischt? haben sie aber glück gehabt.
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07.01.2007 12:20 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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wenn ein: bereits gewählter Erzbischof zurücktritt, dann sind zwei Dinge passiert:
1.) Der Erzbischof hat sich zu tief in die Machenschaften des kommunistischen Regimes verstrickt.
2.) Er hat eine Menge interne Widersacher, die nun Rückenwind haben und daraus ordentlichen Druck produzieren.

Zudem besitzt der Vatikan selbst so eine Art "Geheimdienst". Auch der scheint den Bischof fallen gelassen zu haben, sonst tritt kein gewählter Erzbischof zurück....
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07.01.2007 13:17 Uhr von Johnny Cash
 
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Der: ganze Vatikan ist in kriminellen Organisationen verstrickt. Man braucht sich nur an den italienischen Bankskandal vor ein paar Jahren erinnern. Es wird sich nie etwas ändern.
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07.01.2007 13:34 Uhr von Enryu
 
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die ganzen: religionen sind kriminelle machenschaften aber auch egal
@johnny welcher bankskandal?
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07.01.2007 14:01 Uhr von Johnny Cash
 
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@ Enryu: http://dokmz.akdh.ch/...

Hier der Link dazu
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07.01.2007 14:15 Uhr von christi244
 
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Ralph Kruppa: Die Geheimdienst des Vatikans ist das Opus Dei. Nun, auch die Bankenskandale gehen auf das Opus Dei zurück. Denn außerdem ist der Opus Dei die Geldbeschaffungsmaschine des Vatikans. Wir reden hier nicht nur über italienische, sondern insbesondere auch spanische Banken, die in den Händen des Opus Dei sind bzw. in den Händen der Mitglieder dieses Geheimbundes.

Geht mal auf diesen Link oder googelt einfach Opus Dei aus:
http://www.spiegel.de/...
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07.01.2007 14:48 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Machenschaften sind ein wenig versteckter und geheimer um das man Artikel im Spiegel oder Stern lesen könnte.
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07.01.2007 14:54 Uhr von da_schau_hin
 
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Ralph_Kruppa: du hast recht, den Vatikan beobachte ich schon seit längerer Zeit, soweit es überhaupt möglich ist von außen natürlich. Es muß da einiges passiert sein, denn es gibt ungleich schlimmeres, als diese Geheimdienst-Aktion des Erzbischofes, natürlich ist sie einzeln betrachtet auch ein Skandal. Normalerweise werden solche Dinge aber abgeschirmt, entweder läuft dieser Erzbischof "aus dem Ruder" wäre also nicht lenkbar, dann allerdings wäre er nie Erzbischof geworden, es kann also nur so sein, dass er intern starke Widersacher hat, sonst wäre diese Geschichte auch nie so öffentlich geworden.
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07.01.2007 15:08 Uhr von da_schau_hin
 
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Johnny Cash: Index
Der Vatikan und die verbotenen Bücher
erschienen Januar 2006
303 Seiten, 10 Abb., Gebunden
C.H. Beck Verlag | ISBN: 3406543715
In jedem Fall ausführlicher als in jedem Pressebericht.^^
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07.01.2007 15:26 Uhr von Johnny Cash
 
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@ da_schau_hin: Fragt sich nur wer diese Bücher aufsetzt. Selbsternannte Experten wie der Herr Küng oder der Vatikan selbst? ;-)
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07.01.2007 16:01 Uhr von da_schau_hin
 
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Johnny Cash: Wenn du eines davon gelesen hast, wirst du dir recht sicher sein, dass der Vatikan sie nicht gutheißen kann.Eines ist, nach meiner Überzeugung jedenfalls, sicher, es muß undichte Stellen dort geben, denn anders ist dieses Insider-Wissen nicht erklärbar.
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07.01.2007 18:44 Uhr von Johnny Cash
 
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@ da_schau_hin: Genauso gut kann man auch spekulieren ob diese Informationen frei gegeben werden um von anderen Verbrechen und Machenschaften abzulenken.

Ähnlich wie bei Büchern wie "Mit der EU in den Abgrund". Selbe Methode andere Thematik.
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07.01.2007 20:07 Uhr von da_schau_hin
 
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Johnny Cash: Uuups, jetzt erst gesehen dass du etwas geschrieben hast. Sicherlich stimmt es ein Stück weit was du schreibst, allerdings, wenn du es dir mal überlegst: was kann überhaupt geglaubt werden? Irgendwo muß jeder sich entscheiden und dass annehmen, von dem er denkt dass es den Tatsachen am ehesten entspricht, ob es in diesem Fall dann tatsächlich so ist oder nicht.. ein Stück Geheimnis wird wohl bleiben, ich stelle es mir jedenfalls so vor.
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08.01.2007 11:59 Uhr von Johnny Cash
 
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@ da_schau_hin: Macht nichts ich bin geduldig.

Ich glaube dein Kompromiss ist die beste Lösung da jeder für sich entscheiden soll was er denkt.

Die großen Geheimnisse der Welt sind für wenige bestimmt von daher wäre es vielleicht sogar besser sie nicht zu kennen.
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08.01.2007 21:16 Uhr von Nessy
 
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Eigentlich: ein bissl verständlich die Zusammenarbeit. Das war in der DDR teilweise genauso. Schätze beide Seiten haben ihre Vorteile dadurch gehabt...beim Geheimdienst leider in negativen...

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