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Brustkrebs: Antikörper-Therapie mit Herceptin erscheint aussichtsreich

Britische Forscher untersuchten mit 1.703 Patientinnen den Effekt einer Antikörper-Behandlung mit Herceptin, welche sich gegen östrogensensitive und HER2-positive Formen von Brustkrebs richtet, nach operativer Tumorentfernung und Chemotherapien.

Unter den 1.703 Patientinnen gab es nach der einjährigen Behandlung 59 Todesfälle innerhalb der folgenden drei Jahre, während bei 1.698 Patientinnen ohne Herceptin-Behandlung 90 Todesfälle verzeichnet wurden.

Ian Smith vom Londoner Royal Marsden Hospital und sein Team publizieren ihre Erkenntnisse in der neusten Ausgabe von "The Lancet". Sie sind der Meinung, dass Herceptin die Zellteilung stoppt und Tumorzellen für Immunzellen zerstörbar mache.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brust, Therapie, Brustkrebs, Antikörper
Quelle: www.cbc.ca

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2007 16:47 Uhr von ophris
 
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HER2 = human epidermal growth factor receptor 2; ein Wachstumsfaktorrezeptor (passte nicht mehr). Sehr interessanter Artikel der im Original ebenfalls lesenswert ist, und noch Details zu Überlebensraten liefert, die mir etwas zu sehr alleine im Raum standen. Diese Form der Therapie ist recht modern. Eine bereits genutzte Variante sind radioaktiv markierte Antikörper die an Tumorproteine binden, und den Tumor dadurch verstrahlen.
Aus dem Immuntherapiebereich werden wir bestimmt noch viel hören.
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07.01.2007 23:47 Uhr von Berlin-Zehlendorf
 
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Endlich: Wäre schon wenn dies ein Durchbruch wäre

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