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US-Senat: Demokraten wenden sich in offenem Brief gegen weitere Truppen im Irak

Gerade mal eine Woche haben die Demokraten mit Nancy Pelosi an der Spitze im neuen US-Senat wieder das Sagen, schon stehen die Zeichen auf Konfrontation: In einem offenen Brief an George W. Bush fordern sie, die Truppenstärke im Irak zu reduzieren.

Es sei an der Zeit, "unsere Truppen aus dem Irak herauszuholen und der irakischen Führung klarzumachen, dass unser Engagement nicht endlos ist". Nur die Iraker selbst könnten eine politische Lösung der religiösen Probleme finden, nicht die USA.

Kommende Woche will Bush seine Irak-Strategie bekannt geben. Der Kernpunkt der Diskussion um eine Verstärkung der Truppen im Irak ist die Frage, ob mehr Soldaten das Chaos wirklich in den Griff bekämen oder im Gegenteil nur mehr Angriffsfläche böten.


WebReporter: breSS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Brief, Truppe, Senat, Wende
Quelle: tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2007 12:06 Uhr von breSS
 
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Man darf gespannt sein, wie sich das Verhältnis von Senat und Weißem Haus weiter entwickelt. Die Demokratin Pelosi - die erste Frau an der Spitze des Senats - hat zumindest schon mal ein Zeichen gesetzt, George W. Bush wird sich wohl in Zukunft an deutlich mehr Gegenwind gewöhnen müssen. Zumal auch in der Bevölkerung die Unterstützung für die starke Truppenpräsenz der Amerikaner im Irak immer mehr zu bröckeln beginnt.
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06.01.2007 13:39 Uhr von Bleifuss88
 
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Nicht einfach: Das ist wirklich keine leiste Frage, ob man die Truppen nun da rausholen soll oder lieber aufstockt. Abzug wäre die Sicherheits-Variante: Die Niederlage eingestehen, den Terroristen den sieg einräumen, und keine toten US-Soldaten mehr. Was dann mit dem Irak passiert, ist aber mehr als ungewiss, da sich die Regierung ohne die Amerikaner kaum wird halten können.
Eine Aufstockung wäre die Risiko-Variante: Es muss mit mehr toten Soldaten gerechnet werden, da ja dann mehr im Land sind, vielleicht würden mehr Truppen das Land aber auch unter Kontrolle kriegen, was aber keineswegs als sicher gelten darf.
Die Entscheidung fällt wirklich nicht leicht.

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