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Dessau: Nach über zwei Jahren folgt nun Verhandlung zum Fall Oury Jalloh

Am 2. Januar 2005 verbrannte der Asylbewerber Oury Jalloh unter mysteriösen Umständen in einer Zelle am Polizeirevier Dessau. Für Ende März 2007 wurde nun endlich die Hauptverhandlung angesetzt, es sind vier Verhandlungstage eingeplant.

Der Dienstgruppenleiter des Reviers wird sich vor Gericht für den Todesfall verantworten müssen. Es ist die Frage zu klären, ob Oury Jalloh bei einer angemessenen Reaktion des Polizeibeamten hätte gerettet werden können.

Der im alkoholisierten Zustand eingesperrte Oury Jalloh wurde an allen vier Gliedmaßen fixiert in seiner Zelle eingesperrt und war dem qualvollen Tod in den Flammen hilflos ausgeliefert. Gutachten sprechen gegen ein Auslösen des Feuers durch Jalloh.


WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Fall, Verhandlung, Dessau
Quelle: www.jungewelt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2007 13:49 Uhr von normalo78
 
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unglaublich Habe die Quelle gelesen, aber nun würde mich doch dieses Gutachten brennend interessieren. Wie kann man nur glauben, daß es möglich wäre, sich selbst anzuzünden, während man an allen vier Gliedmaßen einzeln fixiert ist? Ganz mal abgesehen davon, daß diese Art der Fixierung für einen Betrunkenen sowieso kreuzgefährlich ist. Was, wenn er sich übergeben muß? Er würde ersticken! Und über diesen Tod mag man gar nicht nachdenken! So was ist einfach furchtbar.

Ausgehend davon würde ich hier einen Mord vermuten und keine Körperverletzung mit Todesfolge.

Gruß
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06.01.2007 13:50 Uhr von ciaoextra
 
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Unverständlich: warum es mehr als zwei Jahre braucht, ehe so etwas Unfaßbares zur Verhandlung kommt.
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08.01.2007 05:31 Uhr von Deniz1008
 
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@ Tira2 Mag sein, nur wie konnte der Typ sich selbst anzünden im fxierten zutand?

spontane selbstentzündung ?

das ist ein fall für den deutsche fox mulder/ x-akten... !

mfg

Deniz1008
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08.01.2007 09:16 Uhr von maki
 
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Den bisher lustigsten Kommentar dazu, sah/hörte ich gestern abend in irgendeiner Nachrichtensendung von irgendeinem Dessauer Bullendingens: "Auch wir wollen, dass der Fall SCHNELLSTMÖGLICH aufgeklärt wird!"
Klaaaaaro, "schnellstmöglich" - nach zwei Jahren.
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08.01.2007 11:45 Uhr von Son_of_Doom
 
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@Tira2: Du solltest Richter sein - da würden der Staatskasse langwierige kostenintensive Prozesse erspart werden.

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