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Fördern und fordern - Arbeitsagentur strich 500.000 Arbeitslosen die Stütze

Etwa eine halbe Million Arbeitslose haben im vergangenen Jahr von den Arbeitsagenturen eine Zwangspause beim Bezug des Arbeitslosengeldes aufgebrummt bekommen.

Weil sie gegen die verschärften Regeln verstießen, bekamen sie im Schnitt fünf Wochen lang kein Geld aus der Sozialkasse. "Allein 150.000 Arbeitslose erhielten eine Woche lang kein Arbeitslosengeld", so eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit.

Eine arbeitslose Verkäuferin aus Köln habe eine zwölfwöchige Sperrzeit hinnehmen müssen, weil sie grundlos nicht zum Vorstellungsgespräch erschienen sei. Ebenso ein männlicher Arbeitsloser, der betrunken zur Weiterbildung gekommen war.


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WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Arbeitsagentur
Quelle: onwirtschaft.t-online.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2007 11:39 Uhr von Garviel
 
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Find ich richtig. Es ist zwar schwierig und zum Teil auch von den Auflagen her überzogen, was den Arbeitssuchenden abverlangt wird. Wer aber grundlos nicht oder betrunken erscheint, kapiert mit einem solchen "Denkzettel" vielleicht eher, dass man sich schon auch selbst ein wenig anstrengen muss.
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05.01.2007 12:01 Uhr von tobo81
 
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Super!! Genau so sollte es sein!!
Warum soll ich immer mehr in den Topf schmeissen, nur weil einige zu faul sind oder die nicht ihren "Traumberuf" ausüben dürfen...?!??!

Allerdings läuft bei der Arbeitsagentur noch vieles schief!!
Ein Bekannter hat mir von einem Fall berichtet, in dem ein Ehepaar 2 Autos, darunter einen Audi A8, sowie ein eigenes Haus besitzt, und trotzdem ALG bezogen hat... nach 2 Jahren haben die sich Selbstständig gemacht, was natürlich auch der Bund finanziert hat!!

Tolles Deutschland! Wie lange einige die Augen verschlossen halten können, ist echt nicht normal!!
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05.01.2007 12:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Behördenwillkür: gibt es halt überall.
Grundsätzlich finde ich es richtig, dass Arbeitslose, die sich den Bemühungen auf Integration in den Arbeitsmarkt entziehen, dies auch an ihrem eigenen Portemonnaie spüren. Allerdings weuiß ich aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer leicht für Arbeitslose ist, einen adäuaten Job zu finden. Trotzdem sollte man diesen Kurs weiter verfolgen.

Denn eines muss klar sein: Die "Stütze" ist eine staatliche Leistung zur Existenzsicherung. Schwarzarbeiter oder Familien mit zwei Autos und Haus haben darauf keinen Anspruch, denn deren Existenz ist ja gesichert....und wer unentschuldigt zu festgelegten Terminen nicht erscheint, dem wird halt gedroht, das war schon vor drei Jahren so. Jetzt wird die Drohung halt wahrgemacht. Schlimm finde ich das nicht, eher das Gegenteil......;-))
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05.01.2007 12:19 Uhr von Sipo M
 
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die arbeitslosen: kosten den bund immernoch nen kleinen teil,
aber solang der bund es schafft auf die arbeitslosen zu hetzen, haben die instanzien bei denen uns die echten
milliarden und zwar zigmilliarden durch die lappen gehen
schööön weiterhin ihre narrenfreiheit.

weiter so - ihr müsst immer mehr zahlen,nur weil da nen
paar opfer mit 400€ abgefüttert werden
[...;gimmick]
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05.01.2007 12:22 Uhr von Garviel
 
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@tobo81: Naja, das mit der Selbständigkeit finde ich gar nicht so schlimm. Der Start ist da nämlich wirklich kein Zuckerschlecken, und wenn sie sich etablieren sollten, schaffen sie vielleicht sogar mal selbst Arbeitsplätze...
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05.01.2007 12:23 Uhr von Johnny Cash
 
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Prinzip richtig aber ich kenne auch andere Fälle (eines Bekannten) der zum Zeitpunkt der Einladung im Krankenhaus lag. Und erst nach langem hin und her bekam er seine Bezüge ausgezahlt. Der Berater weigerte sich trotz Krankenunterlagen zu zahlen.
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05.01.2007 12:24 Uhr von steelenser57
 
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@garv: GENAU - wer das 2te mal einen Fehler macht, sollte öffentlich ausgepeitscht werden - und beim 3ten Mal sollten sie Saddam folgen!!

Warum ist es in unserem System nicht möglich, Menschen so zu nehmen, wie sie sind?

Warum wird eine Existenz nur am Geld gemessen?

Wievielen Arbeitslosen überweist Du denn Dein Gehalt, dass Du Dir erlaubst, den Zeigefinger zu heben?

@ tobo

Und wieviele H4ler unterstützt Du? Wenn es diesen Menschen doch so gut geht, warum tust Du es ihnen nicht gleich und wirfst Deinen Job (solltest Du überhaupt einen haben!!) einfach hin und beantragst beim Amt Deinen Audi A8?

Widerlich - dieser Sozialneid.

Ich beschäftige 30 Angestellte und habe größten Respekt vor Menschen, die mit einer Unterstützung auskommen müssen in einer Höhe, die ich oft bei einem Abendessen verprasse.

Aber ist auch so einfach auf die Ärmsten des Landes herabzusehen.
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05.01.2007 12:55 Uhr von alter.mann
 
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@steelenser57: .. danke für deinen beitrag. :o)

@all darüber:

.. blinde sollten nicht über farben reden .......





gruß
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05.01.2007 12:57 Uhr von urmelinchen
 
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nun gut: besoffen betrunken wie auch immer irgendwo zu erscheinen denke ich geht zu weit wenn sich das jeder erlauben würde wo würde denn dann bald die arbeitsmoral sein....versteht mich nicht falsch aber das man terminen nicht einfach fernbleiben kann sollte schon klar sein man geht ja auch nicht heute zur arbeit und morgen mal nicht bloß weil jeder das hält wie er will mal abgesehen davon hat das mit alg2 auch nichts zu tuen wenn man vor ein paar jahren einen termin beim sozialamt nicht wahrgenommen hat dann bekam man gar kein geld auch nicht für miete oder so bis man seiner pflicht nachkam und soooo verkehrt ist das nicht sonst würde ein teil ( NICHT ALLE) bald nirgendmehr wohin gehen
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05.01.2007 13:07 Uhr von gee-man
 
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Was schreibt denn ihr für´n Zeug? Kommt mal wieder aus Euren Phantasie-Sphären zurück zur Erde! In der News steht drin dass es ein paar Arbeitslose gibt, die sich sackdämlich verhalten haben und deshalb eine gewisse Zeit keine Kohle vom Amt gekriegt haben. Das ist doch RICHTIG so. Wie sollen es die denn sonst merken, dass sie Shice gebaut haben? Niemand spricht davon, dass die hungern müssten, auf der Strasse schlafen oder an den Pranger gestellt werden sollen.

Und wenn ich diese neuerdings immer häufiger auftauchende Formulierung eines "menschenwürdigen" Lebensstandards höre, der die "Teilnahme am kulturellen Leben" mit einschliesst, was mittlerweile schon vorm Bundesverfassungsgericht gelandet ist, kriege ich doch wirklich das große Kotzen. Weshalb soll ich als Gesellschaft jemandem Kino- und Theaterbesuche finanzieren, dem staatlicherseits längst ein Fernseher zusteht. Dann soll er halt mit seinen H4-Kollegen über die Filme von vor zwei Jahren diskutieren und nicht die aktuellsten.

Ich bin der Meinung, dass wenn einer arbeitet muss er mehr vom Leben haben dürfen als die Fritzen, die von ihm ausgehalten werden. Das Gesundheitssystem schließe ich in diese Aussage ausdrücklich mit ein. Das ist einfach selbstverständlich so.

Mein Gott, das sollte man eigentlich gar nicht schreiben müssen. Diese ewig Gestrigen von links haben einfach noch nicht gemerkt, dass man Arbeit nicht an den Arsch getragen kriegt. Das Wesen der Arbeit ist, dass man sich darum kümmern muss - UND ZWAR SELBST!!!! Z.B. indem man zu ausgemachten Vorstellungsgesprächen in angemessenem Zustand erscheint. Z.B. indem man an den Weiterbildungen mit Interesse teil nimmt, weil sie für das eigene Leben wichtig sind.
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05.01.2007 13:13 Uhr von gunny007
 
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gut so: es ist schon so daß viele nur ihren stempel wollen (ich weiß wo dein auto steht).
wer aber sein halbes leben einbezahlt hat sollte auch seine zwei autos und sein haus behalten können und auch stütze bekommen.
ein jugendlicher hat in meinen augen, nach sechs monaten arbeit, keinerlei anspruch auf irgendwas.
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05.01.2007 13:37 Uhr von sampo0
 
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@überübermir: zitat:
Ich bin der Meinung, dass wenn einer arbeitet muss er mehr vom Leben haben dürfen als die Fritzen, die von ihm ausgehalten werden. Das Gesundheitssystem schließe ich in diese Aussage ausdrücklich mit ein. Das ist einfach selbstverständlich so.

antwort: wenn ich das richtig verstehe...bist du ziemlicher ego. ich denke nicht das du ein größeres recht auf mehr leben hast, nur weil du gesund bist! ziemlich asso
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05.01.2007 13:38 Uhr von Ronin3058
 
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Gehts noch? Wenn ich besoffen zur Arbeit gehe oder nen Termin nicht einhalte, dann kassier ich auch mindestens nen Rüffel.

Wenn nicht sogar die Kündigung.
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05.01.2007 13:39 Uhr von Garviel
 
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@stelenseer: Zugegeben, ich hatte noch nicht das "Vergnügen" mit dem Amt, aber eine Reihe von Freunden und Bekannten. Und denen geht regelmäßig die Hutschnur hoch, wenn sie - gut ausgebildet, engagiert und arbeitssuchend - als sonst-noch-was-beschimpft werden, weil es leider tatsächlich Sozialschmarotzer gibt, die ihren Allerwertesten nicht hochbekommen oder volltrunken an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen und damit - leider - das Bild allzu vieler Menschen über "die" Arbeitslosen prägen.
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05.01.2007 13:39 Uhr von tobo81
 
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@steelenser57: Was für ein Sozialneid?
Es geht sich darum, dass ein Paar zwei Autos hat, sowie in einem Haus leben darf und trotzdem unterstützt wird.
Warum sagt nicht jemand: Du brauchst keinen A8, es reicht auch ein Fiesta oder Corsa für 2t€... und vom Rest der Verkaufs-Summe kannst du mind. 2 Jahre von leben...
Diejenigen, die wirklich nichts haben, nehmen ja auch gerne die offerierten Jobs an.Diejenigen, die besseres gewohnt sind, sollen endlich mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden!!

Also halt ruhig die Füsse still, ich pinkel hier bestimmt nicht den Falschen ans Bein!! ;-)

@alter.mann:
Wenn man nichts zu sagen hat, ...
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05.01.2007 13:47 Uhr von fanatiker
 
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@gee-man: "...die sich sackdämlich verhalten haben und deshalb eine gewisse Zeit keine Kohle vom Amt gekriegt haben. Das ist doch RICHTIG so."

Seh ich prinzipiell genauso, aaaaber:

" soll ich als Gesellschaft jemandem Kino- und Theaterbesuche finanzieren, dem staatlicherseits längst ein Fernseher zusteht."

Kenne die genaue Klage leider nicht, aber da Dir zwar der Fernseher zusteht, Du aber die Stromrechnung von der wenigen Kohle SELBST bezahlen musst, nützt dir dieser vielleicht gar nichts.
Viele Leute die Hartz IV beziehen, wissen einfach nicht wie sie solche Rechnungen noch zusätzlich bezahlen sollen, dass Geld reicht wirklich hinten und vorne nicht.
Ich finde man sollte dass Recht auf ein menschenwürdiges Leben und dafür zählt für mich Wohnraum UND Energie, einklagbar machen.
Ein Mensch ohne Energie, kann heutzutage nicht mehr würdig in unserer Gesellschaft leben.
Wenn die Klage allerdings wirklich NUR auf Freizeitaktivitäten abzielt, ist dies echt dreist.
Weiterhin schreibst Du:

"Ich bin der Meinung, dass wenn einer arbeitet muss er mehr vom Leben haben dürfen als die Fritzen, die von ihm ausgehalten werden."

Sehe ich auch so.
Dass Problem:
Anstatt die mehr als niedrigen Löhne etwas zu erhöhen, damit es den Leuten die arbeiten gehen BESSER geht, wird dies nicht angetastet.
Bloss keinen Mindestlohn.
Statt dessen wird dafür gesorgt wird dass die für einen Hungerlohn Arbeitenden sich besser FÜHLEN indem man den anderen, denen es eh schon scheisse geht, weiter an den Sozialleistungen kürzt.
So kann dass nix werden mit einer glücklichen Gesellschaft.
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05.01.2007 14:12 Uhr von DJayDaemlich
 
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!!Arbeitslosengeld und Audi A8 ist in Ordnung!!: Es ist überhaupt kein Problem, Arbeitslosengeld zu beziehen, und gleichzeitig einen Audi A8 zu fahren. Man kann auch Millionär sein, und trotzdem ALG beziehen. Was hier verwechselt wird ist ALG I und ALGII.....

In obigem Artikel geht es um ALG I, und dies ist eine Versicherungsleistung (hat auch ncihts mit "Stütze"-> Sozialhilfe zu tun) Das heisst, wer Arbeitslosengeld bezieht, hat dafür auch mindestens eine Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Also hat man ein anrecht auf ALG, egal wieviel Vermögen man hat...
Stellt euch vor, ihr habt einen Wasserschaden in der Wohnung, und eure Hausratversicherung sagt, nein wir zahlen nicht.... Verkauf doch erstmal deinen teuren Wagen, und bezahl davon den Schaden...

ALG II hingegen is eine Fürsorgeleistung, d.h. sie wird aus Steuergeldern bezahlt, und richtet sich nach der Bedürftigkeit. Hier wird es wohl die große Ausnahme sein, dass ein ALG II Empfänger einen A8 fährt.


Auch die Sperrzeiten haben nichts mit Willkür zu tun. Die Sperrzeiten Sind schließlich im Sozialgesetzbuch -Drittes Buch- ( SGB III) genau festgelegt....

§144(4) sagt zum Beispiel, dass man bei Abbruch einer Maßnahme, (oder, wenn man durch eigenes verschulden den Abbruch der Maßnahme herbeigeführt hat) im REgelfall eine Sperrzeit von 12 Wochen erhält. Der jenige, der besoffen zur Maßnahme gekommen ist würd also keine Sperrzeit dafür bekommen haben, das er betrunken war, sondern, weil er darum vom Maßnahmeträger aus der Maßnahme geschmissen wurde.
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05.01.2007 14:42 Uhr von Spaßbürger
 
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@steelenser57: Wer besoffen zu einer Weiterbildung kommt oder grundlos einen Vorstellungstermin nicht wahrnimmt zeigt doch das er nicht Arbeitswillig ist.

Also finde ich eine Bestrafungsmaßnahme völlig richtig.

Wenn man bei Dir in der Firma ohne konsequenzen zu einem Termin (z.B. Meeting) nicht kommt und keinen Anschiss etc. befürchten muß und Du auch nichts dagegen hast das man besoffen zum Arbeiten kommt, dann wirst Du sicher nicht mehr lange Unternehmer sein.
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05.01.2007 14:44 Uhr von swald
 
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steelenser57: Ich werde dich für den Titel

Gutmensch 2007

vorschlagen.
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05.01.2007 14:50 Uhr von swald
 
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gee-man: "Ich bin der Meinung, dass wenn einer arbeitet muss er mehr vom Leben haben dürfen als die Fritzen, die von ihm ausgehalten werden."

Volle Zustimmung, das sehen hier jedoch viele anders. Du Sozialneider ;-)

Aber bei dem Artikel geht es doch eigentlich nur um die "berechtigten" Sanktionen wegen Arbeitsverweigerung. ...und selbst dabei sehen hier manche den Untergang des Abendlandes.
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05.01.2007 14:51 Uhr von Sipo M
 
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es geht hier um: die 500,000Leute welche aus welchem grund auch
immer keine leistungen erhalten haben, medels.

aber dar zwei von 500,oooFällen als beispiel
angegeben wurden, muss es natürlich bei allen anderen genau bzw. gleich abgelaufen sein.

bitte beschreibt mir doch mal
wie eingeschränkt doch der allgemeine tunnelblick ist,
dann kann ich mich besser drauf einstellen.

es weiss sogar kaum jemand was überhaupt alg2 bzw. Hartz4 ist - anstatt Hartz4empfänger kann man auch
Bastard schreiben oder?
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05.01.2007 15:03 Uhr von Troll-Collect
 
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Statistik schönen und Kosten senken: Zunächst einmal führt diese Nachricht all die Forderungen nach ständig neuen, angeblich nötigen, Sanktionen und Verschärfungen ad absurdum - es gibt nämlich erwiesernermaßen genügen Sanktionsmechanismen.

Trotzdem muß geschaut werden, was sich hinter der Meldung verbirgt:

Alleine 150.000 Kürzungen wurden verhängt, weil die Betroffenen sich zu spät arbeitslos gemeldet haben (siehe Quelle). Mußte bisher die Arbeitslosmeldung bei Eintritt der Arbeitslosigkeit erfolgen, muß dieses seit letztem Jahr bereits innerhalb einer Woche nach der Kündigung statt finden (also noch während der Arbeit im alten Job). Eine Neuerung, die viele einfach nur nicht gekannt haben durften.

Nicht zuletzt Steht die BA unter Erfolgsdruck Kosten zu senken und Erfolge zu verzeichnen. Hierdurch hat sich die so genannte Verfolgungsbetreuung etabliert, durch die Arbeitslose gezielt aus dem Leistungsbezug gedrängt werden sollen, auch das spiegelt sich in den Zahlen wieder:

"Vermitteln oder vergraulen
Um ihre Zahlen zu verschönern, scheuen die Agenturen keine Schikane – und treiben Arbeitslose systematisch aus der offiziellen Statistik."
http://www.sueddeutsche.de/...

"Arbeitslose ausgebremst? – Die faulen Tricks der Arbeitsämter"
http://www.swr.de/...



@Spaßbürger
"Also finde ich eine Bestrafungsmaßnahme völlig richtig."
Bei mutwilliger Verursachung sicherlich. Wie aber die o.g. Fälle zeigen, gibt es auch für die Masse der Leute, die für nen Job morden würden, auch sofort Kürzungen - gleich beim ersten mal, wenn sie vielleicht nur nen Fehler gemacht haben, nichts dazu konnten oder einfach nur ne Bewerbung nicht beweisen konnten (weil die Post sie verschlampt hat). Da fehlt einfach das Augenmaß und die Verhältnismäßigkeit.
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05.01.2007 15:10 Uhr von DJayDaemlich
 
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@ Troll Collect: Das ist schlicht und einfach falsch... auch früher musste eine Arbeitslosmeldung UNMITTELBAR nach erhalt der Kündigung erfahren, nur gab es früher bei Verstoß dagegen keine Sperrzeit, sondern eine Minderung des Arbeitslosengeldes.

Was sich geändert hat, ist das unmittelbar früher innhealb von 7 Tagen, und jetzt innerhalb von 3 Werktagen heisst
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05.01.2007 15:34 Uhr von Troll-Collect
 
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@DJayDaemlich: Da irrt er sich.
Früher _konnte_ eine Arbeitslosmeldung vor Eintritt der Arbeitslosigkeit erfolgen, Geld gab es natürlich erst bei Eintritt der Arbeitslosigkeit.

Früher:
"Erst von diesem Tag der Antragstellung beim Arbeitsamt wird Arbeitslosengeld gezahlt. Sie können sich schon bis zu 2 Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit arbeitslos melden. Dies kann nur persönlich beim zuständigen Arbeitsamt direkt geschehen. Mit der Arbeitslosmeldung gilt die Leistung als beantragt."
http://www.finanztip.de/...

Heute:
"müssen sich unverzüglich persönlich bei der örtlichen zuständigen Agentur für Arbeit als arbeitsuchend melden. Auch bei längeren Kündigungsfristen heißt es sofort tätig werden. Diese Neuregelung ist bereits seit dem 01.07.03 in Kraft, wird aber oft nicht beachtet"
http://www.anwalt4you.com/...
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05.01.2007 15:39 Uhr von DJayDaemlich
 
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Na gut Okay... ich wusste nciht, dass du bis 2003 zurück gehst... dann hast du recht... da hat sich das wirklich geändert.
Ich dachte du würdest auf eine Änderung im SGB III im Jahr 2005 eingehen, weil da hat sich nämlich ncihts geändert

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