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Kolumbianische Heuschrecken zirpen im Hochfrequenz-Bereich

Fernando Montealegre von der Toronto-Universität hat eigenen Angaben zufolge die bislang höchsten Ultraschallfrequenzen bei einem Insekt gemessen. Die Balzlaute einer neuentdeckten Laubheuschreckenart erreichen Spitzenwerte von bis zu 130 Kilohertz.

Die bislang höchsten Insektenlaute kamen auf maximal 106 Kilohertz. Heuschrecken erzeugen Zirplaute üblicherweise, indem eine am oberen Flügel befindliche Schrillleiste über eine darunter befindliche Schrillkante streicht.

Doch um die Töne in dieser Frequenz zu erzeugen, sind die Flügel einfach zu langsam, wie die Wissenschaftler feststellten. Der obere Flügel ist mit biegsamer Haut befestigt. Ein Zurückschnellen des "Bogens" könnte die notwendige Energie erzeugen.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Heuschrecke
Quelle: www.wissenschaft.de

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