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Polens Ex-Präsident Kwasniewski kritisiert seinen Nachfolger erstmals öffentlich

In einem Interview mit dem Wochenmagazin "Polityka" warf Ex-Präsident Alexander Kwasniewski seinem Nachfolger Lech Kaczynski vor, Polen mit seiner Politik in die Isolation zu führen.

Kwasniewski befürchte eine Schwächung polnischer Positionen. Sein Nachfolger trage die Verantwortung, so der Ex-Präsident weiter. In dem Interview kritisierte der Ex-Staatspräsident seinen Nachfolger erstmals in aller Öffentlichkeit.

Die polnische Spitze mit dem konservativen Bruderpaar Kaczynski habe zuletzt Verhandlungen, wie die über ein Grundlagen- und Energieabkommen zwischen der EU und Russland, blockiert.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Polen, Nachfolge
Quelle: de.today.reuters.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2007 10:31 Uhr von christi244
 
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Jau es wird wohl Zeit, dass sich Polen entweder von diesen Brüdern distanziert ... oder Polen sollte aus der EU verabschiedet werden, denn EU-reif ist das Land mitnichten. Und der strategische Wert ist eh längst drüber.
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04.01.2007 11:51 Uhr von Pinok
 
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@christi: raus aus der eu geht nimmer, dafür ist das land schon zu sehr mit eingebunden.

aber es distanzieren sich ja auch immer mehr von den berüchtigten kaczynski brüdern, also bleibt nur die nächste wahl abzuwarten.
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04.01.2007 13:12 Uhr von usambara
 
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wie die Engländer biedern sie sich den USA an und sprengen die EU und deren internationalen Einfluss.
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04.01.2007 16:00 Uhr von christi244
 
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pinok: Da haben wir uns mit Polen echt was eingefangen. Man kann wirklich nur hoffen, dass die nicht tatsächlich auf so einem "Gottesstaat-Trip" sind wie angekündigt.

Das Dumme an der Geschichte ist ja deren religiöse Bindung und damit welche Unterstützung sie von der Kirche erfahren. Und dann haben wir wirklich ein Problem, nämlich mit der heiligen polnischen Inquisition und deren Machtambitionen.

@usambara
Ach Du lieber Himmel, die EU. Die EU war bereits vor Einlauf der Polen ein Chaotenverein ohne irgendwelche Gewichtung ... es sei denn zum Abzocken.
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04.01.2007 16:37 Uhr von questchen999
 
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nanana: ein teil meiner familie kommt aus polen, ich wohne aber in der schweiz. dass, was dorft abgeht ist ja der absolute hammer ^^...
diese enten-brüder haben sich echt keinen guten ruf bei uns im westen gemacht. nichts desto trotz gehts in polen bergauf (wie in deutschland auch - propaganda?). polen ist auf einem sehr guten weg (schlechter war ja auch nicht wirklich möglich ^^)... das BIP ist europaweit das höchste und die auftragsbücher der firmen sind wieder voll.

naja, jetzt hat der konjunkturaufschwung wohl auch die im osten erreicht. und das ist auch gut so. ich persönlich konnte in meinem letzten urlaub in polen richtig gut geld machen, da dort der aufschwung deutlich spürbar ist.

mein geld habe ich übrigens auch auf einem polen-konto und nicht in der schweiz --> zinsunterschiede von bis zu 7 prozent machen es möglich :D
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04.01.2007 17:49 Uhr von bajtek
 
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endlich: endlich werden sie öffentlich kritisiert!
die beiden "mondklauer" werfen polen wieder ins mittelalter und das muß man verhindern!!
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04.01.2007 18:48 Uhr von ocalanews
 
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öffentlich: kritisieren gehört zu den demokratischen gepflogenheiten. weiter so.
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04.01.2007 20:12 Uhr von christi244
 
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@questchen: Wenn es so super in Polen läuft, dann allerdings frage ich mich, weshalb es noch immer massenhaft 5-Euronen-Hibis aus Polen gibt, die sich von polnischen Agenten vermarkten lassen, um letztlich von denen zu Hause doch kein Geld zu bekommen. Den Firmen mag es gut gehen ... aber den Leuten?

Ich kann jetzt nicht sagen, wie der Einfluss der Kirche in Polen tatsächlich ist, aber, wenn ich hier lese, dass hier von der Errichtung eines "Gottesstaats" die Rede ist, dann zieht es mir nur noch die Socken aus. Und Gottesstaat bleibt Gottesstaat, gleich welcher Glaubensrichtung.

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