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DIW ausgesprochen optimistisch für die Konjunkturaussichten in 2007

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat am Mittwoch einen optimistischen Ausblick in das Jahr 2007 gegeben. In seinem Herbstgutachten erhöht das Institut sogar seine Wachstumserwartungen aus dem vergangenen Sommer.

2007 soll die deutsche Wirtschaft nach der Prognose des Herbstgutachtens um 1,7 Prozent zulegen. Im Sommer 2006 schätzte das DIW für das Jahr 2007 das Wachstum noch auf 1,4 Prozent.

Der Export werde weiter positive Impulse setzen und die Auswirkungen der Steuererhöhungen für die Binnenkonjunktur seien nach Ansicht der Konjunkturforscher eher begrenzt. Für 2008 geht das DIW sogar von 2,5 Prozent Wachstum aus.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Konjunktur, DIW
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2007 07:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Der Aufschwung scheint nur wenig begrenzt weiterzugehen. Das DIW ist bereits das dritte Institut, das seine Prognosen nach oben revidiert. So etwas macht man erst, wenn man Datenmaterial und Umfrageergebnisse miteinander in Beziehung setzen kann. Ich habe immer das Gefühl, wir Deutschen sind zu pessimistisch, agieren zu vorsichtig und reagieren beleidigt auf Kritik. Wahrlich keine guten Voraussetzungen für einen Aufschwung, oder?
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04.01.2007 14:36 Uhr von eros007
 
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@ Ralph_Kruppa: Du hast schon Recht. Natürlich reagieren wir Deutschen sehr ängstlich und müssten es in der Regel nicht in dem Maße sein.

Aber leider gibt es - Wirtschaftsaufschwung hin oder her - nach wie vor unzählige Bereiche, wo es schlecht aussieht. Die Bürokratie breitet sich nach wie vor aus wie Wildwuchs, die Umverteilung zwischen den Bürgern (da nicht mal unbedingt von Reich nach Arm oder umgekehrt, sondern nur von einer Tasche in die andere) nimmt eher noch zu als ab. Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor schlechter als in den meisten anderen entwickelten Ländern, das Wirtschaftswachstum trotz "Boom" niedriger als in den fast allen anderen Ländern der EU. Die Politik blockiert sich nach wie vor gegenseitig und ist nicht in der Lage, etwas an den genannten Problemen zu ändern. Im Gegenteil, sie scheint es eher noch schlimmer zu machen.

Außerdem gibt es bei uns nach wie vor viel weniger Kinder als in "erfolgreichen" Ländern (was Zukunftssorgen schürt), die Bildung unserer Kinder wurde vom Wirtschaftsaufschwung auch nicht besser und damit auch die Aussichten für den Nachwuchs.

Auch ich freue mich, dass an der Wahrsagung mancher "Propheten", die behaupteten, Deutschland könne nie mehr ordentlich wachsen weil es zu verkrustet und zu überaltet ist, nichts dran ist - sie wurde widerlegt. Aber zum Optimismus ist es ein weiter Weg. Das Positivste am Aufschwung ist ja, dass das Ziel, in einem modernen, dynamischen Land mit guten Zukunftsaussichten zu leben, erreichbar scheint. Erreicht ist es noch lange nicht. Wir müssten nun weitermachen mit den Reformen...
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04.01.2007 15:00 Uhr von Davor
 
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sieht man was Psychologie ausmacht: kaum arbeiten beide großen Parteien zusammen schon gibts keine Apokalypseprophezeiungen die die Party stören könnten

Bedingung natürlich - weitergehende Aushöhlung des Sozialstaates

schön daß das DIW so optimistisch ist - wovon aber die Binnennachfrage so steigen soll daß sogar die Steuererhöhungen in der Auswirkung begrenzt sind ist erstaunlich

immerhin sinken die Reallohneinkommen seit Jahren

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