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"Mein Führer" löst "Bauchgrummeln" bei Schriftsteller Giordano aus

Am 11. Januar kommt der humorvolle Hitler-Film "Mein Führer", der von Regisseur Dani Levy gedreht wurde, in die Kinos. Bereits im Vorfeld äußerte sich nun der 83-jährige Schriftsteller Ralph Giordano kritisch zu dem Film.

Giordano sagte, dass eine Hitler-Verfilmung zwar gut sei, allerdings dürfte Hitler nicht als "Witzfigur" dargestellt werden. Giordano will sich den Film anschauen, um dann ein Urteil darüber zu fällen.

Sehr gut sei das Thema Holocaust in dem Film "Das Leben ist schön" verarbeitet worden, so der Schriftsteller.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Führer, Bauch, Schriftsteller, Schrift
Quelle: www.netzeitung.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 23:00 Uhr von hans_peter002
 
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Ich werde mir den Film nicht anschauen, da ich finde, dass die Hauptrolle sehr schlecht vergeben wurde. Wir haben so viele lustige Schauspieler in Deutschland und wer wird für den Film engagiert?! Helge Schneider! Manche mögen ihn ja lustig finden, ich nicht!
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04.01.2007 08:45 Uhr von noobgen
 
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Hitler als Witzfigur. Is ein schwieriges Thema.
Die Engländer haben sich jedoch auch schon mit "The Great Dictator" über Hitler lustig gemacht, warum sollten wir das nicht auch dürfen?
Allerdings sollte man die Geschichte nicht zu sehr verharmlosen.

Ich finde Deutschland sollte auch mal so langsam eine andere Position zu dem Thema einnehmen, denn die Leute die damals die Verbrechen gemacht haben, sind schon gestorben oder sterben eh in kürze. Deren Kinder können jedoch nichts für dir geschehenen Verbrechen.

Wir werfen der Kirche ja auch keine Kriege, welche im Namen Gottes geführt wurden, mehr vor.
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04.01.2007 08:54 Uhr von reaperman
 
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Hitler als Witzfigur! Warum eigentlich nicht, immerhin wurde er schon öfter als das gezeigt, was er wirklich war: eine, wenn auch gefährliche, Witzfigur. Aber nur einer hat es geschafft, diese Tatsache auch zur richtigen Zeit zu tun: Charles Chaplin. "Der große Diktator" war zur richtigen Zeit in den Kinos, aber die Menschen haben den Film damals nicht verstanden. "To be or not to be" war auch hervorragend und nicht zu vergessen Walter Moers göttliche Hitler Comics und der "Bonker"-Video.
Ob nun ein Helge Schneider in die Rolle passt wird sich wohl zeigen, aber der Ansatz dieses Filmes ist vollkommen ok. Ich werde ihn mir anschauen.
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04.01.2007 09:14 Uhr von Johnny Cash
 
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Ich: werde mir diesen Film nicht anschauen da ich die Ausschnitte in keinster Weise komisch fand. Wie eigentlich alles von Helge Schneider.

Da ist mir auch die "gewagte Thematik" egal
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04.01.2007 09:15 Uhr von Pablo_Escobar
 
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Giordano war auch bei "Der Bonker" von Moers angepisst.

Ich finde, man kann es echt übertreiben.

Indem man diesen kranken Österreicher als Witzfigur abstempelt, kann man genausogut seine Verachtung für sein Tun zeigen.
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04.01.2007 10:23 Uhr von Hino-Ken
 
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Ja ja Diese Leute können auch nicht mehr ganz richtig im Kopf sein.
Sollen wir jetzt noch in 1000 Jahren mit gesenktem Kopf durchs Ausland gehen, wegen unserer Geschichte?

So langsam is echt genug.

Die Amerikaner haben auch Völkermord an den Indianern begangen, und sind auch noch stolz drauf.
Und da beschwert sich niemand so offen drüber.
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04.01.2007 10:41 Uhr von sysipha
 
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Gefährliche Gratwanderung: Zwischen einer Satire und einer gefährlichen Verharmlosung (welch Paradoxon) liegen Welten Charlie Chaplins Film damals war keine Verharmlosung, sondern eine Verarbeitung der Geschehnisse und eben satirisch. Ich kenne zwar den Film mit Helge Schneider oder die genaue Handlung nicht, aber ich befürchte - gerade auch dadurch, dass Helge Schneider ihn spielt - dass die Historie wirklich zu sehr ins Lächerliche gezogen wird, was viele (vor allem junge Leute) aber als ernste Harmlosigkeit verstehen werden.
Es kommt auch immer darauf an, wer solche Menschen zu Witzfiguren macht: wir Deutsche müssen bei Hitler sehr vorsichtig sein, während Italiener bei Mussolini vorsichtig sein müssen, Russen bei Stalin, Iraker bei Saddam, und...und...und. Würden jetzt z.B. Chinesen oder Australier oder wer auch immer solche plumpen Komödien über diese Leute drehen, wäre es etwas ganz andres als eben die Nationalitäten, die direkt davon betroffen waren und deswegen ihre Geschichte nicht durch den Kakao ziehen sollten/dürften.
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04.01.2007 11:30 Uhr von Bindadkz
 
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Wenn ich einige Beiträge lese und oben den Bericht bekomme ich Rückenschmerzen schon alleine davon das ich an das ständige gebeugt sein und die ewige Büserstellung denke!!
Wacht endlich auf und nehmt den Kopf hoch diese Geschichte ist lange vorbei es ist ein Teil unserer Geschichte aber wir sollten irgendwann mal im heute leben und nicht ständig in der Vergangenheit wir haben heute genug Probleme als das wir uns mit Dingen beschäftigen müssen die über 60 Jahre her sind!!!!
Schaut euch den Film an wenn er lusig ist hat Helge wieder alles richtig gemacht^^
Vielleicht sollte man sich lieber Gedanken darüber machen ob Geschichte generell das richtige Thema ist um sich darüber lustig zumachen oder ob sie nicht besser bei Dokumentation aufgehoben ist!!!
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04.01.2007 11:39 Uhr von Mr. Wortgewant
 
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ihr hattet was vergessen http://youtube.com/...

desweiteren schließe ich mich eurer meinung an
es gibt wesenlich bessere schauspieler als helge schneider für die rolle
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04.01.2007 12:49 Uhr von trilli_2411
 
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Nachtragend ? Natürlich hat Deutschland (mit Anderen - nie allein schuldig) den Krieg begonnen und hat sich schuldig gemacht. Allerdings ist das fast 70 Jahre her und ich habe (zum Glück) keinen Krieg erlebt bzw. mitgemacht.
Sollte man aber bei diesem "Schuldbewustsein" der Welt und insbesondere den Juden gegenüber unverändert bleiben, müßte man überlegen, ob man nicht auch die Italiener wegen Völkermord anklagt. Schließlich haben die ja auch unter dem Namen "Römer" u. a. Germanien und Britannien besetzt (siehe Asterix). Könnte man da nicht auch Reparationen verlangen ? (Ironie off)
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04.01.2007 16:00 Uhr von exekutive
 
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bonbon aus wurst: helge ist ziemlich nice
und der film ist für mich eben nen film..

der rest der es anders sieht und irgendwelche "bedenken" hat, braucht ihn ja nicht zu gucken und damit sollte das thema eigentlich erledigt sein :D
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04.01.2007 16:17 Uhr von Silent-Pain
 
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Ich werd es mir anschauen: Wenn nicht mit Humor, wie sollen wir dann das Verhältnis zu Deutschlands Vergangenheit auflockern? Sollen wir bis ans Ende aller Tage uns wegen diesem Kerl selber hassen? Überlegt euch das mal!
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04.01.2007 16:24 Uhr von Milchtüte
 
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nervig: Immer dieses Geheule über "gewagte Thematik" und "Hitler als
Witzfigur"...Gäähhhnn...
Wenn man nur das Wort "Gas" sagt, gehen schon die
Zeigefinger nach oben "Oooh, das hat aber einen ernsten
Hintergrund"...
Furchtbar
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04.01.2007 23:41 Uhr von cyrusdavirus
 
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Hitler war eine starke Persöhnlichkeit, sympahisch und wurde vom volk geliebt, auch dank seiner Sozialpolitischen Refomen:

Familienlastenausgleich, Ehestandsdarlehen, Kindergeld, Erhöhung des steuerfreien Grundbetrags et cetera. Gleichzeitig sorgte das Regime nach dem Motto »Mehr Chancengleichheit wagen« für eine kräftige soziale Aufwärtsmobilität.


Sorry aber wäre Hitler nicht der Verbecher gewesen der er war. Er wär der Mann des Jahrhunderts geworden. Hitler der Lächerlichkeit preisgeben ist, auch den Opfern gegenueber ,respektlos.
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04.01.2007 23:57 Uhr von cyrusdavirus
 
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Die Rentenreform von 1941 bedeutete eine spürbare Verbesserung besonders für Kleinrentner und bescherte mit der Einführung der obligatorischen Krankenversicherung eine weitere soziale Errungenschaft.

http://www.zeit.de/...
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05.01.2007 09:28 Uhr von christi244
 
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Nun ja bei mir lösen - wenn ich so einen Müll als News lese - ganz andere Dinge "Bauchgrummeln" aus als die Befindlichkeiten des Herrn Giordano. Wer ist Herr Giordano?

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