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Zahl ermordeter Journalisten stieg 2006 massiv an

81 Journalisten sind im vergangenen Jahr während der Ausübung ihres Berufes gestorben. Mehr Journalisten - genau 104 - wurden zuletzt im Jahr 1994 getötet, berichtete am Mittwoch die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Das Internationale Institut für Nachrichtensicherheit meldete sogar 137 Todesfälle. Besonders gefährlich ist derzeit die Situation für Journalisten im Irak. Im vergangenen Jahr starben hier alleine 39 Journalisten, sowie 25 weitere Mitarbeiter.

Mindestens 871 Festnahmen habe es gegeben, 56 Journalisten wurden 2006 weltweit entführt. Etwas Positives gab es auch zu vermelden: Die Fälle staatlicher Zensurmaßnahmen gingen von 1.006 im Jahr 2005 auf 912 im Jahr 2006 zurück.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zahl, Journalist
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 20:28 Uhr von JCR
 
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Nicht nur Journalisten. Auch die "Ärzte ohne Grenzen" hatten 2006 erhebliche Verluste zu beklagen.

Der Irak-Krieg ist allem Anschein nach eine völlige Niederlage für die US-Regierung, Husseins Hinrichtung wird daran auch nichts mehr ändern.
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03.01.2007 22:31 Uhr von christi244
 
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Tote Journis: Nun ja Ralph, das mag wohl sein. Allerdings darf hierbei nicht vergessen werden, dass diese Journalisten Kriegs- oder Krisengebietsberichtserstatter sind und bereits vor Abflug an ihren Zielort sehr sicher wissen, wohin sie gehen und was sie dort erwartet. Es sind Journis, die gar keinen anderen Job als exakt diesen machen wollen, im Wissen, welche Gefahr sie erwartet. Antonia Rados hat es einmal so formuliert: Für Leute ohne ein hohes Maß an Risikobereitschaft ist dieser Job absolut nichts und sie sollten besser zu Hause bleiben. Diese Spezies Journis sind reine Adrenalinjunkies und müssen es auch sein.

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