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China: Massenexekutionen kurz vor dem Jahreswechsel

Ab dem 1. Januar 2007 treten in China neue Justizrichtlinien in Kraft. Provinzialgerichten wird das Recht genommen, in erster oder zweiter Instanz autonom Todesurteile zu fällen.

Mit der Reform muss jedes Todesurteil vom Obersten Gerichtshof in Peking geprüft und bestätigt werden. Die Angeklagten haben außerdem das Recht, sich persönlich in Peking zu verteidigen.

Kurz vor dem Stichtag kam es zu einer wahren Exekutionswelle. Es hat den Anschein, als wollten sich die Gerichte noch schnell von "Altlasten" befreien. Genaue Zahlen gibt es nicht. China gehörte bisher zu den Ländern mit den meisten Hinrichtungen.


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WebReporter: hellfridge
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, China, Wechsel, Masse, Jahreswechsel
Quelle: www.welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 15:53 Uhr von jauer
 
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wahnsinn -_-

harter scheiss...mehr sag ich dazu nicht
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03.01.2007 15:55 Uhr von terrordave
 
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china die werden auch weiterhin so ziemlich genauso viele exekutionen haben. denn der oberste gerichtshof macht nix außer zu sagen: "bestätigt, angeklagter halten sie die fresse". und weg.
aber es interessiert ja eh keinen, was in china wirklich abgeht.
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03.01.2007 16:13 Uhr von Bleifuss88
 
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Auch die können froh sein, dass so viele im moment nur auf den USA rumhacken - genau wie die russen. China ist nun nicht gerade bekannt dafür, recht zimperlich zu sein.
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03.01.2007 18:49 Uhr von Demy
 
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scheinen wohl zu viele Menschen da zu haben.
Ist wohl alles nicht so wichtig, wobei, so 1000-1500 Exekutionen pro Jahr macht den Kohl bei mehr als 1 Milliarde Menschen auch nicht fett.
Na ja, in den "Umerziehungslagern" gehen auch noch mal so 1000 pro Jahr drauf.
Ist bei dem Menschennachschub aber wohl auch nicht so effektiv.
Das scheint man aber wohl im Rest der Welt genauso zu aktzeptieren, oder warum will unbedingt jeder mit denen Geschäfte machen?
Dann ist das ja alles nicht sooo schlimm.

Was sindn schon son paar Menschenleben, wenn man mal wieder fett ein paar Milliönchen absahnen kann.
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03.01.2007 18:49 Uhr von jesse_james
 
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Der UN-Generalsekretär findet das doch toll Stimmt´s oder hab ich recht ?

Wie es in einer anderen News hier im SSN schon steht, hält dieser die Todesstrafe für Legitim.

Also China doch die besten Voraussetzungen.
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03.01.2007 18:50 Uhr von Kampfpudel
 
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Das dürfte ganz im Interesse des neuen UN-Generalsekretärs sein, laut dem jedes Land einen Anspruch auf ein eigenes Rechtssystem hat. Er müßte die Exekutionen also kritiklos akzeptieren.
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03.01.2007 19:30 Uhr von morkuzz
 
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wen interessiert bitte china

solange sie weiterhin billig ihre getreide, stahl und halbleiter liefern ist alles in bester ordnung...
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03.01.2007 19:32 Uhr von guaranajones
 
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ach ja: china wird sich genau so entwickeln wie china es gerne möchte. das ist auch das gute daran. :)

es ist mittlerweile zu mächtig (in allen bereichen), als das es sich nach dem heuchlerische "gutmenschengequake" des westens zu richten hätte.

mal sehen wie das weitergeht.
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03.01.2007 22:42 Uhr von Hostal
 
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Happy New year aber nich für euch ;P
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04.01.2007 07:20 Uhr von _BigFun_
 
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gebt denen noch ein paar Jahre Reichtum und die brechen den 3ten Weltkrieg vom Zaun, denn ihre Umwelt haben sie schon größtenteils versaut - wodurch sie in die Umliegenden Länder expandieren werden - wartet es ab.
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04.01.2007 09:31 Uhr von oneWhiteStripe
 
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solange: auch die europäische wirtschaft von den enormen absatzmärkten in china profitiert...wird NICHTS passieren da unsere volksverräter einfach nur auf die wirtschaft hören! da traut man sich dann nicht..schon garnicht das merkel.

diese frau bringt deutschland in den irak!! ich versprech es euch! und macht weiter geschäfte mit den chinesen. selbst wenn sie menschen hinrichten!

hat jemand ne ahnung welche delikte eine todesstrafe nach sich ziehen?

mfg
OWS
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15.01.2007 22:20 Uhr von toffa
 
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Beitrag: das beschämende ist ja, dass wenn china von einem politiker kritisiert wird, dann geht es um sachen wie urheberrechtsverletzungen und ähnlichem wirtschaftlichem blabla ...

da erlaubt man sich zarte kritik, aber auch ja nicht zuviel, sonst kauft der chinese eben woanders

und für menschenrechte war da doch noch nie platz ...

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