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Italien: Protest gegen Todesstrafe - Marco Pannella (76) tritt in Hungerstreik

Der Chef der italienischen Radikalen Partei, der 76-jährige Marco Pannella, befindet sich seit dem 26. Dezember 2006 in einem Hungerstreik. Nach Angaben seiner Ärzte ist Pannellas Gesundheitszustand bereits besorgniserregend.

Ursprünglich wollte der Politiker damit erreichen, dass man die Vollstreckung des Todesurteils an Saddam Hussein nicht vollzieht. Auch nach der Hinrichtung Husseins setzt der 76-Jährige seinen Hungerstreik fort.

Pannella wird in seinem Protest gegen die Vollstreckung von Todesurteilen unterstützt durch Außenminister Massimo D'Alema und Ministerpräsident Romano Prodi. Panella will weiter streiken und fordert, dass Italien sich auch beim Sicherheitsrat einsetzt.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Protest, Panne, Todesstrafe, Hunger, Hungerstreik
Quelle: www.baz.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 13:18 Uhr von carry-
 
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dumm! ein hungerstreik ist kein druckmittel. denn wenn man den streikenden ignoriert, löst sich das "problem" von selbst.
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03.01.2007 14:32 Uhr von FleurMia
 
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carry: wenigstens setzt sich der mann für was ein!
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03.01.2007 14:41 Uhr von darKing
 
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dumm?! Dumm sind nur Leute die zu allem Ja und Amen sagen. Ob er mit der Hungerstreik etwas erreicht sei mal dahin gestellt. Geht er aber vor die Hunde, dann löst sich das Problem ganz sicher nicht von alleine.. so ein Quatsch.

Respekt für den Herrn. Ich möchte mal sehen das ein deutscher Politiker so in den Streik zieht. ;)
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03.01.2007 15:12 Uhr von carry-
 
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hmm: er kann ja von mir aus protestieren für/gegen was er will. nur die art erscheint mir sinnlos.
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03.01.2007 18:53 Uhr von sacratti
 
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Hochachtung vor einer sinnlosen Tat: Hungerstreik kann niemals ein Mittel sein, einen fremden Staat irgendwie unter Druck zu setzen, schon gar keinen US Vasallen. AUch ein Hungerstreik gegen die HAftbedingungen auf Quantanamo oder ähnliches wäre nur ein Zeichen, aber es wäre wenigstens ein Zeichen.
Während unsere Kanzlerin in die Kamera blöckt, wir sind gegen die Todesstrafe, artikuliert sich in Italien, das ja an der Seite der Kriegsverbrecher stand, wenigstens eine offizielle Front gegen das Unrecht.
Ich höre heute allerdings zum ersten Mal von diesem Protest, es hätte wohl ein PR Manager sich der Sache annehmen sollen, dass man früher davon erfährt.

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